Galoppsportindustrie

14.11.2020
Ausgabe 644 vom Freitag, 13.11.2020

Zahlreiche Wettannahmestellen und Buchmachergeschäfte in Deutschland haben in den vergangenen Tagen wieder ihre Türen geöffnet. Allerdings dürfen nur Wetten abgegeben werden. Nicht gestattet ist ein längerer Aufenthalt, zudem entfällt natürlich auch die TV-Übertragung der Rennen. Das Interesse der Kunden soll sich in engen Grenzen halten.

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07.11.2020
Ausgabe 643 vom Freitag, 06.11.2020

Das öffentliche Leben ist auch in den führenden Rennsportländern Europas in den kommenden Wochen stark eingeschränkt, der Rennsport selbst aber wird fortgeführt – natürlich hinter verschlossenen Türen. Probleme wird es jedoch bezüglich der Wettmöglichkeiten geben. In England sind seit Donnerstag alle Buchmachergeschäfte vorerst bis zum 2. Dezember geschlossen, was für die Branche natürlich ein ziemlicher Schlag ist. Ähnlich sieht es in Frankreich aus, wo Bistros und Cafés, in denen oftmals umsatzstarke PMU-Annahmestellen angesiedelt sind, zugesperrt wurden. In Tabak-Läden mit PMU-Kassen kann jedoch gewettet werden, von 13.200 Verkaufsstellen bleiben 9.200 geöffnet. Die Wettumsätze sind in den letzten Tagen aber dementsprechend zurückgegangen, da es in Frankreich ja erhebliche Ausgangsbeschränkungen gibt.

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23.10.2020
Ausgabe 641 vom Freitag, 23.10.2020

Die französische Dachorganisation France Galop hat trotz der angespannten finanziellen Lage für 2021 ein Bündel von Maßnahmen beschlossen, das vor allem jungen Pferden zu Gute kommen soll.

+ Die Prämien für französisch gezogene Pferde werden in den Zweijährigen-Rennen von 60 auf 70% erhöht.

+ Es werden 25 zusätzliche Sieglosen-Rennen für Zweijährige ausgeschrieben.

+ Es gibt eine Reihe von Rennen für zweijährige Sieglose, deren Väter zum Zeitpunkt der Bedeckung der Mutter eine Decktaxe von nicht mehr als 10.000 Euro hatten.

+ Bis zum März wird keine Gebühr für die Bahnbenutzung von Zweijährigen verlangt.

+ Bereits Anfang des Monats wurde der Bau einer neuen, leicht ansteigenden Trainingsbahn in Chantilly begonnen, diese wird im Frühjahr 2021 einsatzbereit sein.

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19.09.2020
Ausgabe 636 vom Freitag, 18.09.2020

Der Optimismus lebt: Die Entscheidung der Länder, zu den Spielen der Fußball-Bundesliga in begrenzter, aber immerhin vierstelliger Zahl Zuschauer zuzulassen, hat auch Bewegung in die Überlegungen der Rennvereine gebracht. So hat Köln auf seiner Website den Vorverkauf für den Renntag am 27. September vergrößert und auch andere Veranstalter hoffen auf mehr Wohlwollen der örtlichen Behörden. Wie schnell das aber wieder gestoppt werden kann, zeigt das Beispiel München, wo das Saison-Eröffnungsspiel zwischen den Bayern und Schalke 04 auf Grund der gestiegenen Fallzahlen jetzt doch vor leerem Haus stattfindet.

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08.09.2020
Ausgabe 635 vom Freitag, 11.09.2020

Michael Vesper ist am Montag in Baden-Baden bei der ersten Mitgliederversammlung von Deutscher Galopp zum Präsidenten gewählt worden. Von den 41 abgegeben Stimmen erhielt er 38 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen wurden gezählt. Als seine Stellvertreter wurden für die Besitzervereinigung Manfred Ostermann und für die Rennvereine Gerhard Schöningh gewählt.

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07.09.2020

Nach der Mitgliederversammlung des Dachverbandes am gestrigen Nachmittag auf dern Rennbahn in Iffezheim erreichte uns um 17:51 Uhr die nachfolgende Pressemitteilung, die wir im Wortlaut veröffentlichten: 

Erste Mitgliederversammlung von Deutscher Galopp e.V. unter der neuen Satzung in Iffezheim

Mitglieder wählen neuen Vorstand mit Präsident Dr. Michael Vesper

Dr. Michael Vesper: „Ich bin für das Vertrauen dankbar und freue mich auf die Zusammenarbeit in diesem hochkarätig besetzten Vorstand. Wir sind damit für die herausfordernden Zeiten, die vor uns liegen, gut gerüstet.“ 

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07.09.2020

Zu der am heutigen Montag in Baden-Baden stattfinden Jahreshauptversammlung der Besitzervereinigung in Baden-Baden · Iffezheim erreichte uns nachfolgende Pressemitteilung, die wir im Wortlaut veröffentlichen:

Die Folgen der Corona-Pandemie, aber auch die Zukunft von Baden Racing als Veranstalter der wichtigsten Galopprennbahn in Deutschland, standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen (BV). „Die Corona-Pandemie eine Gefahr für fast alle Lebensbereiche, auch den Galopprennsport“, sagte BV-Präsident Manfred Ostermann am Montag auf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim. 

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14.08.2020
Ausgabe 631 vom Freitag, 14.08.2020

23.000 Zuschauer sollen am 5. September beim 146. Kentucky Derby (Gr. I) in Churchill Downs anwesend sein. Das sieht ein 62seitiges Konzept vor, das die Verantwortlichen jetzt vorgelegt haben und das bereits von Regierungsseite positiv aufgenommen wurde. Der bisherige Rekordbesuch an diesem Tag datiert aus dem Jahr 2015, damals waren 170.513 Besucher auf der Rennbahn Churchill Downs, die rund 770.000 Quadratmeter umfasst. Es besteht Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände. Rund um das Derby führt Churchill Downs ein mehrtägiges Meeting durch.

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07.08.2020
Ausgabe 630 vom Freitag, 07.08.2020

Der Wettumsatz in den USA hat im Monat Juli einen Zuwachs von 16,63% gegenüber dem korrespondierenden Monat im Jahr 2019 gebracht, er stieg über knapp eine Milliarde Dollar. Trotzdem der Rennsport in Nordamerika in den Monaten März bis Mai wie überall auf der Welt fast zum Erliegen gekommen war, beträgt der Rückgang des Umsatzes in den ersten sieben Monaten 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur 6,96%. Allerdings gibt es aktuell weniger Rennen: Im Juli wurden bei 484 Veranstaltungen (minus 17%) 3.290 Rennen (minus 12,35%) gelaufen. Der Umsatz ging im Schnitt pro Renntag um stolze 41,83% nach oben.

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31.07.2020
Ausgabe 629 vom Freitag, 31.07.2020
Am vergangenen Freitag haben wir auf unserer Webseite und in den Socialen Medien über positive Doping-Proben mit dem Befund "Koffein" berichtet, die in den letzten Wochen gehäuft aufgetreten sind. Verantwortlich dafür ist nach derzeitigem Wissenstand eine Verunreingung von Futtermitteln; erst war nur von einem Müsli einer bestimmten Marke als Verursacher die Rede, jetzt wissen wir, dass mindestens in einem Fall auch Mineralfutter der selben Firma einen positiven Koffeinbefund gebracht hat. Nun heißt es, dass der in beiden Futtermitteln enthaltene Apfeltrester der Verursacher sei. Die Herstellerfirma und der Dachverband machten sich beide auf die Suche nach den Ursachen, bei diversen Trainer wurden Futtermittelproben genommen, noch laufen die Untersuchungen, viele Fragen sind noch offen, etwas Klarheit gibt es indes schon. Fakt ist, dass die Trainer zwar keine Schuld an den Doping-Befunden haben, doch nach den Doping-Bestimmungen trotzdem bestraft werden, d.h.
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31.07.2020
Ausgabe 629 vom Freitag, 31.07.2020

Der britische Jockey Club muss sich einen neuen Sponsor für das Epsom Derby (Gr. I) suchen. Nach zwölf Jahren hat das Finanzunternehmen Investec, das auch die Oaks (Gr. I) und den Coronation Cup (Gr. I) unterstützt hat, die Zusammenarbeit aufgekündigt, was dem Vernehmen nach aber nichts mit der Corona-Krise zu tun haben soll.

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25.07.2020
Ausgabe 628 vom Freitag, 24.07.2020

Nach Hamburg und Köln war am Sonntag auch Hoppegarten dran: Mehrere hundert Besucher konnten vor Ort sein, wenn auch mit Abstand zueinander und ohne die Möglichkeit, am Schalter zu wetten, das ging nur via Smartphone. Doch schon an diesem Wochenende bleiben die Tore für zahlende Zuschauer wieder zu: Die Corona-Verordnungen lassen in Hannover und auch in München nur Aktive und Besitzer zu. In Düsseldorf wird am Diana-Tag der Sponsor Henkel zumindest einige Gäste begrüßen können. 150 Tickets gelangen in den freien Verkauf. In Köln hofft man, im August schon eine vierstellige Zahl von Besuchern auf die Bahn bringen können. Diesbezügliche Zukunftsprognosen sind jedoch kaum zu stellen, wie die Lage in Baden-Baden zeigt. Dort liegt die Höchstbesucherzahl für die "Große Woche" nach den behördlichen Anordnungen bei fünfhundert. 

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25.07.2020
Ausgabe 628 vom Freitag, 24.07.2020

Ein doch sehr übersichtliches Programm erwartet in den kommenden Wochen die Aktiven des Galopprennsports in der Schweiz. Die Kollegen von horseracing.ch haben ohne Gewähr einen vorläufigen Terminkalender vorgelegt, der für 2020 teilweise gemischte Trab- und Galopprennveranstaltungen in Avenches (8), Dielsdorf bei Zürich (4) und Frauenfeld vorsieht. Dort wird am 13. September auch das Schweizer Derby mit einer Dotierung von 40.000 Franken gelaufen.

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17.07.2020
Ausgabe 627 vom Freitag, 17.07.2020

Eine Flut von amerikanischen Spitzenjockeys ist in den letzten Tagen positiv auf COVID-19 getestet worden: Bei Flavien Prat, Florent Geroux, Victor Espinoza, Manuel Garcia, Umberto Rispoli und Luis Saez wurde Corona nachgewiesen, alle wurden umgehend in Quarantäne geschickt. Saez erwischte es sogar mitten während einer Rennveranstaltung in Keeneland (siehe auch News). Die Reiter in den USA fliegen häufig zwischen den einzelnen Meetings hin und her, haben so eine Menge Kontakte. Zudem werden die Regularien auf den Rennbahnen unterschiedlich und teilweise nicht sehr strikt eingehalten. Eine Konsequenz ist die sofortige Schließung der Rennbahn in Del Mar. Dort war das Sommermeeting am 10. Juli hinter verschlossenen Türen gestartet, aber schon wieder abgebrochen worden. Der Ursprung der Corona-Ausbrüche könnte ein Rennwochenende in Los Alamitos/Kalifornien rund um den 4. Juli gewesen sein. Dort waren das Gros der Reiter und mehrere jetzt infizierte Rennbahnmitarbeiter tätig gewesen.

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09.07.2020
Ausgabe 626 vom Freitag, 10.07.2020

Deutscher Galopp hat vor dem Derby-Wochenende in Hamburg wichtige Weichen für die mediale Zukunft des Rennsports gestellt und dazu die nachfolgende Pressemitteilung geschickt, die wir im Wortlaut veröffentlichen:

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18.06.2020
Ausgabe 623 vom Freitag, 19.06.2020

An diesem Wochenende beginnt im deutschen Galopprennsport „Phase 2“ nach dem Lockdown, offiziell bis Ende August. Bis dahin steht aktuell die Terminierung der Renntage mit drei Gruppe I-Rennen. Der Galopper-Dachverband unterstützt den Sport mit Fördergeldern in Höhe von über einer Million Euro, so der Verbandspräsident Michael Vesper am Donnerstag gegenüber den Medien. Wie exakt das Geld verteilt wird, wurde nicht ausgeführt, doch wird es zumindest geringfügige Rennpreiserhöhungen geben. Maidenrennen für Zwei- und Dreijährige werden mit mindestens 5.100 Euro ausgestattet, bei den PMU-Rennen gibt es eine untere Grenze von 4.000 Euro. Grundsätzlich wird es jedoch bei der Halbierung der ansonsten üblichen Dotierungen bleiben.

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13.06.2020

Nachfolgende Pressemitteilungen erreichten uns zur Nachfolge-Aktion der "Wetten dass…?!?"-Intiave von Christian SundermannLars-Wilhelm Baumgarten und Guido Schmitt, die wir hier zusammenfassen:

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12.06.2020
Ausgabe 622 vom Freitag, 12.06.2020

Am kommenden Dienstag wird es finale Besprechungen mit den Internet-Buchmachern bezüglich der künftigen Behandlung von Wetten auf deutsche Rennen geben. Die Tendenz geht dem Vernehmen nach in die Richtung, dass die Einsätze unverändert in den Toto gehen, allerdings ist die Höhe der Provisionen noch nicht geklärt. Zudem muss festgelegt werden, wie die Viererwette, die durch die neue Initiative (siehe gesonderte Meldung) gestärkt werden soll, bezüglich der Provision behandelt wird.

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11.06.2020
Ausgabe 622 vom Freitag, 12.06.2020

Die Iniatoren der "Wette dass...?!?"-Aktion haben uns am Donnerstag nachfolgende Information zukommen lassen:

Ein Erfolg der neuen „Wetten dass…?!? 2.0“-Aktion, die derzeit Wetter und Wettgemeinschaften anspricht, um die Wettpools für eine sonntägliche Mega-Viererwetten mit Garantieauszahlungen von mindestens 25.000 Euro zu speisen, ermöglicht eine neu konzipierte Rennserie. Der Fokus der Serie liegt auf Ausgleichsrennen mittlerer Klasse.

Jeden Sonntag ab Mitte Juni soll dieses "Super-Handicap der Woche" insgesamt 21mal bis zum 8. November stattfinden. Die Ausnahme bildet der Starttermin am kommenden Samstag in Dortmund, an dem bereits ein Jackpot in Höhe von fast 32.000 Euro und eine garantierte Auszahlung von mindestens 50.000 Euro locken.

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29.05.2020
Ausgabe 620 vom Freitag, 29.05.2020

Sieben Pferde aus England wären möglicherweise am Pfingstmontag im klassischen Mehl Mülhens-Rennen (Gr. II) in Köln gelaufen – wenn sie denn gedurft hätten. Der Galopper-Dachverband entschied aber am Montag, dass vorerst Pferde aus England, Frankreich und Irland nicht bei uns laufen dürfen, quasi als Retourkutsche zu identischen Verfügungen in diesen Ländern. Besonders die Maßnahmen der Franzosen werden kritisch gesehen, auch wenn der bis vorerst zum 15. Juni verfügte Ausschluss nicht-französischer Pferde von behördlicher Seite kam, nicht vom Rennsport selbst. Über mögliche Restriktion betreffend Starts deutscher Pferde vornehmlich in den Basisrennen soll demnächst auf höchster Ebene gesprochen werden.

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