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Pferde - News

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Daniel Delius

Skandinaviens bestes Rennpferd Square de Luynes (Manduro), der seit einigen Wochen in den Emiraten trainiert wird, peilt am Tag des Saudi Cups in Riyadh/Saudi-Arabien am 26. Februar den Neom Turf Cup (Gr. III) über 2100 Meter an. Der sieben Jahre alte Wallach, der von Niels Petersen betreute „Frankel der Fjorde“, hat in seiner Karriere erst zwölf Starts absolviert, hat dabei acht Rennen gewonnen, zuletzt im September zum dritten Mal den Stockholm  Cup (Gr. I). Er wird demnächst einen Vorbereitungsstart in Meydan/Dubai absolvieren. Niels Petersen hat für Riyadh, konkreter für das Saudi International Handicap, aus seinem Stall noch die Gruppe-Sieger Kick On (Charm Spirit) und King David (Elusive City) vorgesehen. Letzterer hatte 2019 in Hamburg den Großen Preis von Lotto Hamburg (Gr. III) gewonnen.

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Josef Soppa

An einem verlängerten Wochenende in Japan, wegen eines Feiertags, konnten zwei dreijährige Stuten aus deutschen Müttern in Chukyo ihre Maidenschaft ablegen. In einem Rennen für Debütanten über 1.600 Meter mit umgerechnet 46.000 Euro Siegdotierung kam Shosholoza (Lord Kanaloa), eine Tochter der Listensiegerin und Preis der Diana (Gr. I)-Dritten Mandela (Acatenango), unter Mirai Iwata zum Zuge. Die von Rolf Brunner gezogene Mandela hat in Japan mit World Ace (Deep Impact), World Premiere (Deep Impact) und Weltreisende (Dream Journey) drei Gr. I-Pferde gebracht, die beiden Erstgenannten sind in Japan als Deckhengste aufgestellt. 

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Daniel Delius

Neuseelands „Pferd des Jahres“ Probabeel (Savabeel) wird in den kommenden Monaten auf einen Start in Royal Ascot vorbereitet. Die 2016 geborene Stute, die der demnächst nach Hong Kong abwandernde Jamie Richards trainiert, hatte zuletzt im Oktober im australischen Caulfield die Might and Power Stakes (Gr. I) über 2000 Meter gewonnen. In England könnten die Queen Anne Stakes (Gr. I) über 1600 Meter ein Thema für sie sein, doch hängt alles von den Corona-Bestimmungen ab. Sollten Besitzer und Trainer nicht ungehindert ein- und ausreisen können, wird das Pferd nicht laufen. Probabeel gehört Brendan und Jo Lindsay vom Cambridge Stud, Co-Besitzer des Deckhengstes Hello Youmzain (Kodiac). Dieser gewann in den Lindsay-Farben 2020 während Royal Ascot die Diamond Jubilee Stakes (Gr. I).

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Daniel Delius

Ob Wild Crusade (Dubawi) einmal an die Leistungen seines rechten Bruders Yibir (Dubawi) anknüpfen kann, ist schwer zu beurteilen, zunächst einmal hat der Godolphin-Hengstaber seine Maidenschaft abgelegt, am Samstag auf der Polytrack-Bahn im englischen Kempton. Dass er dort Anfang Januar läuft, lässt eigentlich eher nicht vermuten, dass mit ihm größere Ambitionen gehegt werden. Es war der dritte Start des von Charlie Appleby trainierten Sohns der von der Stiftung Gestüt Fährhof gezogenen Listensiegerin Rumh (Monsun), die neben dem Breeders‘ Cup Turf (Gr. I)-Sieger Yibir auch die dreimalige Gr. I-Siegerin Wild Illusion (Dubawi) auf der Bahn hatte. Sie hat einen zwei Jahre alten Hengst von Golden Horn, vergangenes Jahr wurde sie nach einem Jahr Pause von Sea the Stars gedeckt.

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Daniel Delius

Alle Großereignisse des mehrwöchigen Hindernismeetings im südfranzösischen Cagnes-sur-mer waren traditionell auf den Schlusstag gelegt, den vergangenen Sonntag, mit dem Grand Prix de la Ville de Nice (Gr. III) im Mittelpunkt. In dem mit 140.000 Euro dotierten Rennen gab es auf den ersten Plätzen einige deutsche Akzente: Der Sieger Hasard de Brion stammt von dem Ex-Ittlinger Axxos (Monsun), der seine Deckhengstkarriere in Frankreich begann, dort in vier verschiedenen Gestüten stand, zuletzt im Haras de la Haye Pesnel. 2019 wechselte er für ein Jahr nach Irland, in das Coolagown Stud, 2020 ging es nach England, wo er aktuell auf der Hundred Acre Farm von James und Amelia Gray in Lincolnshire tätig ist. Seine bisherige Bilanz im Gestüt ist übersichtlich, da sich die Zahl seiner Nachkommen in Grenzen hielt. weiterlesen »

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Daniel Delius

Star of Wins (Sea the Stars), ein Sohn der vom Gestüt Wittekindshof gezogenen Ninas Terz (Tertullian), gewann am Samstag in Riyadh den mit umgerechnet 235.000 Euro dotierten Prince Khalid bin Abdullah Cup über 2100 Meter. Mit dem 40 Jahre alten Kolumbianer Camilo Ospina im Sattel setzte er sich in einem 14köpfigen Feld gegen den von Frankie Dettori gerittenen Favoriten Recovery Run (Nathaniel) und Arctic Sound (Poet’s Voice) durch.      weiterlesen »

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Daniel Delius

In die nächste Runde ging am vergangenen Freitag die Turf Serie in Bahrain, eine Reihe von Handicaps, die sämtlich mit rund 60.000 Euro dotiert sind. Gewonnen wurde diese Etappe von Deep Intrigue (Dark Angel) unter David Egan nach 1200 Metern gegen Roman River (Holy Roman Emperor) und Dark Shadow (Dark Angel) in einem immerhin 18köpfigen Feld. Graphite Storm (Delegator), der Ritt von Martin Seidl, kam auf Platz elf ins Ziel. Am Start waren auch mehrere von britischen Trainern gesattelte Pferde, die über Winter in Bahrain stehen. Der Sieger, der das Unternehmen von Fawzi Nass repräsentiert, stand einst bei Mark Johnston in Großbritannien, 2020 wurde er an Nass verkauft, für den er aber noch nicht viel bewegen konnte, jetzt seinen ersten Erfolg errang. Er stammt aus der Familie der erstklassigen Gone West-Söhne Zafonic und Zamindar.

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Daniel Delius

Django Freeman (Campanologist), Gruppe-Sieger und Zweiter im IDEE 150. Deutschen Derby (Gr. I), hat in Australien den Trainer gewechselt. Der sechs Jahre alte Wallach wird künftig von Michael Shepherdson in Geelong betreut, bisher stand er bei Robert Hickmott. Immer wieder von Verletzungen geplagt hat er in Australien bisher wenig Glück entwickelt, war in Abständen erst sechsmal am Start ohne einen Treffer landen zu können. Shepherdson, der neun Jahre Assistent von Tony McEvoy war, sich erst vor kurzem selbständig gemacht hat, trainiert auf einer privaten Anlage mit Strandzugang. Django Freeman wird aber erst in einigen Monaten an den Start kommen können.

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Daniel Delius

Mit einem Sieg in den Cape Fillies Guineas (Gr. I) im Gepäck war die von Maine Chance Farms gezogene Chansonette (Vercingetorix) am Samstag an den Start der Paddock Stakes (Gr. I) im südafrikanischen Kenilworth gekommen, doch musste sie sich diesmal knapp der Favoritin Captain’s Ransom (Captain Al) geschlagen geben. Dritte wurde in dem 1800-Meter-Rennen Marina (Silvano). Chansonette war ein Jährlingskauf von Sabine Plattner, sie stammt aus einer Tochter von Querari (Oasis Dream).

Im Mittelpunkt der Karte stand die Queen’s Plate (Gr. I), Südarikas wichtigstes 1600-Meter-Rennen. Hier setzte sich wie im vergangenen Jahr Jet Dark (Trippi) unter S’manga Khumalo durch, der Favorit Kommetdieding (Elusive Fort) wurde Zweiter. Das Rennen war mit umgerechnet 83.000 Euro dotiert.

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Daniel Delius

Die Ausnahmestute Snowfall (Deep Impact) musste am Dienstag nach einem Beckenbruch, den sie sich in ihrer Box im Rennstall von Trainer Aidan O’Brien zugezogen hat, aufgegeben werden. Die Vierjährige hat bei 14 Starts fünf Rennen gewonnen, im vergangenen Jahr in dieser Folge die Musidora Stakes (Gr. III), die Cazoo Oaks (Gr. I), die Irish Oaks (Gr. I) und die Yorkshire Oaks (Gr. I). Insbesondere ihr 14-Längen-Sieg unter Frankie Dettori in Epsom ging in die Geschichtsbücher ein. Im Prix Vermeille (Gr. I) war sie Zweite, im von Torquator Tasso (Adlerflug) gewonnenen „Arc“ belegte sie Rang sechs.