Drucken Redaktion Startseite

Menschen - News

Autor: 

Daniel Delius

Antoine Hamelin, 29, seit dem Frühjahr 2020 ständig in Hong Kong reitend, feierte am vergangenen Sonntag in Sha Tin einen der erfolgreichsten Tage seiner Karriere, als er fünf Rennen gewinnen konnte. Diese auch alle zu einer Siegquote von jeweils 10:1 und mehr. Dabei hatte er seit Dezember keinen Sieger mehr geritten, verlebte eher ruhige Tage. In der vergangenen Saison hatte er innerhalb von drei Monaten 17 Sieger geritten. Die klare Nummer eins in der Jockeystatistik in Hong Kong ist aktuell Joao Moreira mit 72 Saisonsiegen vor Titelverteidiger Zac Purton (51), Karis Teetan (31) und Alexis Badel (29). Christophe Soumillon, der eine kurzzeitige Lizenz hat, kommt auf bisher sieben Sieger, Tony Piccone hat drei Rennen gewonnen.

Autor: 

Daniel Delius

Er war als Moderator auf diversen Rennbahnen noch tätig, als längst eine „8“ als erste Zahl bei seinem Alter stand. Angesehen hat man es Arnim Basche nicht – stets in erstklassiges Tuch gewandet, hochgewachsen, mit bester Figur, alert wie in großen Reportertagen. Wenn etwa die Firma Jungheinrich als Partner von Rennvereinen auftrat, was nicht selten vorkam, war Arnim Basche als kundiger Moderator fest gebucht. Aus gutem Grund, denn von der Materie „Vollblut“ verstanden weniger mehr als er. An seiner Seite stets Ehefrau Renate, mit der er über sechzig Jahre verheiratet war, sie lebten in Bad Neuenahr. Der Legende zufolge besaß er nie einen Führerschein… weiterlesen »

Autor: 

Daniel Delius

2018, bei dem Sieg von Enable (Nathaniel) im Prix de l’Arc de Triomphe (Gr. I), war er noch einmal in Longchamp auf der Rennbahn gewesen. Zur Siegerehrung war er aber schon nicht mehr gekommen, einer seiner Söhne vertrat ihn. Seitdem wurde er nicht mehr in der rennsportlichen Öffentlichkeit gesehen. Am Dienstag ist Khalid bin Abdullah bin Saud, einer der erfolgreichsten Besitzer und Züchter in der Geschichte des Vollbluts, im Alter von 83 Jahren verstorben. Die Namen der Pferde, die in den Farben seines Unternehmens Juddmonte an den Start gingen, sind Legende. weiterlesen »

Autor: 

Daniel Delius

Zum 1. Januar 2021 gab es einen Stabwechsel in der Geschäftsführung des Dresdener Rennvereins 1890 e. V.: Nach Erreichens der Altersgrenze hat Uwe Tschirch (65) das operative Geschäft an Thomas Schmidt (53) übergeben. Bereits in den vergangenen eineinhalb Jahren war der Sportjournalist, langjähriger Sportchef der Dresdener Morgenpost, für Marketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dresdener Rennverein verantwortlich. Diesen Bereich übernahm zum 1. Januar wieder Cathleen Bielefeld. Thomas Schmidt obliegt als Geschäftsführer seit Jahresbeginn die Verwaltung der gesamten Liegenschaften und die innerbetriebliche Organisation des Rennvereins, der Vermarktungs-Gesellschaft und der Dienstleistungs-GmbH. Uwe Tschirch wurde mit sofortiger Wirkung in den Vorstand kooptiert. Er wird in dieser Funktion weiterhin für den Verein bereitstehen und die Arbeit in der Geschäftsstelle unterstützen.

Autor: 

Daniel Delius

Westerberg, das rennsportliche Label von Georg von Opel, hat sich an den beiden aktuellen Favoriten für die Dreijährigen-Klassiker auf der Insel beteiligt. Es sind die von Aidan O’Brien in Irland trainierten High Definition (Galileo) und Santa Barbara (Camelot), die bisher für die Besitzergemeinschaft Magnier/Tabor/Smith am Ablauf waren. Vor einigen Tagen wurde Westerberg als neuer Mitbesitzer registriert.

High Definition ist bei zwei Starts ungeschlagen, er gewann beim Debüt im vergangenen August auf dem Curragh und war dann an gleicher Stelle in den Beresford Stakes (Gr. II) erfolgreich. Santa Barbara ist bislang nur einmal gelaufen, sie siegte im September über 1600 Meter auf dem Curragh.

Autor: 

Daniel Delius

Nach 14 Jahren als Trainerin in Frankreich hat Brigitte Renk ihren Stall in Avilly Saint-Leonard nordöstlich von Chantilly geschlossen und ihre Karriere beendet. Aus familiären Gründen, so ihre Aussage, kehrt sie in ihre Schweizer Heimat zurück, an eine Fortsetzung der Trainerlaufbahn ist nicht gedacht. Zuletzt betreute sie noch acht Pferde, vorwiegend in Familienbesitz. Zu ihren besten Pferden zählten Top Way (Top Waltz) und Magadino (Solon), der den Défi du Galop gewinnen konnte. Die einstige exzellente Reiterin, die 318 Rennen im Sattel gewann, erklärte jedoch, dass in den Renk-Farben unverändert einige Pferde im Training in Frankreich bleiben würden, auch die kleine Zucht bleibt erhalten.

Autor: 

Daniel Delius

Zu einem tragischen Zwischenfall kam es am vergangenen Sonntag im vierten Rennen der Veranstaltung im indischen Hyderabad. Der 25 Jahre alte Jitendra Singh zog sich bei einem Sturz von seinem Pferd Gold Label tödliche Verletzungen zu, die allerdings nicht genauer spezifiziert wurden. Singh, der noch im Status eines Auszubildenden ritt, hatte bislang 22 Rennen gewonnen.

Autor: 

Daniel Delius

Mickaelle Michel, 25, hat eine knapp zweimonatige Lizenz für die Rennbahnen der Japan Racing Association (JRA) bekommen. Vom 6. Februar bis zum 28. März wird die Französin im Fernen Osten reiten, ist damit die erste Europäerin, die auf den japanischen Premium-Bahnen in den Sattel steigen kann. Anfang 2020 war sie bereits in Japan im Einsatz, ritt dreißig Sieger auf den nachgeordneten National Association of Racing-Bahnen, was ihr dort erhebliche Popularität eingebracht hat. Neben Nanako Fujita wird sie die einzige weibliche Reiterin auf dem JRA-Circuit sein.

Autor: 

Karina Strübbe

Im Alter von 91 Jahren ist am 23. Dezember in Punta del Este in Uruguay Alexandra „Lanka“ Gutiérrez gestorben, geborene Gräfin von Spreti, verwitwete Scherping. Seit vielen Jahren lebte sie in Südamerika, war dort mit César Juan Gutierrez verheiratet. Auch wenn Alexandra Scherping schon seit Jahren keinen direkten Kontakt mehr zum Galopprennsport hatte, bedeutet doch ihr Tod das Ende einer Ära. Sie war die letzte Besitzerin des Gestüts Waldfried, eine der erfolgreichsten und wichtigsten Zuchtstätten in der Geschichte der deutschen Vollblutzucht.

Deshalb wollen wir an dieser Stelle noch einmal an Waldfried erinnern, mit einem Artikel, den unsere Mitarbeiterin Karina Strübbe vor einigen Jahren verfasst hat.  weiterlesen »

Autor: 

Daniel Delius

Im Alter von 83 Jahren ist in Dresden Benno Domschke verstorben. Der einst erfolgreiche Jockey – er gewann 167 Rennen – holte sich später als Trainer 621 Rennen, mit Versuch 1971 und Osterwind 1978 sicherte er sich zweimal das Derby der DDR. Er stand dort dem Rennstall Bockstadt vor. Nach 1990 arbeitete er als selbstständiger Trainer in Dresden, zuletzt insbesondere für den Besitzer und Züchter Gregor Bell, für den er 2000 mit Handsome Dancer (Nijinsky) den Großen Preis der Dresdner Bank gewann, es war sein 600. Erfolg. Seinen letzten Sieger sattelte Domschke 2011.