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Auktions-News International

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Daniel Delius

Wenn es bei einer Auktion um die Auflösung von Zuchtbeständen hoher Qualität geht, dann bekommen die Veranstalter stets Glanz in die Augen. Weil damit gute Umsätze auf Auktionen garantiert sind, die ansonsten eher ereignislos über die Bühne gehen. So geschehen bei der Vente Mixte von Arqana diese Woche in Deauville, wo der Andrang diesmal deutlich größer war als sonst im Februar.

Es ging um den Komplettverkauf von zwei durchaus prominenten Beständen: Den der im vergangenen Jahr verstorbenen Marquesa de Moratalla und den von Issam Fares. Der 81 Jahre alte Unternehmer aus dem Libanon, der 1982 das Haras de Manneville erworben hatte, trennte sich von all seinen Pferden. Das führte zu einem entsprechenden Rekordumsatz, einer geradezu explosiven Steigerung der Kennziffern im Vergleich zum Vorjahr, doch ein Indiz für eine mögliche Hausse der Branche ist es natürlich nicht gewesen. weiterlesen »

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Daniel Delius

Mit doch erheblichen Einbrüchen endete am Dienstag „Book 1“ der Inglis Classic Sale in Australien. Nach vier Tagen waren 588 der 726 Jährlinge für 45,1 Millionen A-Dollar verkauft worden, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 76.692 A-Dollar (ca. €48.100), ein Minus gegenüber 2018 um 18%. Die Verkaufsrate von 81% ist auf den ersten Blick durchaus vorzeigbar, doch waren es vor Jahresfrist noch 94% der Jährlinge gewesen, die den Besitzer gewechselt hatten. Allerdings war der Katalog diesmal deutlich umfangreicher, das Angebot größer. weiterlesen »

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Daniel Delius

Philipp von Stauffenberg sorgte am Dienstag bei der zweitägigen February Sale von Goffs in Irland für den Höchstpreis, als er einen Jährlingshengst von Showcasing für 120.000 Euro ersteigerte. Er ist der Erstling der Porthilly (Pivotal), die 2016 in Berlin-Hoppegarten den Westminster Fliegerpreis (LR) gewinnen konnte und mehrfach gruppeplatziert war. „Pivotal ist ein hervorragender Mutterstutenvererber, der Cross mit Showcasing könnte ideal sein“, kommentierte Stauffenberg seinen Kauf, „ich musste etwas höher gehen, als eigentlich vorgesehen, aber das ist halt bei den besseren Pferden so.“ Er fügte erwartungsgemäß an, dass der Hengst im Spätsommer oder Herbst erneut in den Auktionsring kommen wird. weiterlesen »

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Daniel Delius

Der Stall Salzburg war am Freitag, dem zweiten Tag der February Sale von Tattersalls in Newmarket, in höheren Preisregionen unterwegs. Das Unternehmen von Hans-Gerd Wernicke hatte Harald Schneider nach England geschickt und dieser ersteigerte aus dem Juddmonte-Lot für 75.000gns, den drei Jahre alte Runnymede (Dansili), der erst vor wenigen Tagen im französischen Pornichet in einem 1700-Meter-Rennen in der Obhut von Henri-Francois Devin seine Maidenschaft abgelegt hatte. Schneider ließ durchblicken, dass Runnymede auch als Trainingspartner für den gleichaltrigen Stallcrack Quest the Moon (Sea The Moon) erworben wurde. „Er kommt jetzt zu Sarah Steinberg, wird sicher nicht vor dem Frühjahr an den Start gehen“, sagte er, „es gibt eine Menge Möglichkeiten für ihn, vor allem in Frankreich und Italien.“ weiterlesen »

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Daniel Delius

Ein Sohn von Reliable Man (Dalakhani) war in der vergangenen Woche in „Book 2“ der New Zealand National Yearling Sale in Karaka das teuerste Pferd. Der rechte Bruder von Hypnos, Gr. I-platziert gelaufen und einer der bisher besten Nachkommen seines Vaters, ging für 270.000 NZ-Dollar (ca. €162.000) an den australischen Trainer Brian Jenkins. Wie dieser anschließend erklärte, plant er, den Hengst in einigen Monaten bei der lokalen Breeze Up-Auktion erneut vorzustellen. Im Schnitt wurden neun Reliable Man-Nachkommen für 29.750 Euro verkauft.

Wie schon in „Book 1“ war auch die daran anschließende zweite Session ernüchternd im Vergleich zu der korrespondierenden Auktion im vergangenen Jahr. Beim zwei Tage umfassenden „Book 2“ ging der Schnitt pro Zuschlag von 46.544 auf 39.606 NZ-Dollar zurück, auch "Book 3" blieb hinter den Erwartungen zurück. 

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Daniel Delius

Die zweitägige Fasig-Tipton Kentucky Winter Mixed Sale endete unter der Woche in Lexington mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. 9,6 Millionen Dollar wurden umgesetzt, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 327 verkauften Pferden bei 29.539 Dollar und damit um etwa fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Ausgerechnet das letzte Pferd im Ring, die fünf Jahre alte Stute La Manta Gris (Lemon Drop Kid), sorgte für den Tageshöchstpreis, als sie am Dienstag für 285.000 Dollar an den Agenten David Ingordo abgegeben wurde. Übertroffen wurde sie von der Gr.-Siegerin Cheekaboo (Unusual Heat), die am ersten Auktionstag für 300.000 Dollar an K R Japan verkauft wurde.

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Daniel Delius

Die sechs Jahre alte Pakora (Gentlewave), auf der Flachen und auch über Hürden listenplatziert gelaufen, war zu einem Zuschlag von 80.000 Euro das teuerste Pferd bei der eintägigen February National Hunt Sale von Tattersalls im irischen Fairyhouse. Die rechte Schwester von Pagera, Siegerin im Baden Racing Stutenpreis (Gr. III) ging an Ross Doyle, der im Auftrag eines Züchters von Flachrennpferden tätig war. Sie soll in den kommenden Wochen erstmals gedeckt werden.

167 der 297 Lots fanden für 1.940.600 Euro einen neuen Besitzer, es waren vornehmlich Jährlinge im Ring. Der Schnitt pro Zuschlag lag bei 11.620 Euro, ein Prozent über dem Vorjahreswert.

Der teuerste Jährling war ein Sohn von Kayf Tara, der für 62.000 Euro an Katie Rudd ging. Sie wird ihn weiter aufziehen und als Dreijährigen erneut in den Ring bringen.

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Daniel Delius

Die Cape Premier Yearling Sale in Kapstadt/Südafrika, die an einem Tag durchgeführt wird, ist immer mehr ein Stelldichein von prominenten britischen Agenten und Käufern. So wähnte man sich am vergangenen Mittwoch fast wie auf einer Auktion in Newmarket. Anthony Stroud, der 2018 an allen Fronten für Scheich Mohammed tätig, ersteigerte für vier Millionen Rand (ca. €254.000) die Salestopperin, eine Stute aus dem letzten Jahrgang von Captain Al. Die Mutter Pagan Princess (Fort Wood) hat bereits zwei Gr. I-Sieger gebracht, darunter einen rechten Bruder zum Rekordjährling. „Sie ist für einen lange existierenden Klienten, wird hier in Südafrika bleiben und zu Justin Snaith ins Training kommen“, erklärte Stroud bezüglich des Käufers.

Insgesamt war es gegenüber dem Vorjahr eine deutlich mäßigere Auktion. 191 der vorgestellten 217 Pferde wurden für umgerechnet 5,2 Millionen Euro verkauft, der Schnitt pro Zuschlag ging um 14% auf ca. 27.304 Euro zurück. weiterlesen »

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Daniel Delius

Einen deutlichen Rückgang bei den Kennziffern gegenüber dem Vorjahr gab es bei der wichtigsten Jährlingsauktion in Neuseeland, der National Yearling Sale in Karaka. In „Book 1“, das vier Tage umfasste, wurden 489 Jährlinge für 67,2 Millionen NZ-Dollar verkauft. Der Schnitt pro Zuschlag lag bei 137.437 NZ-Dollar (ca. €82.000), vor Jahresfrist waren es noch 155.007 NZ-Dollar gewesen. Die zunächst relativ schwache Verkaufsrate konnte sich im Verlauf der Auktion noch steigern und lag schließlich bei akzeptablen 77 Prozent. Es wurden weniger Pinhooker am Ring gesichtet, zudem fehlten Käufer aus Singapur, wo es zuletzt zu Kürzungen beim Preisgeld gekommen war. weiterlesen »

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Daniel Delius

Als Auktionator Nick Nugent am Dienstag im englischen Doncaster die europäische Auktions-Saison eröffnete, trug er eine dicke Jacke. Die Temperaturen bei der January Sale von Goffs UK lagen auch in der Halle unter dem Gefrierpunkt und nach zwei Tagen konnte das Gesamtergebnis nicht unbedingt die Herzen der Verantwortlichen erwärmen, es lag deutlich unter dem Vorjahreswert. 199 der 285 angebotenen Pferde fanden einen neuen Besitzer, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 12.456 Pfund und damit um zwanzig Prozent unter dem Vorjahreswert. Damals gab es allerdings eine prominente Auflösungsauktion eines führenden National Hunt-Gestüts, so dass ein Vergleich schwer möglich ist. weiterlesen »