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Turf International - News

Autor: 

Daniel Delius

Der heiße Favorit Golden Sixty (Medaglia d’Oro) unterstrich seine Position als neuer Star des Rennsports in Hong Kong, als er am Sonntag in Sha Tin das mit 20 Millionen HK-Dollar dotierte BMW Hong Kong Derby gewinnen konnte. Es war am Ende aber eine knappe Entscheidung, denn am Ende war der 3:4-Favorit im Ziel nur einen Hals vor dem von Blake Shinn gerittenen Playa del Puente (Elzaam), einem 289:1-Außenseiter. Dieser hatte Ende Gegenüber einen schnellen Vorstoß an die Spitze unternommen, hatte in der Zielgeraden auch lange großen Vorsprung, doch wurde er am Ende noch knapp abgefangen. Rang drei ging an More Than This (Dutch Art), der Reliable Man-Sohn Reliable Team kam nach 2000 Metern im 14köpfigen Feld auf Platz fünf. Golden Sixty legte die letzten 400 Meter in 21,83 Sekunden zurück, das war auf dieser Distanz seit 2014 in Hong Kong keinem Pferd mehr gelungen. weiterlesen »

Autor: 

Daniel Delius

Ein umfängliches Programm mit einem halben Dutzend Gr. I-Rennen wurde am Wochenende vor allerdings leeren Rängen in Australien durchgeführt. Im Blickpunkt standen dabei in Rosehill die Golden Slipper Stakes (Gr. I), das mit 3,5 Millionen A-Dollar (ca. €2,07 Mio.) dotierte wertvollste Zweijährigen-Rennen weltweit. Zum siebten Mal konnte Trainerin Gai Waterhouse, inzwischen in einer Trainiergemeinschaft mit Adrian Bott, das 1200-Meter-Rennen gewinnen, diesmal mit dem von Hugh Bowman gerittenen Farnan (Not A Single Doubt) in den Farben der Besitzergemeinschaft Aquis Farm/Phoenix Thoroughbreds. Als 19:5-Favorit am Start setzte er sich gegen Away Game (Snitzel) und Mamaragan (Wandjina) durch, Vierter wurde Tagaloa (Lord Kanaloa).

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Autor: 

Daniel Delius

Die renommierten George Ryder Stakes (Gr. I) um eine Million A-Dollar gingen an Dreamforce (Fastnet Rock) unter Nash Rawiller, er setzte sich als 11:1-Außenseiter nach 1500 Metern gegen Bostonian (Jimmy Choux) und den aus Neuseeland kommenden Favoriten Te Akau Shark (Rip van Winkle) durch. Der von Gerhard Schöningh gezogene Best of Days (Azamour), der aus einer kurzen Pause kam, zuvor im Dezember in den Magic Million Kingston Town Classic (Gr. I) auf Rang drei gekommen war, wurde zum Kurs von 40:1 im neunköpfigen Feld Sechster.

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Autor: 

Daniel Delius

Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte die ehemalige Röttgener Mutterstute Aramina (In The Wings) in Cheltenham ein bemerkenswertes Double geschafft. Am Mittwoch hatte ihr Sohn Aramax (Maxios) das Fred Winter Handicap Hurdle (Gr. III) gewonnen, zwei Tage später belegte der drei Jahre ältere Bruder Aramon (Monsun), inzwischen siebenjährig, Platz zwei im County Handicap Hurdle (Gr. III). Aramax war 2017 von Jeremy Bossert für den Stall von Guillaume Macaire für 16.000 Euro bei der BBAG-Herbstauktion schon mit Blickrichtung Hindernissport gekauft worden. Vergangenen Mai war er Dritter in Dieppe, gewann dann in Vittel, um für gutes Geld den Weg in den Besitz von JP McManus zu nehmen. weiterlesen »

Autor: 

Catrin Nack

Dies sollte anders aussehen. Ganz anders. Direkt, unmittelbar aus dem Herzen, die ersten 600+ Worte waren geschrieben. Über den Schock in der Stayers´ Hurdle – wer glaubte an Rebecca Curtis´ Lisnagar Oscar, wer konnte sich eine Niederlage von Paisley Park, einem DER Banker des Festivals, im Vorfeld vorstellen? Über den epischen Kampf zwischen Melon, Samcro und Faugheen dem wiederauferstandenen Samcro; dem Evergreen und Publikumsliebling Faugheen? Der Jubel, als Paul Townend Faugheen auf Platz Drei im Siegerzirkel dirigierte, war lauter als der für den Sieger! Es waren lange Passagen über den Gold Cup:  Al Boum Photo, den ersten Doppel-Sieger seit 20 Jahren. weiterlesen »

Autor: 

Karina Strübbe

Montag, 23. März

Naas/IRE

Park Express Stakes – Gr. III, 77.500 €, 3 jährige und ältere Stuten, 1600 m

Autor: 

Catrin Nack

Mittwoch ist Ladies Day in Cheltenham, aber nach dem einleitenden Tag des 2020 Festivals muss über eine Verlegung ernsthaft nachgedacht werden. Es waren die Damen - zwei-und vierbeinig - die Tag Eins den Stempel aufdrückten. Allen Widrigkeiten - die vor allem Corona-Virus heissen - zum Trotz hoben sich  um 1.30 Uhr Ortszeit unter dem berüchtigten „Cheltenham roar“ die Startbänder. Erstes Rennen des Meetings ist traditionell die Supreme Novices´ Hurdle (Gr.1, 2m) ; passend, dass mit Nicky Henderson der erfolgreichste Trainer der Geschichte Cheltenhams zum Zuge kam; dies war Sieg Nr. 65. Zur Freude der Favoritenwetter setzte sich sein Sholokhov-Sohn Shishkin in einer knappen Ankunft durch - ein Kopf trennte ihn im Ziel von Gordon Elliots Abacadabras (Davidoff). weiterlesen »

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Daniel Delius

Aus züchterischer Sicht gibt es auch im englisch-irischen Hindernissport immer wieder Details mit deutschem Bezug. Im Blickpunkt war in Cheltenham am Eröffnungstag natürlich die Gr. I-Siegerin Honeysuckle, hat sie doch mütterlicherseits ein nahezu rein deutsches Papier, was im Pedigree der Woche zu sehen ist. Honeysuckle wurde von Dr. Geoffrey Guy im The Glanvilles Stud in Dorset gezogen. Schon als Jährling tauchte sie auf einer Auktion in Doncaster auf, wurde dann aber erst im zweiten Versuch von Guy 2017 in Irland für 9.500 Euro verkauft. 2018 kam sie dann nach einem souveränen Point-to-Point-Sieg erneut in den Ring, der jetzige Eigner Kenny Alexander erwarb sie für 110.000 Euro. weiterlesen »

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Karina Strübbe

Sonntag, 15. März

Saint-Cloud/FR

Prix Exbury – Gr. III, 80.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 2000 m

Autor: 

Daniel Delius

Das Pattern Committee hat den italienischen Rennsport ab sofort aus dem System ausgeschlossen und in Part II des Blue Books, das International Cataloguing Standards Book zurückgesetzt. Schon im Februar hatte Italien sein Stimmrecht im Committee verloren, jetzt erfolgte laut italienischer Medien bei einer Sitzung am Dienstag der endgültige Ausschluss. Eine offizielle Mitteilung soll in Kürze erfolgen. Damit wird Italien auf eine Stufe mit den skandinavischen Ländern gestellt, in denen es zumindest eine Handvoll Black Type-Rennen gibt. Nach den geltenden Regularien wird Italien aber mit sofortiger Wirkung alle Gruppe- und Listenrennen verlieren.

27.03.2020
Ausgabe 611 vom Freitag, 27.03.2020

Ein umfängliches Programm mit einem halben Dutzend Gr. I-Rennen wurde am Wochenende vor allerdings leeren Rängen in Australien durchgeführt. Im Blickpunkt standen dabei in Rosehill die Golden Slipper Stakes (Gr. I), das mit 3,5 Millionen A-Dollar (ca. €2,07 Mio.) dotierte wertvollste Zweijährigen-Rennen weltweit. Zum siebten Mal konnte Trainerin Gai Waterhouse, inzwischen in einer Trainiergemeinschaft mit Adrian Bott, das 1200-Meter-Rennen gewinnen, diesmal mit dem von Hugh Bowman gerittenen Farnan (Not A Single Doubt) in den Farben der Besitzergemeinschaft Aquis Farm/Phoenix Thoroughbreds. Als 19:5-Favorit am Start setzte er sich gegen Away Game (Snitzel) und Mamaragan (Wandjina) durch, Vierter wurde Tagaloa (Lord Kanaloa).

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27.03.2020
Ausgabe 611 vom Freitag, 27.03.2020

Die renommierten George Ryder Stakes (Gr. I) um eine Million A-Dollar gingen an Dreamforce (Fastnet Rock) unter Nash Rawiller, er setzte sich als 11:1-Außenseiter nach 1500 Metern gegen Bostonian (Jimmy Choux) und den aus Neuseeland kommenden Favoriten Te Akau Shark (Rip van Winkle) durch. Der von Gerhard Schöningh gezogene Best of Days (Azamour), der aus einer kurzen Pause kam, zuvor im Dezember in den Magic Million Kingston Town Classic (Gr. I) auf Rang drei gekommen war, wurde zum Kurs von 40:1 im neunköpfigen Feld Sechster.

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27.03.2020
Ausgabe 611 vom Freitag, 27.03.2020

Der heiße Favorit Golden Sixty (Medaglia d’Oro) unterstrich seine Position als neuer Star des Rennsports in Hong Kong, als er am Sonntag in Sha Tin das mit 20 Millionen HK-Dollar dotierte BMW Hong Kong Derby gewinnen konnte. Es war am Ende aber eine knappe Entscheidung, denn am Ende war der 3:4-Favorit im Ziel nur einen Hals vor dem von Blake Shinn gerittenen Playa del Puente (Elzaam), einem 289:1-Außenseiter. Dieser hatte Ende Gegenüber einen schnellen Vorstoß an die Spitze unternommen, hatte in der Zielgeraden auch lange großen Vorsprung, doch wurde er am Ende noch knapp abgefangen. Rang drei ging an More Than This (Dutch Art), der Reliable Man-Sohn Reliable Team kam nach 2000 Metern im 14köpfigen Feld auf Platz fünf. Golden Sixty legte die letzten 400 Meter in 21,83 Sekunden zurück, das war auf dieser Distanz seit 2014 in Hong Kong keinem Pferd mehr gelungen.

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20.03.2020
Ausgabe 610 vom Freitag, 20.03.2020

Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte die ehemalige Röttgener Mutterstute Aramina (In The Wings) in Cheltenham ein bemerkenswertes Double geschafft. Am Mittwoch hatte ihr Sohn Aramax (Maxios) das Fred Winter Handicap Hurdle (Gr. III) gewonnen, zwei Tage später belegte der drei Jahre ältere Bruder Aramon (Monsun), inzwischen siebenjährig, Platz zwei im County Handicap Hurdle (Gr. III). Aramax war 2017 von Jeremy Bossert für den Stall von Guillaume Macaire für 16.000 Euro bei der BBAG-Herbstauktion schon mit Blickrichtung Hindernissport gekauft worden. Vergangenen Mai war er Dritter in Dieppe, gewann dann in Vittel, um für gutes Geld den Weg in den Besitz von JP McManus zu nehmen.

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20.03.2020
Ausgabe 610 vom Freitag, 20.03.2020

Dies sollte anders aussehen. Ganz anders. Direkt, unmittelbar aus dem Herzen, die ersten 600+ Worte waren geschrieben. Über den Schock in der Stayers´ Hurdle – wer glaubte an Rebecca Curtis´ Lisnagar Oscar, wer konnte sich eine Niederlage von Paisley Park, einem DER Banker des Festivals, im Vorfeld vorstellen? Über den epischen Kampf zwischen Melon, Samcro und Faugheen dem wiederauferstandenen Samcro; dem Evergreen und Publikumsliebling Faugheen? Der Jubel, als Paul Townend Faugheen auf Platz Drei im Siegerzirkel dirigierte, war lauter als der für den Sieger! Es waren lange Passagen über den Gold Cup:  Al Boum Photo, den ersten Doppel-Sieger seit 20 Jahren.

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19.03.2020
Ausgabe 610 vom Freitag, 20.03.2020

Montag, 23. März

Naas/IRE

Park Express Stakes – Gr. III, 77.500 €, 3 jährige und ältere Stuten, 1600 m

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13.03.2020
Ausgabe 609 vom Freitag, 13.03.2020

Aus züchterischer Sicht gibt es auch im englisch-irischen Hindernissport immer wieder Details mit deutschem Bezug. Im Blickpunkt war in Cheltenham am Eröffnungstag natürlich die Gr. I-Siegerin Honeysuckle, hat sie doch mütterlicherseits ein nahezu rein deutsches Papier, was im Pedigree der Woche zu sehen ist. Honeysuckle wurde von Dr. Geoffrey Guy im The Glanvilles Stud in Dorset gezogen. Schon als Jährling tauchte sie auf einer Auktion in Doncaster auf, wurde dann aber erst im zweiten Versuch von Guy 2017 in Irland für 9.500 Euro verkauft. 2018 kam sie dann nach einem souveränen Point-to-Point-Sieg erneut in den Ring, der jetzige Eigner Kenny Alexander erwarb sie für 110.000 Euro.

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13.03.2020
Ausgabe 609 vom Freitag, 13.03.2020

Mittwoch ist Ladies Day in Cheltenham, aber nach dem einleitenden Tag des 2020 Festivals muss über eine Verlegung ernsthaft nachgedacht werden. Es waren die Damen - zwei-und vierbeinig - die Tag Eins den Stempel aufdrückten. Allen Widrigkeiten - die vor allem Corona-Virus heissen - zum Trotz hoben sich  um 1.30 Uhr Ortszeit unter dem berüchtigten „Cheltenham roar“ die Startbänder. Erstes Rennen des Meetings ist traditionell die Supreme Novices´ Hurdle (Gr.1, 2m) ; passend, dass mit Nicky Henderson der erfolgreichste Trainer der Geschichte Cheltenhams zum Zuge kam; dies war Sieg Nr. 65. Zur Freude der Favoritenwetter setzte sich sein Sholokhov-Sohn Shishkin in einer knappen Ankunft durch - ein Kopf trennte ihn im Ziel von Gordon Elliots Abacadabras (Davidoff).

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12.03.2020
Ausgabe 609 vom Freitag, 13.03.2020

Sonntag, 15. März

Saint-Cloud/FR

Prix Exbury – Gr. III, 80.000 €, 4 jährige und ältere Pferde, 2000 m

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07.03.2020
Ausgabe 608 vom Freitag, 06.03.2020

Das Pattern Committee hat den italienischen Rennsport ab sofort aus dem System ausgeschlossen und in Part II des Blue Books, das International Cataloguing Standards Book zurückgesetzt. Schon im Februar hatte Italien sein Stimmrecht im Committee verloren, jetzt erfolgte laut italienischer Medien bei einer Sitzung am Dienstag der endgültige Ausschluss. Eine offizielle Mitteilung soll in Kürze erfolgen. Damit wird Italien auf eine Stufe mit den skandinavischen Ländern gestellt, in denen es zumindest eine Handvoll Black Type-Rennen gibt. Nach den geltenden Regularien wird Italien aber mit sofortiger Wirkung alle Gruppe- und Listenrennen verlieren.

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