Top-Rennen

02.08.2020, Düsseldorf, 7. R., 162. Henkel-Preis der Diana - German Oaks, Gruppe I

05.07.2020, Hamburg, 7. R., IDEE 151. Deutsches Derby, Gruppe I

Top-News

Godolphin Flyhing Start - Leading to Success. Apply now for 2020.
19.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Hallo Baby....: Heute Nacht frisch gelandet auf dem Söderhof ist diese sehr von ihrem Vater geprägte Zarak-Tochter der Adlerflug-Stute Malia. Wir gratulieren dem Stall Wolfswinkel zum wohlgelungenen Nachwuchs - Foto: privatHallo Baby....: Heute Nacht frisch gelandet auf dem Söderhof ist diese sehr von ihrem Vater geprägte Zarak-Tochter der Adlerflug-Stute Malia. Wir gratulieren dem Stall Wolfswinkel zum wohlgelungenen Nachwuchs - Foto: privat

Noch ganz langsam tröpfeln die Fohlenmeldungen aber das wird sich vermutlich jetzt schnell ändern... Bei den derzeit herrschenden milden Temperaturen haben sich die frühen Fohlen zumindest kein schlechtes Jahr ausgesucht. Aus dem Gestüt Ralf Paulick wird der erste Nachwuchs von Ross gemeldet, ein gesundes Stutfohlen der Lord of England-Stute Ratzia.

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16.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Donnerstag, 23. Januar

Meydan/UAE

Al Fahidi Fort – Gr. II, 219.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1400 m

 

Samstag, 25. Januar

Gulfstream Park/USA

Pegasus World Cup – Gr. I, 2.700.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1800 m (Sand)

Pegasus World Cup Turf – Gr. I, 900.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1900 m

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12.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Ich bin die Schnellste: Die erste Vertreterin des Jahrganges 2020 ist Bella Luna, Stutfohlen von Sea The Moon - Bella Bravo v. Noroit, geboren am 4.Januar 2020 auf dem Gestüt  Görlsdorf - Foto: privatIch bin die Schnellste: Die erste Vertreterin des Jahrganges 2020 ist Bella Luna, Stutfohlen von Sea The Moon - Bella Bravo v. Noroit, geboren am 4.Januar 2020 auf dem Gestüt Görlsdorf - Foto: privat

Schnell wie ihr Vater Sea The Moon im Derby war seine Tochter Bella Luna (siehe Foto). In der Nacht zum 5. Januar kam die Tochter der Bella Bravo (Noroit) im Gestüt Görlsdorf zur Welt. Mutter und Kind geht es gut und das Rennen um die erste Fohlenmeldung hat die junge Dame schon mal gewonnen. Ob das ein gutes Omen für die Zukunft als Rennpferd ist?

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12.01.2020

Was für ein Heimdebüt für Jean-Pierre Carvalho: Der 47-jährige Franzose trainiert seit dem 1. Januar auf der Mülheimer Galopprennbahn und startete am Sonntag gleich mit zwei Siegen seiner vier Starter. Dabei holte sich Star Gypsy mit der jungen Maike Riehl im Sattel einen überlegenen Erfolg.  „So darf es ruhig weitergehen. Der Wallach stand allerdings auch zum Sieg, weil er beim Mülheimer Weihnachtsrenntag bereits stark gelaufen war. Er mag das schwere Geläuf“, kommentierte Carvalho zufrieden.

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11.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Aus Frankreich wird das erste Fohlen des Gr. I-Siegers Dschingis Secret (Soldier Hollow) gemeldet. Am 3. Januar brachte Brigh (Galileo) eine Stute zur Welt. Die Mutter ist zweifache Siegerin, wurde 2018 für 52.000 von Chris Richner bei Arqana gekauft. Sie war auf Listenebene erfolgreich und mehrfach in Gr.-Rennen in den USA erfolgreich. Dschingis Secret steht in diesem Jahr für eine Decktaxe von 5.000 Euro im Haras de Saint-Arnoult in Frankreich. 

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10.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Es ist jetzt knapp 34 Jahre her, als der Vollblutagent Rüdiger Alles im Auftrag von Helmut von Finck in Keeneland zwei junge Stuten von Northern Dancer ersteigert hat: Diana Dance und Fabula Dancer. Beide haben in Deutschland, ja weltweit große Erfolgsgeschichten geschrieben, wobei interessant ist, dass der große Northern Dancer 1961 geboren ist, zum Zeitpunkt der Zeugung der beiden Stuten auch schon 24 Jahre alt war.

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09.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Donnerstag, 16. Januar

Meydan/UAE

Cape Verdi – Gr. II, 175.000 €, 4 jährige und ältere Stuten, 1600 m

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09.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Da waren zwei besonders erfolgreich: Der Sieger Bauyrzhan Murzabayev und der Zweitplatzierte Maxim Pecheur waren in der Jockey-Championatswertung mit weitem Abstand voraus ... ©miro-cartoonDa waren zwei besonders erfolgreich: Der Sieger Bauyrzhan Murzabayev und der Zweitplatzierte Maxim Pecheur waren in der Jockey-Championatswertung mit weitem Abstand voraus ... ©miro-cartoonSeit Eduardo Pedroza im Jahr 2007 hat keine deutscher Jockey-Champion mehr eine dreistellige Siegzahl erreicht, deshalb ist die Leistung des Champions aus dem Jahr 2019 besonders herausragend. Dem gebürtigen Kasachen Bauyrzhan Murzabayev gelangen 111 Treffer mit einer bemerkenswerten Siegenquote von 21,26% und auch die Leistung des Zweitplatzierten Maxim Pecheur, der sich mit der neuen Nr.

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05.01.2020

Der niederländische Besitzertrainer Lucien van der Meulen hat im neuen Jahr dort angeknüpft, wo er 2019 aufgehört hat – mit einem Sieg auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel. Seine 6-jährige Stute Mod gewann am Sonntag mit dem niederländischen Amateur Rens Verberkt im Sattel das erste Rennen 2020 in Deutschland – ein Amateurrennen über 2.500m zum Siegkurs von 2,7:1. In den Farben von The Dutch Master Stables ist van der Meulen seit 2016 erfolgreichster Besitzertrainer in Deutschland – im Vorjahr gelangen ihm 27 Siege zum Championatstitet, in der Liste aller Trainer gelang ihm damit auch als Zehnter der Sprung in die Top-Ten. 

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04.01.2020

Jahrestreffer Nummer 7 beim Finale 2019: Town Charter siegt mit Miguel Lopez in Dortmund. www.galoppfoto.de - Stephanie GruttmannJahrestreffer Nummer 7 beim Finale 2019: Town Charter siegt mit Miguel Lopez in Dortmund. www.galoppfoto.de - Stephanie GruttmannAm Sonntag laufen sie schon wieder: Am 5. Januar beginnt das neue Galoppjahr so, wie 2019 geendet ist – mit Pferderennen auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel. Der erste Renntag in Deutschland 2020 beginnt relativ früh – der erste Start der insgesamt sechs Rennen erfolgt um 11:25 Uhr. Der Eintritt ist wie immer in der Wintersaison in Dortmund frei, auch für die beheizte Glastribüne.

Hier geht es zum kompletten Renntag mit allen Rennen, Pferden, Formen, Jockeys, Trainern und Infos: Klick!

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Turf-National-International

Rennen Rennkategorie Renn-Distanz Rennanalyse
19.01.2020, Dortmund, Preis von Gulfstream Park
1. St Stephens Green, 2. Kanonier, 3. Cassilero, 4. Lady Maxi, 5. Bint Linngari...
Kat.D/Agl. III 2.500 m
19.01.2020, Dortmund, Pegasus-Worldcup-Rennen
1. Thunder Light, 2. Avorio, 3. Noble Sky, 4. Amity Island, 5. Kreuz As, 6....
Kat. E/Agl. IV 1.950 m
19.01.2020, Dortmund, Preis von Wettstar
1. Zebspear, 2. Any Smile, 3. Prefect, 4. Spot Lite, 5. Decadent Times, 6....
Kat. F/Agl. IV 1.200 m
19.01.2020, Dortmund, Preis der Wettchance
1. Saga Altais, 2. Dandy Lad, 3. Tribesman, 4. Prime Project, 5. Stanley Daley...
Kat. F/Agl. IV 1.700 m
19.01.2020, Dortmund, RaceBets-Dreijährigenpreis
KARAKORUM (2017), W., v. Elvstroem - Mes Bleus Yeux v. Exit to Nowhere, Zü.:...
5.000 m

Rennen

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Man nehme einen Champion-Trainer, zwei Rennpferde, unkluge Äußerungen auf falschen Kanälen und viel Geld, und fertig ist das Thema, das den Rennsport in Großbritannien in der letzten Woche in Atem hielt. Was war passiert? Wenig. Und doch viel. Zentrum der Kontroverse war die Unibet Silviniaco Conti Chase, ein Gr.2-Rennen, welche am vergangenen Wochenende in Kempton ausgetragen wurde. Unter den genannten Startern befanden sich zwei Pferde aus dem Stall von Top-Trainer Nicky Henderson:  Top Notch und Altior.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Nilson (2009), W., v. Big Shuffle – Nouvelle Fortune, Zü.: Gestüt Ebbesloh

Sieger am 8. Januar in Mons/Belgien, Hcap, 1500m (Sand), €3.000

 

Finch Hatton (2011), W., v. Pivotal – Felicity, Zü.: Gestüt Haus Ittlingen

Sieger am 8. Januar in Mons/Belgien, Hcap, 1500m (Sand), €4.000

 

Kalooki (2014), W., v. Martaline – Karuma, Zü.: Gestüt Küssaburg

Sieger am 8. Januar in Ludlow/Großbr., Hürdenr., 4200m, ca. €4.600

 

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16.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Donnerstag, 23. Januar

Meydan/UAE

Al Fahidi Fort – Gr. II, 219.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1400 m

 

Samstag, 25. Januar

Gulfstream Park/USA

Pegasus World Cup – Gr. I, 2.700.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1800 m (Sand)

Pegasus World Cup Turf – Gr. I, 900.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 1900 m

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Deutsche Zucht im Ausland

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Nilson (2009), W., v. Big Shuffle – Nouvelle Fortune, Zü.: Gestüt Ebbesloh

Sieger am 8. Januar in Mons/Belgien, Hcap, 1500m (Sand), €3.000

 

Finch Hatton (2011), W., v. Pivotal – Felicity, Zü.: Gestüt Haus Ittlingen

Sieger am 8. Januar in Mons/Belgien, Hcap, 1500m (Sand), €4.000

 

Kalooki (2014), W., v. Martaline – Karuma, Zü.: Gestüt Küssaburg

Sieger am 8. Januar in Ludlow/Großbr., Hürdenr., 4200m, ca. €4.600

 

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11.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Noxareno (2016), H., v. Maxios – Nobilissima, Zü.: Stiftung Gestüt Fährhof

Sieger am 20. Dezember in Lyon La-Soie/Frankreich, 2150m (Sand), €8.000

BBAG-Jährlingsauktion 2017, €28.000 an Écurie Normandie Pur Sang

 

San Salvador (2013), W.,v. Lord of England – Saratina, Zü.: Gestüt Etzean

Sieger am 23. Dezember in Chantilly/Frankreich, 2700m (Sand), €10.500

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20.12.2019
Ausgabe 599 vom Freitag, 20.12.2019

Nadeschda (2014), St., v. Soldier Hollow  - Nadin, Zü.: Ulrich Zerrath

Sieger am 11. Dezember in Cagnes-sur-mer/Frankreich, Hürdenr., 3400m, €14.400

 

Freedom Rising (2016), St., v. Reliable Man – Focal, Zü.: Edergole Throughbred Ltd

Siegerin am 12. Dezember in Chantilly/Frankreich, 1900m (Sand), €14.000

BBAG-Jährlingsauktion 2017, €10.000 an Wilhelm Giedt

 

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Pferde

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Es ist schon ziemlich mutig, einen als Jährling für 1,2 Millionen gns. gekauften Dubawi-Sohn aus erstklassiger mütterlicher Linie zu kastrieren. Godolphin tat dies bei Never Alone, nachdem dieser zweijährig bei drei Starts nur einen zweiten Platz vorzuweisen hatte. Und der Eingriff scheint sich gelohnt zu haben, denn der Wallach gewann am Montag ein 1900-Meter-Rennen auf der Tapeta-Bahn im englischen Wolverhampton als klarer Favorit souverän. Gezogen vom Newsells Park Stud ist er ein Bruder der dreifachen Gr. I-Siegerin Legatissimo (Danehill Dancer) aus einer Schwester von Fame and Glory (Montjeu), vertritt somit die Grimpola-Familie. Ein zwei Jahre alter rechter Bruder von Never Alone ist letztes Jahr bei Tattersalls für 500.000gns. an die White Birch Farm verkauft worden. Eine Jährlingsstute hat erneut Dubawi als Vater.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Erstaunliche 964 Nennungen kamen für den Renntag rund um den erstmals ausgetragenen Saudi Cup am 29. Februar auf der King Abdulaziz Rennbahn in Riyadh zusammen, an dem es insgesamt 29,2 Millionen Dollar zu gewinnen gibt. Nennungen kamen aus der ganzen Welt, etwa aus Ländern wie Argentinien, Bahrain, Japan, Korea, der Türkei und Polen. Und aus Deutschland: Andreas Wöhler hat drei Pferde für das Rahmenprogramm gemeldet, Rolando (Campanologist) und Royal Youmzain (Youmzain) sowie Ladykiller (Kamsin). Aus dem Stall von Ralf Rohne wurde Walderbe (Maxios) genannt.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Die mit 150.000 Pfund dotierte All-Weather Marathon Championship am Karfreitag in Lingfield ist das erklärte Ziel in diesem Winter für Rainbow Dancer (Aqlaam), der am Montag im englischen Wolverhampton in einem dafür wichtigen Qualifikationsrennen den Franzosen Funny Kid (Lemon Drop Kid) und Deal A Dollar (Frankel) auf die Plätze verwies, nur Vierter wurde der einstige Gruppe II-Sieger Raymond Tusk (High Chaparral). Der sieben Jahre alte Rainbow Dancer, den Hollie Doyle ritt, wird von dem eigentlich mehr im Hindernissport erfolgreichen Alan King trainiert, der Wallach hat auch schon über Hürden gewonnen, ist aber auf der Allwetterbahn bei vier Starts ungeschlagen.

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Deckhengste

19.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Hallo Baby....: Heute Nacht frisch gelandet auf dem Söderhof ist diese sehr von ihrem Vater geprägte Zarak-Tochter der Adlerflug-Stute Malia. Wir gratulieren dem Stall Wolfswinkel zum wohlgelungenen Nachwuchs - Foto: privatHallo Baby....: Heute Nacht frisch gelandet auf dem Söderhof ist diese sehr von ihrem Vater geprägte Zarak-Tochter der Adlerflug-Stute Malia. Wir gratulieren dem Stall Wolfswinkel zum wohlgelungenen Nachwuchs - Foto: privat

Noch ganz langsam tröpfeln die Fohlenmeldungen aber das wird sich vermutlich jetzt schnell ändern... Bei den derzeit herrschenden milden Temperaturen haben sich die frühen Fohlen zumindest kein schlechtes Jahr ausgesucht. Aus dem Gestüt Ralf Paulick wird der erste Nachwuchs von Ross gemeldet, ein gesundes Stutfohlen der Lord of England-Stute Ratzia.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Die Decktaxe von Devastar (Areion), der in diesem Frühjahr im Haras du Mazet bei Pompadour seine Karriere als Vererber beginnt, wurde auf 1.600 Euro festgesetzt. Gezogen vom Gestüt Park Wiedingen hat er in diesen Farben u.a. den Preis der Deutschen Einheit (Gr. III) und den Großen Preis von Lotto Hamburg (Gr. III) gewonnen. Er wird ganz gezielt für die Zucht von Hindernispferden angeboten. Einer seiner Boxennachbarn ist der vom Gestüt Schlenderhan gezogene Gr. II-Sieger Arrigo (Shirocco), dessen Decktaxe 1.800 Euro beträgt.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Das IDEE 147. Deutsche Derby wird in die Geschichte als ein Rennen eingehen, das Sport- und Zivilgerichte noch Jahre später in wenig rühmlicher Weise beschäftigte. Es war das Derby, das Isfahan gewann, dessen Reiter Dario Vargiu die Peitsche zu oft einsetzte, was im Nachhinein zu ewigen Kontroversen führte. Es war aber auch ein Derby, bei dem die Bodenverhältnisse extrem waren „schwer bis tief“ hieß es im offiziellen Rennbericht, ein sehr forderndes Geläuf. Und das wurde dem klaren Favoriten Boscaccio zum Verhängnis, das war nicht seine Welt.

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Personen

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Clement Lecoeuvre (21) wird zweiter Jockey am Stall von Henk Grewe in Köln. Er ist schon seit geraumer Zeit für deutsche Ställe geritten, hat insbesondere für Darius Racing große Erfolge gefeiert, so mit Khan, Donjah und Rubaiyat. Lecoeuvre hat seine ersten Ritte 2014 in Frankreich absolviert, hatte als Auszubildender 2016 mit 38 Siegen bei 308 Ritten einen sehr guten Start. Nach zwei besseren Jahren, in denen die von ihm gerittenen Pferde stets über 1,2 Millionen Euro verdienten, gewann er 2919 34 Rennen. Die extreme Konkurrenzsituation bei den Jockeys in Frankreich und aktuell keine Bindung an einen größeren Stall dürfte den Entschluss, nach Deutschland zu gehen, befördert haben. Lukas Delozier, der sich hierzulande schnell an die Spitze gearbeitet hat, war sicherlich ein zusätzliches positives Vorbild.

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11.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Jerome Reynier, aufstrebender Trainer in Calas bei Marseille, hat erstmals ein Pferd des China Horse Clubs ins Training bekommen. Es handelt sich um eine zwei Jahre alte Tochter von Lope de Vega. Reynier trainiert aktuell 92 Pferde, er hat 69 Rennen in 2019 gewonnen. Der China Horse Club engagiert immer stärker in Frankreich, das global operierende Unternehmen hat bereits Pferde beim mehrfachen Champion Jean-Claude Rouget im Training.

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11.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

Die Deckhengstbox auf der Spendthrift Farm in Kentucky ist bereits eingestreut, auch die Decktaxe steht mit 40.000 Dollar schon fest. Am 28. Dezember setzte Omaha Beach (War Front), zu diesem Zeitpunkt noch dreijährig, ein weiteres Ausrufezeichen hinter seine Karriere. Als 2:5-Favorit gewann er in Santa Anita die Runhappy Malibu Stakes (Gr. I) über 1400 Meter mit einer Dotierung von 300.000 Dollar. Der von Richard Mandella trainierte Hengst setzte sich in einem gerade fünfköpfigen Feld gegen Roadster (Quality Road) und Manny Wah (Will Take Charge). Es war der fünfter Sieg beim zehnten Start für Omaha Beach, der auch den Santa Anita Sprint (Gr. I) und das Arkansas Derby (Gr. I) gewinnen konnte. Das Ende seiner Rennkarriere ist es nicht, denn er soll Ende Januar im Pegasus World Cup (Gr. I) antreten.

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Aufgalopp

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Am kommenden Dienstag findet in Köln die Mitgliederversammlung des Direktoriums statt. Das soll demnächst nicht mehr so heißen, „Deutscher Galopp“ soll es sein, unterstützt von einem neuen Logo. Ob das einen einzigen neuen Rennbahnbesucher generiert, bleibt abzuwarten, vorerst kostet es erst einmal Geld, dem Vernehmen nach musste für den Findungsprozess ein mittlerer fünfstelliger Betrag investiert werden. Die Umbenennung ist nur eines der Themen an diesem Tag, es geht auch um eine veränderte Satzung, die den Rennvereinen und den Aktiven weniger Präsenz in entscheidenden Positionen zubilligen könnte. Die Verschlankung der Führungsstruktur würde insbesondere die Besitzer stärken, was der amtierende Präsident durchaus logisch findet, „sie bezahlen schließlich alles.“ Doch gibt es Unmut gerade der Aktiven, ein entsprechender Brief ist abgeschickt worden.

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Rennsportindustrie

29.11.2019

Künftig erhalten die Rennvereine die Rennwettsteuerrückerstattung von Buchmachern mit Sitz im Ausland, die Wetten auf deutsche Pferderennen veranstalten. Der Bundesrat hat der entsprechenden Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes, die der Bundestag bereits am 7. November beschlossen hatte, auf seiner heutigen Sitzung zugestimmt. Bisher war diese Rückerstattung, die den Rennvereinen für die Erfüllung ihres staatlichen Auftrags zur Zucht und Durchführung von Leistungsprüfungen zusteht, lediglich aus dem Steueraufkommen inländischer Wettanbieter erfolgt. Durch die Einbeziehung des Steueraufkommens ausländischer Wettanbieter wird eine seit 2012 bestehende Unwucht der Verwaltungspraxis vom Gesetzgeber korrigiert. Bis zu 96% dieser Steuer gehen nun, ebenso wie die Steuern inländischer Wettanbieter, im Zuweisungsverfahren an die Rennvereine. 

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01.11.2019
Ausgabe 592 vom Freitag, 01.11.2019

Deutsche Rennstallbesitzer, die in jüngerer Vergangenheit Starter in Frankreich hatten, bekamen vor Kurzem Post vom französischen Dachverband France-Galop. Sie sind berechtigt, bei der Wahl zu den Gremien der Dachorganisation ihre Stimme abzugeben. Zahlreiche Listen stellen sich zur der komplizierten Wahl, für den nicht-französischen Beobachter ist die Situation mehr als unübersichtlich. Christiane Head hat uns in ihrer Position als Verantwortliche der Internationalen Kommission der Federation des Eleveurs du Galop einige Zeilen zu dieser Wahl geschickt, wir veröffentlichen sie nachstehend.

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Vermischtes

18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Zurück in die Vergangenheit: Die Züchterprämie in Frankreich, die nach einer Reform vor einiger Zeit kein Geld für ältere Pferde vorsah, wird wieder auf den alten Stand zurückgefahren. Bei einer online durchgeführten Mitgliederbefragung gingen 72,9% der 1.622 Stimmen (30,9% der Stimmberechtigten) für ein Modell ein, das eine 13prozentige Züchterprämie für Pferde jeden Alters vorsieht, in Rennen ohne Besitzerprämie sind es 15%. Bisher betrug die Prämie für Zwei- bis Fünfjährige 15%, Züchter von sechsjährigen und älteren Pferden gingen leer aus. In Hindernisrennen beträgt die Züchterprämie 14,5%.

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18.01.2020
Ausgabe 601 vom Freitag, 17.01.2020

Deckpläne erbeten: Auch in diesem Jahr wollen wir wieder die Deckpläne der Gestüte veröffentlichen, auch der Züchter mit nicht so umfangreichen Beständen. Eine entsprechende Zusendung, gerne mit Kommentaren, wäre hilfreich.

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11.01.2020
Ausgabe 600 vom Freitag, 10.01.2020

In den USA hat es 2019 einen geringen Rückgang bei den Wettumsätzen gegeben. Nachdem in den vergangenen Jahren stetige Steigerungen verzeichnet wurden, gab es diesmal bei 4.425 Rennveranstaltungen Wetteinsätze in Höhe von 11.038.790.395, bei sieben Renntagen weniger ein marginaler Rückgang von zwei Prozent. An Rennpreisen wurden mit 1.167.921.650 Dollar 4,49% mehr ausgeschüttet als 2018. Ein Grund für den Umsatzrückgang sind die übersichtlicher gewordenen Felder. Im Schnitt liefen nur 7,59 Pferde pro Rennen (2018: 7,66), zum fünften Mal in Folge ein Minus bei dieser Kennziffer. Die Geschehnisse und Diskussionen rund um die zahlreichen Todesfälle auf der Rennbahn in Santa Anita haben zudem eine negative Darstellung des Rennsports in den USA nach sich gezogen, was sich auch auf den Wettumsatz ausgewirkt haben könnte.

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