Top-News

12.12.2019
Ausgabe 598 vom Freitag, 13.12.2019

Nach einer 144jährigen Geschichte droht der Galopprennbahn in Neuss das Aus. Erst kurz vor dem letzten Renntag wurde offiziell bekannt, dass die Stadt den Pachtvertrag nicht über den 31.12.2019 hinaus verlängert. Der Vorstand wusste das natürlich schon länger, hat aber buchstäblich aufs falsche Pferd gesetzt und auf ein weiteres Entgegenkommen der Stadt gehofft. "Wir haben gedacht, dass wir einen neuen Pachtvertrag abschließen könnten", so Rennvereinspräsident Jan Antony Vogel, "konnten unsere Vorstellungen aber unter veränderten politischen Verhältnissen nicht mehr durchsetzen. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass wir noch einzelne Rennveranstaltungen durchführen und die Rennbahn für einzelne Tage anmieten können." Auch der Trainingsbetrieb soll eingestellt werden, dabei sind die Trainer in Neuss von den Nachrichten völlig überrascht worden, wissen nicht, wie es weitergeht.

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12.12.2019
Ausgabe 598 vom Freitag, 13.12.2019

Nach Neuss folgt wieder Dortmund, das kann man mit Sicherheit zum jetzigen Zeitpunkt nur noch einmal sagen, denn das nächste Mal folgt auf Neuss Mülheim und danach könnte auf der Rennbahn am Hessentor alles vorbei sein und Dortmund wäre der Alleinveranstalter der Winterrennen auf der Sandbahn. Die erleben, was die Starterzahlen angeht, momentan einen echten Run. Auch der dritte Renntag in der Wintersaison 2019/2020 auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ist auf große Resonanz gestoßen. Sieben Rennen mit insgesamt 78 Pferden treten am kommenden Sonntag, dem dritten Advent, zum „Frühschoppen“ an, denn der erste Start erfolgt bereits um 10:50 Uhr. Der Eintritt – auch für die beheizte Glastribüne – ist wie immer im Winter frei. Es ist der vorletzte Renntag des Jahres in Dortmund, vor dem großen Finale am 29. Dezember in Wambel.

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06.12.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Die Pläne mit dem diesjährigen Derbysiegers Laccario (Scalo) zielen unverändert Richtung Dubai. Dies teilte Trainer Andreas Wöhler am vergangenen Donnerstag im Rahmen eines Events des Hamburger Renn-Clubs im dortigen Levante-Haus mit. „Nach Rücksprache mit Besitzer Manfred Ostermann soll Laccario, wenn denn alles soweit in Ordnung ist, Ende März in Meydan im Dubai Sheema Classic laufen“, sagte er. Ein Vorbereitungsstart vor Ort, etwa am „Super Saturday“, ist derzeit nicht vorgesehen.

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06.12.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Der vier Jahre alte Alounak (Camelot) ist von Darius Racing nach England verkauft worden und hat den Stall von Waldemar Hickst Richtung Andrew Balding verlassen. Der Deal wurde von der HFTB Racing Agency und Stephen Hillen abgewickelt. Damit verlässt eines der am höchsten eingeschätzten Pferde das Land, fraglos ein weiterer Aderlass in der Grand Prix-Szene. Zweijährig für Jean-Pierre Carvalho Sieger u.a. im Junioren-Preis (LR) musste er dreijährig nach dem zweiten Platz im Prix Greffulhe (Gr. II) eine längere Verletzungspause einlegen. In diesem Jahr war er neunmal am Start, gewann den Preis der Sparkassen Finnanzgruppe (Gr. III), war Zweiter im Pattinson Canadian International (Gr.

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06.12.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein startfertiges Rennpferd im Stall und wollen das mit ihm tun, was man als Besitzer oder Trainer zu tun pflegt: Es Rennen laufen lassen. Leider ist es aber derzeit so, dass es kaum Rennen gibt und viele Pferde gar nicht laufen können. Der "Rennkalender" umfasst gerade mal einen Renntag in der Woche, wenn überhaupt. Und die Rennen, die ausgeschrieben werden, unterliegen der Taktung der PMU, die die Zeiten vorgibt. Morgens werden in den französischen Wettannahmestellen Rennen gebraucht, also spurt der deutsche Galopprennsport und lässt seine Renntage um 10:15 Uhr beginnen. Sponsoren scheint es außerhalb der PMU in Dortmund oder Neuss keine (mehr) zu geben, jedenfalls werden in der Regel nur die Rennen ausgeschrieben, die die PMU bezahlt und das ist eben nur eine Handvoll.

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05.12.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Eine große Geburtstagrunde sitzt am heutigen Donnerstagabend im Jägerhof in Köln zusammen, um Hein Bollows 99. Geburtstag zu feiern. Ein ganz besonderes Geschenk hat er von Filip Minarik bekommen, dem es gelungen ist, mit Hilfe von Andreas Neugeboren vom Hallenser Rennverein und dem Ex-Jockey Ronnie Lütke, ein Foto von seinem 1. Sieg am 06.Juni 1938 mit Juist in Halle aufzutreiben. „Ein Wunder, dass das geklappt hat“, freuen sich Minarik und Bollow gleichermaßen. 

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05.12.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Sonntag, 8. Dezember

Sha Tin/HK

Hong Kong Cup – Gr. I, 2.700.000 €, 3 jährige und ältere Pferde, 2000 m

Hong Kong Mile – Gr. I, 2.500.000 €, 3 jährige und ältere Pferde, 1600 m

Hong Kong Vase – Gr. I, 2.000.000 €, 3 jährige und ältere Pferde, 2400 m

Hong Kong Sprint – Gr. I, 1.800.000 €, 3 jährige und ältere Pferde, 1200 m

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05.12.2019

Mit sieben Rennen und insgesamt 81 Pferden startet am Sonntag (bei freiem Eintritt und Parken) um 10.50 Uhr die Neusser Wintersaison 2019/2020. Fünf der sieben Rennen werden live nach Frankreich übertragen. Im 5. Rennen geht es in der Viererwette um eine Garantieauszahlung von 10.000 Euro. Zum Aufgebot gehört auch der bislang in sechs Rennen siegreiche Schimmel Town Charter, drei der Erfolge gelangen ihm in Neuss. Im Sattel sitzt Esther-Ruth Weißmeier, die Schwester des Trainers Marian-Falk Weißmeier

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02.12.2019

Viele Favoriten- aber auch einige Überraschungssieger und eine internationale Note hat es heute am ersten Adventssonntag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel gegeben. Die von Lucien van der Meulen in den Niederlanden trainierte dreijährige Stute Jewel Of The Sea holte sich mit der Belgierin Anna van den Troost im Sattel das sportlich wertvollste Rennen des Tages, einen Ausgleich III über 1.800m. Die 3,9:1-Favoritin siegte dabei leicht mit knapp drei Längen vor Nic Mountain und Lenotti.

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30.11.2019
Ausgabe 597 vom Freitag, 06.12.2019

Es war nicht ganz das Feuerwerk des Vorjahres, als sich die Tattersalls December Foal Sale zu einem neuen Rekord aufschwang, doch nach vier Tagen sprang, was den Schnitt pro Zuschlag anbetraf, das zweitbeste Resultat aller Zeiten heraus. Beim Gesamtumsatz wurde zum ersten Mal seit 2012 die Marke von 30 Millionen gns. verfehlt, doch lag dies auch am numerisch nicht ganz so starken Angebot.

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30.11.2019
Nachfolger gesucht: Laccario mit Eduardo Pedroza nach dem Sieg im IDEE 150. Deutschen Derby. Im Hintergrund Trainer Andreas Wöhler. www.galoppfoto.de - Frank SorgeNachfolger gesucht: Laccario mit Eduardo Pedroza nach dem Sieg im IDEE 150. Deutschen Derby. Im Hintergrund Trainer Andreas Wöhler. www.galoppfoto.de - Frank SorgeDas Derby 2020 ist in der Planungsphase: Empfang des Hamburger Renn-Clubs im Levantehaus. Foto: galopp-hamburg.de - pegamo-networks.deDas Derby 2020 ist in der Planungsphase: Empfang des Hamburger Renn-Clubs im Levantehaus. Foto: galopp-hamburg.de - pegamo-networks.de

Ein sportlich hochwertiges und spannendes IDEE 150. Deutsches Derby ist am 7. Juli 2019 mit dem Sieg von Laccario zu Ende gegangen. Jetzt schaut der Hamburger Renn-Club auf den 5. Juli 2020 - den Tag des 151. Deutschen Derbys. Dieser Termin ist fixiert im internationalen Kalender für das Traditionsereignis und aktuell sind es 95 Nennungen für dreijährige Pferde für das Deutsche Derby 2020.

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30.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Die Decktaxe von Pastorius (Soldier Hollow), dessen erster französischer Jahrgang dieses Jahr zur Welt kam, wird im Haras de la Hetraie 2020 bei unverändert 5.800 Euro liegen. Er war auch 2019 wieder stark gebucht, deckte rund achtzig Stuten. Zu seinen Boxennachbarn zählen Kapgarde (Garde Royale), ein führender Vererber von Hindernispferden in Frankreich, sein Tarif wurde auf 15.000 Euro erhöht. Bei dem Monsun-Sohn Bathyrhon bleibt es bei 3.000 Euro. Sein erster Jahrgang ist zweijährig. Unter dem Hetraie-Label läuft auch der im weiterlesen »

30.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

160 Stuten hat der Derbysieger Nicaron (Acatenango) in diesem Jahr im Haras de la Barbottière in Frankreich zu einem Tarif von 2.000 Euro gedeckt, das dürften mehr gewesen sein als in seiner gesamten bis dahin währenden Karriere als Vererber. Und nachdem sein erster französischer Jahrgang u.a. mit den in Auteuil über Sprünge Black Type-platzierten Al Cuarto und Rocknicara sehr gut eingeschlagen ist, wird die Decktaxe im kommenden Jahr auf 3.200 Euro erhöht.

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30.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Die Tage werden kürzer, die Rennen länger. Zumindest, wenn man dem Hindernissport auf den Inseln folgt. Wo früher einmal streng zwischen Sommer (Flachrennen) und Winter (Hindernisse) getrennt wurde, sind die Grenzen heute fliessend bzw. gar nicht mehr vorhanden. Summer-Jumping ist ebenso fester Bestandteil des Rennkalenders wie die Rennen auf den Allwetter-Bahnen. Es gab vor Jahrzehnten sogar Versuche, auch auf diesen Hindernisrennen abzuhalten; zum Glück ohne Erfolg. Ungefähr ab Mitte Oktober verschiebt sich der Fokus Richtung National Hunt, wie man den Hindernissport in England und Irland nennt; „eingleisige“ Fans müssen nun langsam ihren Sommer-Schlaf beenden. Cheltenhams erstes Meeting Mitte Oktober leitet die Wintersaison langsam ein, Mitte November wurde hier bereits das zweite Meeting abgehalten.

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29.11.2019

Künftig erhalten die Rennvereine die Rennwettsteuerrückerstattung von Buchmachern mit Sitz im Ausland, die Wetten auf deutsche Pferderennen veranstalten. Der Bundesrat hat der entsprechenden Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes, die der Bundestag bereits am 7. November beschlossen hatte, auf seiner heutigen Sitzung zugestimmt. Bisher war diese Rückerstattung, die den Rennvereinen für die Erfüllung ihres staatlichen Auftrags zur Zucht und Durchführung von Leistungsprüfungen zusteht, lediglich aus dem Steueraufkommen inländischer Wettanbieter erfolgt. Durch die Einbeziehung des Steueraufkommens ausländischer Wettanbieter wird eine seit 2012 bestehende Unwucht der Verwaltungspraxis vom Gesetzgeber korrigiert. Bis zu 96% dieser Steuer gehen nun, ebenso wie die Steuern inländischer Wettanbieter, im Zuweisungsverfahren an die Rennvereine. 

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29.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Die Rennvorschau für Turf national ist schnell geschrieben, denn zehn Tage nach der letzten Veranstaltung in Dresden ist jetzt Dortmund am Start mit sieben Rennen. Im Zweijährigen-Rennen über 1700m  hofft der designierte Trainer-Champion Henk Grewe auf den dritten Jahrestreffer von Stormy Night (Charm Spirit) mit Andrasch Starke im Sattel, denn es lockt die Einstellung eines Rekordes von Heinz Jentzsch. Die Trainer-Legende hatte anno 1983 den Rekord von 31 Siegen iin Zweijährigen-Rennen aufgestellt, dafür fehlen Grewe nur noch zwei Zähler.

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29.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Am 5. Dezember steht ein besonderer Geburtstag an: Die Jockey- und Trainerlegende Hein Bollow wird 99. Jahre alt. Man sieht ihn erfreulicherweise immer noch munter auf der Rennbahn, stets gut informiert und immer nah dran an den Aktiven. "Das hält ihn munter", berichtet Filip Minarik, "von einem Rennbahnbesuch wie zuletzt in Krefeld zehrt er jetzt ein paar Wochen lang." Minarik, der den "Meister", wie er Bollow liebevoll nennt, immer mit auf die Rennbahnen nimmt, ist es auch, der für den Geburtstag auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist. "Mir ist aufgefallen, dass es kein Foto von Heins 1.

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29.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Im Nachklang zum letzten Renntag in Magdeburg hat uns noch dieses wunderbare "Zielfoto" erreicht. Hier sieht man Ines Dorenkamp, die Futtermeisterin aus dem Trainingsquartier von Angelika Glodde, gleich doppelt. Wir können nur raten, denken aber, dass sie so schnell unterwegs war, weil sie sich über die Siegerin Lara im Preis der Rudolph Brunnenbau GmbH. Zugeschickt hat uns dieses Foto Peter Tendler aus Moritzburg, der gerne auch andere Pferde fotografiert, s. auch hier: Klick!

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29.11.2019
Ausgabe 596 vom Freitag, 29.11.2019

Seit drei Wochen ist der neue RaceBets-Podcast „on air“, ein für den deutschen Galopprennsport gänzlich neues Format: „In England und Irland ist so etwas mit einer ausführlichen Vor- und Nachschau mit Wett-Tipps zu den großen Rennen schon lange bekannt“, so Oliver Sauer, der Marketing-Chef von RaceBets, zu der Motivation, das ohnehin große redaktionelle Angebot des Wettanbieters zu erweitern, „deshalb wollten wir das jetzt auch mal in Deutschland starten“.

Ein Podcast ist übersetzt nicht anderes ist als „eine Serie von meist abonnierbaren Mediendateien“, dabei hört und fühlt er sich an wie eine Radiosendung. Der Unterschied besteht darin, dass hier ein Publikum mit einem speziellen galoppsportlichen Interesse angesprochen werden soll und man sich den Podcast, der im Internet kostenlos downloadbar ist, anhören kann, wann und wo man will.

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28.11.2019

89 Starter in sieben Rennen – der Renntag am ersten Advent am kommenden Sonntag, 1. Dezember, auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel ist auf eine große Resonanz gestoßen. In fünf Rennen ist sogar die Maximalstarterzahl von 14 Pferden erreicht. Der Renntag beginnt wie immer früh – erster Start ist um 10:50 Uhr, so dass die Möglichkeit zum späten Frühstück oder Mittagsessen auf der Rennbahn besteht – bei attraktivem Sport und  besten Wettmöglichkeiten. Der Eintritt ist wie immer an den Sandbahn-Renntag frei, auch für die beheizte Glastribüne.

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