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Auktions-News International

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Daniel Delius

Die Oktober-Auktion von Arqana in Deauville hat in den vergangenen Jahren qualitativ große Sprünge gemacht. Der eine oder andere Anbieter ist inzwischen von der Jährlingsauktion im August abgerückt, sie liegt halt sehr früh im Jahr, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Entwicklung der Pferde längst noch nicht abgeschlossen sein muss. Das hat die Jährlingsauktion im Oktober deutlich gestärkt und schlägt sich bei den Resultaten nieder, die sich in den letzten Tagen zu neuen Höhen aufschwangen. weiterlesen »

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Daniel Delius

Auch das Finale der sich über zwei Wochen hinziehenden October Yearling Sale von Tattersalls im irischen Newmarket sah starke Ergebnisse. „Book 3“, in dem der untere Mitelmarkt angesprochen wird, schrieb vergleichsweise hervorragende Zahlen. Von 547 vorgestellten Jährlingen wurden Ende letzter Woche 471 für 10,6 Millionen gns. verkauft. Der Schnitt pro Zuschlag lag bei 22.491gns, deutlich über den Marken der letzten Jahre. Der bisherige Bestwert in „Book 3“ von 17.927gns. wurde 2016 erzielt. weiterlesen »

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Daniel Delius

MyRacehorse.com, ein Mikroshare-Syndikat, hat sich erstmals in Großbritannien engagiert und bei Tattersalls in „Book 1“ einen Dubawi-Hengst für 450.000gns. gekauft. Das Unternehmen ist in die Schlagzeilen gekommen, da es einen Anteil von 12,5% an dem vorjährigen Kentucky Derby (Gr. I)-Sieger Authentic (Into Mischief) hielt. 5.300 Investoren waren an diesem Share beteiligt. MyRacehorse wurde durch diesen Deal in den USA extrem populär, expandierte zu Jahresbeginn nach Australien und ist jetzt auch in Europa verstärkt aktiv. Insgesamt sind derzeit sechzig Pferde im Training. weiterlesen »

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Daniel Delius

„Book 2“ der October Yearling Sale ist gemeinhin ein wichtiger Indikator für die Befindlichkeit des internationalen Marktes, nicht nur für den in Großbritannien. Ist „Book 1“ mit den teilweise extravaganten Angeboten schon fast eine Boutique-Auktion, so repräsentiert der zweite Teil der Mammut-Auktion im englischen Newmarket den gehobenen Mittelmarkt. So gesehen war das Ergebnis der diesjährigen Ausgabe ausgezeichnet, denn als am Mittwochabend nach drei Tagen Bilanz gezogen wurde, kamen fast schon verblüffende Rekordzahlen heraus. Von 736 Pferden wurden 650 für 54,5 Millionen gns. verkauft, ein noch nie erzielter Wert. Das gilt auch für den Schnitt pro Zuschlag, der bei 83.865gns. lag. Der Vergleich zum Vorjahr ist aus Coronagründen vielleicht nicht ganz zulässig, deshalb ist der Blick auf die bisherige Bestmarke interessanter, sie lag bei 78.339gns. im Jahr 2017. weiterlesen »

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Daniel Delius

Das ganz große Feuerwerk vergangener Jahre war es nicht, was zur Wochenmitte in den Park Paddocks in Newmarket über die Bühne gegangen ist. Aber als die Verantwortlichen am Donnerstagabend zum Ende der dreitägigen Session von „Book 1“ der Tattersalls October Yearling Sale Bilanz zogen, zeigte man sich trotzdem durchaus zufrieden. Die Zahlen von 2020, als die Corona-Restriktionen wesentlich schärfer waren, konnten deutlich übertroffen werden, an die herausragenden Jahre 2017 bis 2019, als der Gesamtumsatz stets über 100 Millionen gns. lag, kam man aber nicht heran. 2017 lag der Schnitt pro Zuschlag bei 293.095 gns., 2019 waren es immerhin noch 258.008gns. gewesen. In diesem Jahr wurden 375 von 452 Jährlingen für 86,4 Millionen gns. verkauft, der Schnitt lag bei 248.416gns.  weiterlesen »

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Daniel Delius

Die zweitägige, Jährlingen vorbehaltene Sportman‘s Sale, die in der vergangenen Woche bei Goffs in Irland der Orby Sale nachgeordnet war, endete mit positiven Resultaten. Von den 368 angebotenen Lots wurden 337 bei einer enorm hohen Verkaufsrate von 91% für knapp sieben Millionen Euro abgegeben, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 20.674 Euro. Damit blieb man deutlich über der 2020er Ausgabe, die aus Corona-Gründen in das englische Doncaster verlegt werden musste, aber auch über den Zahlen von 2019. Damals lag der Schnitt bei 17.155 Euro. weiterlesen »

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Daniel Delius

Dass ein deutscher Besitzer für einen deutschen Rennstall ein Pferd in einem Auktionsring für 1,2 Millionen Euro kauft, das dürfte, wenn überhaupt, schon sehr lange nicht mehr vorgekommen sein. Bei der Arc-Auktion von Arqana trat Jürgen Sartori in Aktion: Der investitionsfreudige Besitzer aus der Schorfheide hatte Stuart Boman von Blandford Bloodstock an den Ring geschickt und dieser ersteigerte für den siebenstelligen Preis die drei Jahre alte Penja (Camelot), sie wird eine Box bei Trainer Andreas Suborics in Köln beziehen. weiterlesen »

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Daniel Delius

Auch regionale Auktionen erfreuen sich derzeit in den USA großer Beliebtheit. So erzielte die erst zum dritten Mal in Pomona durchgeführte Fasig-Tipton California Yearling Sale neue Bestmarken. 164 Jährlinge wurden für 6,67 Millionen Dollar verkauft, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 40.683 Dollar und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 22.504 Dollar. Den Höchstpreis von 350.000 Dollar erzielte eine Tochter von American Pharoah.

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Daniel Delius

Zwei Jahre lang war der Auktionskomplex von Goffs im irischen Kill nahezu verwaist, ab Dienstag ging dann aber die zweitägige Orby Sale, das Jährlings-Flaggschiff des Unternehmens wie geplant über die Bühne. Dabei hatte vor Wochen auf Grund der Corona-Restriktionen sogar ein Umzug ins englische Newmarket zur Debatte gestanden.

Der Re-Start konnte als erfolgreich abgehakt werden. Von den 409 angebotenen Jährlingen wurden 372 für 40,5 Millionen Euro verkauft, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 109.900 Euro. Die vorjährige Orby Sale mit einem Schnitt von rund 75.000 Euro kann kaum als Vergleich herangezogen werden, da sie aus Corona-Gründen ins englische Doncaster verlegt wurde und mit einem ziemlichen Desaster endete. 2019, eher ein Maßstab, damals lag der Schnitt pro Zuschlag bei 117.933 Euro. weiterlesen »

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Daniel Delius

Mit durchweg positiven Ergebnisens schloss am vergangenen Wochenende nach elf Tagen die größte Jährlingsauktion der Welt, die Keeneland September Yearling Sale. Rekorde wurden beim Schnitt pro Zuschlag, Median und auch bei der Rückkaufrate erzielt, diese war so niedrig wie nie zuvor. Der Gesamtumsatz lag bei 352.823.000 Dollar, das war der sechsthöchste in der Geschichte dieser Auktion. Im vergangenen Jahr hatte man in der Corona-Hochzeit knapp 250 Millionen Dollar umgesetzt. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen höchst zufrieden waren, von einem „sehr lebhaften Markt“ war die Rede.

Der Schnitt pro Zuschlag lag bei 132.045 Dollar, er übertraf damit die bisherige Bestmarke aus dem Jahre 2018 von 129.331 Dollar. Die Rückkaufrate der gesamten Auktion lag bei 19,01%, im hochwertigen „Book 1“ allerdings bei doch recht hohen 34,2%. weiterlesen »