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Auktions-News International

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Daniel Delius

Am Dienstag startete in Lexington/Kentucky die Saison der Jährlingsauktionen in den USA, traditionell war es die eintägige Fasig-Tipton’s July Selected Yearling Sale, die einen ersten Hinweis auf die Marktlage gab. Und die war nicht verkehrt. 208 Jährlinge wurden bei einer Rückkaufrate von 24% zu einem Schnitt von 103.887 Dollar verkauft. Vergangenes Jahr fand die Auktion in dieser Form nicht statt, deshalb ist ein Vergleich mit 2019 statthaft. Damals wechselten 202 Jährlinge zu einem Schnitt von 92.183 Dollar den Besitzer. weiterlesen »

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Daniel Delius

538 der angebotenen 574 Pferde wechselten bei der dreitägigen July Sale von Tattersalls in der vergangenen Woche für 12,3 Millionen gns. den Besitzer. Der Schnitt pro Zuschlag lag bei 22.865gns., das ist ein Wert, der unwesentlich unter dem von 2019 lag. Über die wichtigsten Verkäufe hatten wir bereits in der letzten Ausgabe berichtet. Am Schlusstag war es der aus dem Stall von Sir Michael Stoute angebotene Laafy, ein fünf Jahre alter Wallach, der für 105.000gns. den höchsten Preis erzielte. Der gute Handicapper ging an Mark Campion, er wird eine Zukunft über Hindernisse haben. Mit dem vier Jahre alten Pierre Lapin (Cappella Sansevero) kam auch ein Gruppe-Sieger unter den Hammer. Zweijährig hatte er für Trainer Roger Varian die Mill Reef Stakes (Gr. II) gewonnen, daran aber nicht wieder anknüpfen können. Inzwischen im Wallach-Status wechselte er für 80.000gns. nach Irland zu Trainer Adrian McGuinness.

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Josef Soppa und Turf-Times Redaktion

Ein Hengstfohlen der Schlenderhanerin Selkis (Monsun) war mit einem Zuschlag von 410 Millionen Yen (ca. €3,14 Mio.) das teuerste Pferd der zweitägigen JRHA Select Sale zu Wochenbeginn im Northern Horse Park auf Hokkaido. Dort wurden am ersten Tag Jährlinge, am zweiten Fohlen auktioniert, wobei der von Kizuna stammende Selkis-Sohn der Salestopper war. Die Mutter hatte 2011 den Diana-Trial (Gr. II) in Hoppegarten gewonnen, war dann nach Japan verkauft worden, wo sie bisher vor allem den zweifachen Listensieger Velox (Just A Way) auf der Bahn hatte, er war in den drei japanischen Triple Crown-Rennen platziert. Der Käufer des von der Northern Farm angebotenen Rekordfohlens war Yoshihisa Ozasa. Selkis hat noch zwei andere Sieger auf der Bahn, eine rechte Schwester von Velox im Dreijährigen-Alter und eine zweijährige Stute von Deep Brillante. weiterlesen »

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Daniel Delius

Einen Rekordpreis für einen Absetzer bei der Inglis Great Southern Sale in Australien erzielte ein Sohn des Shuttle-Hengstes Zoustar, als er für 360.000 A-Dollar an BBT Breeding and Racing verkauft wurde. Er ist ein Sohn der Gr. III-Siegerin Vergara (Snippetson). Ein Hengst von So You Think erlöste 290.000 A-Dollar. Der Schnitt pro Zuschlag in diesem Segment lag bei 40.696 A-Dollar, ein deutliches Plus gegenüber 2019 (A-$ 32.275). Im vergangenen Jahr fand diese Auktion online statt.

Auch bei den Mutterstuten gab es eine Bestmarke, als die aus dem Rennstall kommende, mehrfach Black Type-platzierte Too Good Too Hard (All Too Hard) für 560.000 A-Dollar an Suman Hedge Bloodstock ging. Die mit einem starken Pedigree ausgestattete Stute soll jetzt von Written Tycoon gedeckt werden.

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Daniel Delius

Die Reise- und Quarantänebestimmungen betreffend Großbritannien wurden am Mittwoch von mehreren Ländern aufgehoben, doch war das für die Reisepläne der auswärtigen Interessenten für die Tattersalls July Sale fast zu spät. So war die Präsenz von nicht-britischen Käufern bei dieser wichtigen Sommerauktion geringer als sonst, was in Zeiten von Online-Geboten aber nicht besonders ins Gewicht fiel. Der Start der Auktion, bei der vornehmlich Mutterstuten und Pferde im Training im Ring sind, war am Mittwoch positiv, an drei Tagen inklusive Freitag wird in Newmarket versteigert. weiterlesen »

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Daniel Delius

Ein Sohn der vom Gestüt Hof Ittlingen gezogenen Fashion (Anabaa) war mit einem Zuschlag von fünf Millionen HK-Dollar (ca. €540.000) das teuerste Pferd bei der Hong Kong International Sale am vergangenen Sonntag in Sha Tin. Harry Tsang Cheung Hin ist der neue Besitzer des von Sebring stammenden Wallachs, der 2020 bei der Inglis Easter Yearling Sale für 550.000 A-Dollar (ca. €350.000) vom Hong Kong Jockey Club ersteigert wurde. weiterlesen »

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Daniel Delius

Ohne größere Höhepunkte verlief die Online-Auktion von Tattersalls letzte Woche, denn nur 29 Lots fanden einen neuen Besitzer, was nicht ganz die Hälfte des Angebots war. 274.300gns. betrug der Gesamtumsatz. Der Höchstpreis von 52.000gns. war bei einem Deckrecht zu Ardad (Kodiac) fällig, der aktuell einen sehr guten Start mit seinem ersten Jahrgang auf der Bahn hat. Erstmals überhaupt wurde ein Deckrecht in Großbritannien online versteigert, den Zuschlag bekam Ed Player vom Whatton Manor Stud. Seine Decktaxe betrug dieses Jahr 4.000 Pfund, das dürfte aber bei den Erfolgen der Nachkommen kommendes Jahr kaum noch zu halten sein. Dieses Jahr deckte er 152 Stuten.  weiterlesen »

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Daniel Delius

Eine Tochter von Tiznow war zu einem Zuschlag von 250.000 Dollar das teuerste Pferd bei der eintägigen Fasig-Tipton Santa Anita Two-Year-Olds in Training Sale letzte Woche in Kalifornien. 53 der 68 angebotenen Zweijährigen wurden zu einem Schnitt von 56.245 Dollar verkauft. Die Salestopperin ging an die Trainerin Carla Gaines, die im Auftrag der Spendthrift Farm tätig war. Eine Tochter von Maclean’s Music erlöste 155.000 Dollar, ein Street Boss-Hengst 150.000 Dollar. Die Auktion fand erst zum zweiten Mal nach 2019 statt, letztes Jahr war sie abgesagt worden.

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Daniel Delius

In den Park Paddocks in Newmarket, dem Hauptquartier des Auktionshauses Tattersalls, wird in diesem Spätsommer noch mehr Betrieb sein als sonst. Denn mehrere für Irland vorgesehene Jährlingsauktionen werden 2021 dort abgehalten. Dabei kommt es erstmals überhaupt zu einer Auktion von Goffs in den Räumlichkeiten des Konkurrenten Tattersalls. Die Goffs Orby Sale, das Flagschiff des irischen Auktionshauses, wird dort am 28. und 29. September im Anschluss an die in Newmarket stattfindenden Rennen durchgeführt. weiterlesen »

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Daniel Delius

Bei der Keeneland September Sale, der numerisch größten Jährlingsauktion der Welt, wird es in diesem Jahr in „Book 1“ eine Neuerung geben. Diejenigen Anbieter, die ihre Pferde am ersten der zwei Tage vorstellen und diese nicht verkaufen, können sie am Ende des zweiten Tages noch einmal in den Ring schicken. „Es gibt Verkäufer, die sich bei einer frühen Katalognummer benachteiligt fühlen“, erläuterte Tony Lacey, Vice President of Sales, die Neuerung, „denen wollen wir entgegenkommen.“ Die Keeneland September Sale in Kentucky wird vom 13. bis zum 25. September durchgeführt.