Galoppsportindustrie

13.01.2022
Ausgabe 701 vom Freitag, 14.01.2022

Die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. (BV) und die Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG) haben sich jetzt auf das Förderprogramm 2022 geeinigt. Demnach ist geplant, in diesem Jahr rund 12,6 Millionen Euro an Rennpreisen auszuschütten, was einem Anstieg von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht (10,2 Millionen Euro in 2021). 

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10.01.2022
Ausgabe 700 vom Freitag, 07.01.2022

David Probert war im Jahr 2021 der meistbeschäftigte Jockey in Großbritannien. Bei 1.236 Ritten gewann er 170 Rennen, womit er sieggleich mit William Buick die Nummer vier in dieser Rangfolge war. Oisin Murphy war mit 183 Siegen bei 861 Ritten auch im Kalenderjahr der beste Reiter auf der Insel. Er hatte ja sein Championat mit 153 Siegen erfolgreich verteidigt, wobei die Zeit zwischen dem 1. Mai und dem 16. Oktober gezählt wird. Tom Marquand konnte bei 1.086 Ritten 176 Rennen gewinnen, seine Lebensgefährtin Hollie Doyle stieg 1.189mal in den Sattel, gewann dabei 172mal. Der vierte Jockey auf der Insel, der eine vierstellige Rittzahl aufzuweisen hatte, war Luke Morris mit 1.172 Einsätzen und 109 Erfolgen. Die Zahl der Ritte der Jockeys ist gegenüber den Jahren bis 2019 leicht rückläufig, da es nur noch gestattet ist, bei einer Veranstaltung pro Tag in den Sattel zu steigen. Vor der Corona-Pandemie waren Doppel-Einsätze erlaubt.

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10.01.2022
Ausgabe 700 vom Freitag, 07.01.2022

Horse Racing Ireland, der Dachverband auf der grünen Insel, wird 2022 64,8 Millionen Euro an Rennpreisen ausschütten, 390 Renntage sind vorgesehen. Es ist deutlich mehr als 2021 und nur unwesentlich weniger als 2019, dem bisherigen Rekordjahr. Auf 1,3 Millionen Euro wird das IRE Incentive Scheme erhöht, mit dem auf irischen Auktionen erworbene, irisch gezogene Pferde mit einem Gutschein-System unterstützt werden. Ein neuer Fonds in Höhe von zwölf Millionen Euro dient dazu, in die Weiterentwicklung von Rennbahnen zu investieren. Hiermit sollen Gebäude, Geläuf und Stallungen auf den neuesten Stand gebracht werden.

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07.01.2022

Das nach wie vor von der Corona-Pandemie geprägte Jahr 2021, in dem wiederum teilweise keine Zuschauer auf den deutschen Rennbahnen zugelassen waren, wurde von Torquator Tassos Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe überstrahlt. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel bei der Anzahl der Renntage oder bei den Rennpreisen, waren positive Trends gegenüber dem Jahr 2020 zu verzeichnen, wenngleich das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht werden konnte.

Viele Starts und spektakuläre Erfolge der deutschen Galopper im Ausland

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18.12.2021
Ausgabe 699 vom Freitag, 17.12.2021

In Ascot wird es in der kommenden Saison Preigelder von 15,64 Millionen Pfund geben, so viel wie noch nie zuvor in der Geschichte der Rennbahn. Die letzten beiden Jahre können aus Corona-Gründen nicht als Vergleich herangezogen werden, 2019 waren 13,67 Millionen Pfund ausgeschüttet worden. Jedes Flachrennen wird mit mindestens 15.000 Pfund audgestattet, bis auf eine Handvoll NH-Flachrennen gibt es in allen Hindernisrennen mindestens 10.000 Pfund zu gewinnen. Während Royal Ascot beträgt der Mindestgeldpreis pro Rennen 100.000 Pfund. Zahlreiche große Prüfungen bekommen eine Anhebung, der Shergar Cup wird von sechs auf acht Rennen erweitert.

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13.12.2021
Ausgabe 699 vom Freitag, 17.12.2021

Erstaunlich hohe Umsätze werden derzeit bei derPMU in den deutschen Rennen verzeichnet, trotz nicht gerade bedeutender Qualität. So wurden am vergangenen Sonntag im dritten Rennen in Dortmund, einem Amateurreiten, rund 367.000 Euro gewettet, allein in der Siegwette waren es 123.000 Euro. In der vierten Tagesprüfung, einem Plus 9-Ausgleich, wurden knapp 390.000 Euro umgesetzt.

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17.09.2021
Ausgabe 686 vom Freitag, 17.09.2021

Die erwartete Zahl von Vollblutfohlen in den USA wird nach dem bisherigen Stand bei 18.700 liegen und damit um rund fünfhundert unter der diesjährigen Zahl, die noch nicht final ausgewertet ist, bei etwa 19.200 angesiedelt ist. Diese Zahlen sind seit Jahren rückläufig. Sollte sich die prognostizierte 2022er Zahl in etwa bestätigen, wird dies die niedrigste seit 1965 sein, damals wurden in den USA 18.846 Fohlen gezählt. Die höchste Marke aller Zeiten gab es 1986, für heutige Verhältnisse unfassbare 51.296 Fohlen zählte der Jockey Club.

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25.07.2021
Ausgabe 678 vom Freitag, 23.07.2021

Nach 88 Renntagen wurde am vorletzen Mittwoch in Happy Valley die Saison 2020/2021 in Hong Kong beendet. Mit einem Wettumsatz von 136 Milliarden HK-Dollar (ca. €14.839.000.000) wurde die Marke aus dem Jahr zuvor um 12,1% verbessert, erstmals überhaupt wurde die 130 Milliarden-Grenze überschritten. Eingeschlossen sind Wetten aus dem World Pool. Dabei musste in der Pandemie auf große Zuschauerzahlen verzichtet werden, teilweise wurde vor komplett leeren Rängen veranstaltet.  

Zum vierten Mal holte sich Caspar Fownes den Titel als erfolgreichster Trainer, er konnte 79 Rennen gewinnen. Ebenfalls zum vierten Mal gewann Joao Moreira die HK-Meisterschaft der Jockeys. Mit 157 Siegen lag er am Ende deutlich vor Titelverteidiger Zac Purton mit 125 Siegen.  

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14.05.2021
Ausgabe 668 vom Freitag, 14.05.2021

Der Saisonauftakt in Norwegen lässt weiter auf sich warten, da die Regierung auf Grund der Corona-Situation die Restriktionen, was Sportveranstaltungen anbetrifft, noch einmal bis zum 21. Mai verlängert hat. Der geplante erste Renntag am 17. Mai kann in keinem Fall stattfinden, auf der Rennbahn in Ovrevoll wird jetzt eine Veranstaltung am 22. Mai angepeilt. Ovrevoll Galopp arbeitet zudem an einer Saisonplanung, mehrere wichtige Rennen dürften zeitlich nach hinten geschoben werden.

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11.05.2021

Jetzt bekommt die Galopprennbahn Baden-Baden • Iffezheim und die neuen Betreiber von Baden-Galopp  Unterstützung von Bürgern und Unternehmern aus der ganzen Region: Am 6. Mai gründete sich der Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V. - hier geht es zur Webseite mit dem Beitrittsformular: Klick! - im Badener Turf Treff auf der Bénazet-Tribüne der Rennbahn. 

Initiatoren waren Peter Werler, früherer Bürgermeister von Iffezheim und Unternehmer Martin Kronimus. Werler, im Alter von vier Jahren erstmals Rennbahnbesucher, ist bis heute aktiver Reiter; Kronimus ist Vorstandsvorsitzender der Kronimus AG Betonsteinwerke und „seit 38 Jahren als Sponsor mit der Rennbahn verbunden.“ 

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17.04.2021
Ausgabe 664 vom Freitag, 16.04.2021

Der Galopper-Dachverband und die deutschen Rennvereine bauen ihre Zusammenarbeit mit dem Online-Buchmacher RaceBets weiter aus. Mit dieser für die Rennsaison 2021 geltenden Kooperation werden bei Renntagen, an denen weniger als 3.000 Zuschauer auf der Rennbahn zugelassen sind, alle bei RaceBets platzierten Wetten (mit Ausnahme der Festkurse) direkt in den Toto vermittelt.
Darüber hinaus hat RaceBets zugestimmt, die eigene Provision auf Toto-Wetten zu reduzieren, um den deutschen Rennsport weiter zu stärken. Außerdem verzichtet RaceBets auf die Provision für alle Wetten, die im Rahmen der Aktion „Wetten, Dass?!? 20.21” getätigt werden.

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09.04.2021

Die nachfolgende Pressemitteilung des Dachverbandes und des Wettanbieters RaceBets veröffentlichten wir im Wortlaut: Deutscher Galopp und die deutschen Rennvereine bauen ihre Zusammenarbeit mit dem Online-Buchmacher RaceBets weiter aus. Deutscher Galopp, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Gerhard Schöningh und Andreas Tiedtke und Alex Haig, Geschäftsführer von RaceBets, freuen sich über die Bekanntmachung.

Mit dieser für die Rennsaison 2021 geltenden Kooperation werden bei Renntagen, an denen weniger als 3.000 Zuschauer auf der Rennbahn zugelassen sind, alle bei RaceBets platzierten Wetten (mit Ausnahme der Festkurse) direkt in den Toto vermittelt.

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09.04.2021
Ausgabe 663 vom Freitag, 09.04.2021

Ein Online-Gebrauchtwagenhändler löst ab diesem Jahr den Finanzdienstleister Investec als Sponsor des Epsom Derby Festivals ab. Der Jockey Club hat einen mehrjährigen Kontrakt mit dem Unternehmen Cazoo abgeschlossen, das sich die Namensrechte an acht Rennen des zweitägigen Meetings gesichert hat, inklusive des Derbys und der Oaks. Cazoo ist ein expansives Unternehmen, das inzwischen auch in Deutschland Aktivitäten entwickelt und aktuell in New York an die Börse strebt.

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03.04.2021
Ausgabe 662 vom Freitag, 02.04.2021

Der Brexit hat in Bezug auf den Im- und Export mit Großbritannien zahlreiche Fragen aufgeworfen, die auch den Galopprennport betreffen. Wir sprachen darüber mit Stephan Vogt von Global Equine Transport mit Sitz in Newmarket. Er führt am 19. April für die Besitzervereinigung zu dem Thema auch ein Online-Seminar durch. 

Was gilt es zu beachten, wenn ich ein Pferd in Großbritannien an den Start bringen will?

Wenn es nicht verkauft werden soll, reichen die normalen Papiere, zusätzlich ist jetzt ein Carnet notwendig. Das ist in Deutschland unproblematisch zu erstellen, es ist ja immer schon für Starter in der Schweiz Pflicht, was ja ebenfalls kein EU-Land ist. 

Und was gilt, wenn ich etwa in Newmarket ein Pferd zur Auktion schicken möchte?

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27.03.2021
Ausgabe 661 vom Freitag, 26.03.2021

Der australische Rennkalender ist mit allen Hauptereignissen der nächsten Zukunft um eine Woche nach hinten verschoben worden. Schwere Unwetter hatten die Bahn in Rosehill, wo am letzten Samstag mit den Golden Slipper Stakes das höchstdotierte Zweijährigen-Rennen der Saison gelaufen werden sollte, unbrauchbar gemacht. Dieses Rennen soll jetzt an diesem Samstag über die Bühne gegen, alle weiteren Samstags-Großereignisse insbesondere die Championships in Randwick werden jeweils eine Woche später als geplant stattfinden.

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19.03.2021
Ausgabe 660 vom Freitag, 19.03.2021

... Rennpferde sind derzeit auf den Trainingslisten der in Deutschland ansässigen Galopper-Trainer aufgeführt, im letzten Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt noch 2305. "Damit konnten wir die Zahl der Rennpferde während der jetzt ein Jahr andauernden Corona-Pandemie noch annähernd konstant halten", so Rüdiger Schmanns der Leiter Renntechnik beim Dachverband bei der regelmässig stattfindenden Telefonpressekonferenz. Doch die Zukunft wird mit einiger Sorge gesehen, "wir hoffen auf die Zulassung von Zuschauern und die baldmögliche Rückkehr in einen normalen Rennbetrieb."

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19.02.2021
Ausgabe 656 vom Freitag, 19.02.2021

Die PMU vermeldet in den ersten Wochen des Jahres 2020 einen Brutto-Minus-Umsatz von 22 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sollte diese Tendenz anhalten, was angesichts der unverändert geschlossenen Bars und Cafés – möglicherweise bis Juni - mit ihren Wettannahmestellen zu erwarten ist, wird der Dachverband wesentlich weniger Geld von der PMU bekommen. Eine erste  Hochrechnung liegt bei 45 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte. Deshalb wird ab dem 1. März das Preisgeld der Basisprüfungen zurückgefahren, je nach Rennen zwischen 5 und 16 Prozent. Sollte sich die Situation ändern, will France-Galop das Niveau wieder steigern.

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21.01.2021

21 Hengste aus 13 Gestüten und eine Reichweite, wie nie zuvor – die Digital-Premiere des Züchtertreffs im Gestüt Röttgen am Sonntag, 24. Januar 2021 ab 17 Uhr hat es in sich. Erstmals findet diese Traditionsveranstaltung (wegen der Corona-Pandemie) in digitaler Form statt – Wettstar als Partner des Rennsports unterstützt die Veranstaltung. 

Der Digitale Züchtertreff ist die einmalige Gelegenheit, 21 Deckhengste aus 13 Zuchtstätten in ganz Deutschland zu erleben. Auch führende Persönlichkeiten der hiesigen Zucht und des deutschen Rennsports kommen zu Wort. Moderiert wird die Sendung von Thorsten Castle, der die Gestüte im Vorfeld mit einem Kamerateam besuchte.

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07.01.2021
Ausgabe 650 vom Freitag, 08.01.2021

Bereits im Oktober 2020 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die seit 26 Jahren bestehenden Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten aktualisiert. Heute nun wurden diese vom Galopper-Dachverband via Email an die TrainerInnen versandt, eine offizielle Pressemitteilung dazu ist jedoch von diesem nach unserem Kenntnisstand bisher noch nicht publiziert worden. Dabei sind die neuen Leitlinien seit ihrer Veröffentlichung verbindlich, auch wenn es bis zur Durchsetzung bzw. sogar möglichen Strafen und drohenden Verboten sicherlich noch eine Karrenzzeit geben wird.

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09.12.2020

Herber Rückschlag im Kampf um den Erhalt der Rennbahn Iffezheim bei Baden-Baden. Mit Gerhard Schöningh, Vizepräsident von Deutscher Galopp und Eigentümer der Rennbahn Hoppegarten, hat ein aussichtsreicher Interessent gestern erklärt, dass er das geplante Engagement nicht eingehen werde. Dazu erreichte uns nachfolgende Pressemmitteilung des Dachverbandes, die wir im Wortlaut veröffentlichten:

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