Galoppsportindustrie

02.05.2019
Ausgabe 566 vom Freitag, 03.05.2019

Es beginnt mit der schönen Jeane d'Arc, die statt auf dem brennenden Folterhaufen auf dem Rücken eines Pferdes landet. Auch ein Soldat entflieht mit einem Pferd den Schlachtfeldern von Verdun, die Mondlandung nimmt eine überraschende Wendung und bei der Schlacht von Troja spielt hier nicht das große hölzerne Pferd die Hauptrolle, sondern ein schnaubendes aus Fleisch und Blut. Alles flieht und galoppiert auf Pferden davon, um sich in der Wüste zu treffen, wo sich ein Rennen entwickelt, auf einmal mit dem passenden Kommentar und mit den Rennreitern der Jetztzeit. Das Ganze ist ein filmisch und und sicher auch pekuniär sehr aufwendiger Werbespot für die PMU, der die Zuschauer zum Wetten animieren soll. Wir vergeben dafür fünf Sterne! Verständigungsprobleme gibt es hier auch keine, dieser Spot funktioniert auch ohne Worte. Hier zu sehen: Klick!

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20.04.2019
Ausgabe 564 vom Freitag, 19.04.2019

France Galop und der Sponsor Juddmonte haben ein Qualifikationssystem namens „Grand Free Pass“ ins Leben gerufen, das Siegern und auch Platzierten einen freien Startplatz im Grand Prix de Paris (Gr. I) am 14. Juli in ParisLongchamp garantiert. Das gilt etwa für die drei Erstplatzierten aus dem Investec Derby (Gr. I) und dem Prix du Jockey-Club (Gr. I) sowie die Sieger in einer Reihe von Dreijährigen-Rennen in Großbritannien und Frankreich. Damit soll auch das Rating des Rennens wieder aufgewertet werden, das in den letzten Jahren nicht immer dem hohen Anspruch entsprach.  

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16.02.2019
Ausgabe 555 vom Freitag, 15.02.2019

Immerhin noch 26 Gruppe-Rennen sollen in diesem Jahr in Italien ausgetragen werden, doch ist im Moment unklar, wo diese gelaufen werden. Denn zum Ende Dezember ist die traditionsreiche Rennbahn Capannelle in Rom geschlossen worden, Heimstätte bisher des Derby Italiano, der beiden Guineas und mehrerer Grand Prix-Rennen. Hippogroup, das Unternehmen, das die Rennbahn betrieb, und die Stadt Rom, Eigentümer des 160 Hektar großen Geländes, konnten sich nicht über adäquate Pachtzahlungen einigen. Hippogroup hatte 66.000 Euro pro Jahr angeboten, die Stadt wollte 2,5 Millionen Euro haben, wie es auch vertraglich festgelegt ist. Sollte es zu keiner kurzfristigen Einigung kommen, werden die klassischen Rennen in Mailand gelaufen, andere Gruppe-Rennen werden auf Pisa, Neapel und Florenz verteilt.

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09.02.2019
Ausgabe 554 vom Freitag, 08.02.2019

Ein starker personeller Einschnitt bei Godolphin hat bei Veranstaltern und Rennbahnen weltweit die Befürchtung geweckt, dass das Unternehmen von Scheich Mohammed seine globale Sponsorship deutlich zurückfahren wird. Andy Wiles, der Corporate Director von Godolphin und Darley, Marketing Director Bobby Brittain und mehrere andere Angestellte werden nach Informationen britischer Medien das Haus verlassen.

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19.01.2019
Ausgabe 551 vom Freitag, 18.01.2019

Das Präsidium des DVR e.V. hat in der Sitzung am 10.01.2019 grundlegende Beschlüsse zur Gestaltung des Rennprogramms 2019 und Folgejahre gefasst.

1. Kosten der Produktion der Fernsehbilder

Die erste gute Nachricht für die Rennvereine kommt von der BGG, German Tote und der PMU. Die für 2019 vorgesehene Belastung der Rennvereine mit den Bildproduktionskosten in Höhe von ca. 350.000 Euro wird entfallen und es wurde sichergestellt, dass dies auch für 2020 gewährleistet ist.

2. PMU-Renntage und Unterstützung der Wochenrenntage

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15.01.2019

Das Präsidium des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. hat in der Sitzung am 10.01.2019 grundlegende Beschlüsse zur Gestaltung des Rennprogramms 2019 und Folgejahre gefasst, s. dazu nachfolgende Pressemitteilung, die wir im Wortlaut veröffentlichen.  

1. Kosten der Produktion der Fernsehbilder 

Die erste gute Nachricht für die Rennvereine kommt von der BGGGerman Tote und der PMU. Die für 2019 vorgesehene Belastung der Rennvereine mit den Bildproduktionskosten in Höhe von ca. 350.000 Euro wird entfallen und es wurde sichergestellt, dass dies auch für 2020 gewährleistet ist. 

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09.01.2019

Das Wetten auf französische Pferderennen wird einfacher und transparenter, Wissen und Geschick zahlt sich noch mehr aus: Auch bei Wettstar by PMU, dem bedeutendsten Wettvermittler für Pferdewetten im deutschen Pferderennsport, gelten die Modifikationen, die PMU (Pari Mutuel Urbain) einführt, ab dem 10. Januar 2019.

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03.01.2019

Mehr Geld für die Wetter – unter diesem Oberbegriff stehen die Maßnahmen, die im neuen Jahr auf den deutschen Galopprennbahnen in der Totalisatorwette umgesetzt werden. Premiere ist am kommenden Sonntag, 6. Januar, auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel.

Bei der Totalisatorwette fließt der Wetteinsatz in einen Topf und nach Abzug von Steuern und Abgaben an den Rennverein wird der verbleibende Betrag auf die erfolgreichen Wetter ausgezahlt. Dies ist ein schon seit 1922 in Deutschland erlaubtes Spielmodell. Doch während beispielsweise beim Lotto fast 50 Prozent abgezogen werden, sind es bei Sieg- und Platz-Wetten auf Galopp-Pferde ab dem 6. Januar in Deutschland nur noch 15 Prozent.

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22.12.2018
Ausgabe 549 vom Freitag, 21.12.2018

Der irische Dachverband Horse Racing Ireland hat die Rennpreise für 2019 um 2,9 Millionen Euro auf 66,1 Millionen Euro heraufgesetzt. Das Geld fließt vor allem in Richtung der gerade renovierten Rennbahn auf dem Curragh und in zwanzig Gr. II- und Gr. III-Rennen im Land. 9,5 Millionen Euro werden für „equine welfare“ und Maßnahmen zur Integrität des Rennsports ausgegeben. Ein Millionen-Betrag wird auch für ein Programm zur Verfügung gestellt, das Arbeitsplätze im Rennsport attraktiver machen soll. Schließlich werden nach Jahren auch wieder Fernseh-Spots produziert, die mehr Interesse für den Rennsport wecken sollen.

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22.12.2018
Ausgabe 549 vom Freitag, 21.12.2018

Edouard de Rothschild, Präsident von France-Galop, hat klargestellt, dass es trotz der gesunkenen Einnahmen aus dem Wettgeschäft 2019 in Frankreich keine Kürzungen bei den Rennpreisen geben wird. Der Umsatzrückgang bei der PMU lag am Stichtag 9. Dezember gegenüber dem Vorjahr bei rund 220 Millionen Euro. Die Führung des Wettanbieters hat für das kommende Jahr ein striktes Sparprogramm verkündet, das u.a. die Kürzung der Premium-Veranstaltungen einschließt. Das tangiert auch den deutschen Rennsport, der mit deutlich weniger PMU-Rennen und damit weniger Zuschüssen auskommen muss. 

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16.12.2018
Ausgabe 548 vom Freitag, 14.12.2018

In Australien wird für das kommende Jahr ein neues hoch dotiertes Spektakel avisiert. Im November soll in Rosehill ein mit 7,5 Millionen A-Dollar (ca. €4,8 Mio.) dotiertes Rennen mit dem Namen Golden Eagle für Vierjährige über 1500 Meter gelaufen werden. Weitere Rennen mit dem Label „Golden“ sind die Golden Rose Stakes für Dreijährige und die Golden Slipper Stakes für Dreijährige. Es soll ein Bonus in Höhe von fünf Millionen A-Dollar für das Pferd ausgelobt werden, das in aufeinanderfolgenden Jahren diese Rennen für sich entscheidet.

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16.12.2018
Ausgabe 548 vom Freitag, 14.12.2018

Mit einer Änderung bei der Quinté-Wette will die PMU den schwindenden Umsatz bei der Königswette des französischen Rennsports stoppen. Ab dem 10. Januar fällt die Glückszahl – sie lag zwischen 1 und 3.000 – weg, die bisher getroffen werden musste, wenn es um die Auszahlung des Jackpots geht. Ab dann wird der Jackpot in jedem Fall unter all den Wettern ausgezahlt, die die ersten fünf Pferde in richtiger Reihenfolge auf dem Schein haben. Durch die Glückszahl waren die Jackpots zwar in erhebliche Höhen gestiegen, doch sind jetzt die Chancen auf Gewinne größer geworden. Die Mehrzahl der Wetter begrüßt Umfragen zufolge diese Maßnahme. 

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21.09.2018
Ausgabe 536 vom Freitag, 21.09.2018

Premiere am Samstag beim Start in Europa-Meeting auf der Rennbahn in Köln-Weidenpesch: Mit Smarturf sind ab dem 22. September Rennbahnwetten auch mit dem Smartphone möglich. Über ein bahneigenes WLAN und ohne vorherige Registrierung können Wetter bequem und schnell mit Smarturf ihre Wette abgeben und sich im Anschluss den Gewinn an einem der Wettschalter auszahlen lassen. Mehr Informationen und eine kurze Einführung gibt es auf der Rennbahn direkt an den Eingängen und in der Wettschule. Wie Smarturf  funktioniert, wird auch in diesem Video erklärt: Klick!

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12.09.2018

Smarturf heißt die neue digitale Wettapplikation im deutschen Turf! German Racing und Wettstar präsentieren die Neuheit erstmals am großen Wochenende rund um den Preis von Europa (Gruppe I, 250.000 Euro) am 22. und 23. September 2018 auf der Galopprennbahn in Köln. Mit Smarturf wird das Wetten auf deutschen Rennbahnen noch komfortabler und einfacher.

Einen Trailer zu Smarturf finden Sie unter diesem Link: Klick!

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02.09.2018

Millionengewinn am Sonntag bei Wettstar by PMU, dem bedeutendsten Wettvermittler für Pferdewetten im deutschen Pferderennsport: In der Quinté+-Wette, die im 4. Rennen in Craon ausgespielt wurde, kassierte ein Kunde von Wettstar die stolze Summe von 1.143.998,80 € für zwei Euro Einsatz.

Das war exakt auch die Quote für die richtige Reihenfolge der ersten fünf Pferde, der Kunde hatte nicht die Superzahl (Tirelire) auf seinem Wettschein. Die Garantie-Auszahlung betrug eine Million Euro (im sogenannten Boost Ordre).

Täglich sind Spitzengewinne in der Quinte+-Wette möglich, die jederzeit bei Wettstar spielbar ist! 

Über die German Tote Service- und Beteiligungs GmbH und die Marke „Wettstar by PMU“

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01.09.2018
Ausgabe 533 vom Freitag, 31.08.2018

Die Zukunft des deutschen Galopprennsports und der Rennbahn Baden-Baden im Besonderen stand bei der zweieinhalbstündigen Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. (68 Stimmberechtigte waren anwesend) am Montag der Großen Woche im Longines Club in Iffezheim groß im Fokus. Dr. Andreas Jacobs sprach als Baden Racing-Präsident in seinen einleitenden Worten sofort Klartext: „Vor 20 Jahren haben wir schon gedacht, die Talsohle im deutschen Turf sei erreicht, und das hoffen wir auch jetzt noch. Es gibt viele Hoffnungsschimmer, aber auch viele negative Kennzahlen. Es bedrückt mich, dass es kein Konzept zur Beflügelung der Off-Track-Wetten gibt. Die Wettumsätze brechen weiter ein. Die Rennwettsteuer-Rückvergütung ist nicht da.

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27.08.2018

Die Diskussion um die Gesamtsituation des Galopprennsports, allen voran die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Rennvereine, hat die Jahresversammlung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht- und Rennen (BV) auf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim geprägt. „Die Schere zwischen der Qualität der deutschen Zucht und der finanziellen Gesundheit der Rennvereine hat sich weiter geöffnet“, sagte BV-Präsident Manfred Ostermann. Er verwies auf die geschlossene Rennbahn in Frankfurt, die der DFB-Akademie weichen muss. Auch Bremen und Neuss drohe ein ähnliches Schicksal. 

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16.03.2018
Ausgabe 509 vom Freitag, 16.03.2018

Nachfolgende Pressemitteilung wurde uns von German Tote übersandt

 

Im Jahr 2017 konnte der deutsche Wettanbieter German Tote sein Wachstum fortsetzen und erreichte einen Nettoerlös von 1,2 Millionen Euro. Mehrheitsgesellschafter von German Tote ist die französische Wettgesellschaft PMU, 49 Prozent der Anteile hält die BGG Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine. Gesellschafter der BGG sind 22 deutsche Galopprennvereine.

Die Höhe der Wetteinsätze erreichte mit 277 Millionen Euro eine neue Rekordmarke und bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Wetteinsätze fiel auf das Angebot der PMU, also in erster Linie auf französische Rennen. Aber auch der deutsche Pferderennsport partizipiert erheblich an den Tätigkeiten von German Tote.

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02.03.2018
Ausgabe 557 vom Freitag, 01.03.2019

Mit einer einmaligen Aktion haben am vergangenen Samstag die britischen Trainer gegen die ihrer Meinung nach zu geringen Geldpreise auf der Rennbahn in Lingfield protestiert. Für ein 1000-Meter-Rennen für Dreijährige wurde kein einziges Pferd als Starter angegeben, in einer 1600-Meter-Prüfung kam es, nachdem 18 Pferde gemeldet wurden, zu einem Walkover eines Kandidaten von Trainer Nick Littmoden. Die Dotierung der Prüfungen war auf jeweils 4.500 Pfund festgesetzt, 1.300 Pfund weniger als vergangenes Jahr. Die Aktion richtet sich gegen die Arena Racing Company (Arc), die in England eine ganze Reihe von Rennbahnen unterhält.

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06.02.2018
Ausgabe 504 vom Freitag, 09.02.2018

Für deutsche Turf-Fans ist es eine utopisch anmutende Vorstellung, dass es einmal Streit um TV-Übertragungsrechte von Galopprennen zwischen mehreren daran interessierten Sendern geben könnte. In Großbritannien und Irland ist dies jedoch seit Jahren Realität. Zwei Konzerne, At The Races (ATR) und die Racecourse Media Group (RMG), betreiben eigene TV-Sender, die sich ausschließlich dem Rennsportgeschehen widmen, und dadurch eine bedeutende Position auf dem Markt der TV-Übertragungen von Galopprennen auf den britischen Inseln einnehmen.

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