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Das Dr. Busch Memorial in Krefeld mit dem heißen Derbykandidaten Noble Moon

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Pressemitteilung & Turf-Times Redaktion

Auf dem Weg zum Sieg im Preis des Winterfavoriten: Noble Moon (Andrasch Starke) geht als Favorit in das Dr. Busch Memorial. Foto: Dr. Jens FuchsAuf dem Weg zum Sieg im Preis des Winterfavoriten: Noble Moon (Andrasch Starke) geht als Favorit in das Dr. Busch Memorial. Foto: Dr. Jens FuchsBei seinem zweiten Renntag der Saison 2019  kann der Krefelder Rennclub im Stadtwald gleich mit seinem Saisonhöhepunkt aufwarten, denn mit dem Rennen um den Preis der SWK Stadtwerke Krefeld – Dr. Busch-Memorial (Gr. III, Distanz 1.700m, Dotierung 55.000 Euro, Start um 16:40 Uhr, beim Klick auf den Renntitel gibt es alle Infos!), wird eines der wichtigsten Vorbereitungsrennen im Hinblick auf das IDEE 150. Deutsche Derby ausgetragen. Los geht es am Sonntag um 13.30 Uhr, das erste von sechs Rennen wird um 14.00 Uhr gestartet. Dabei hat das Gr. III-Rennen  in diesem Jahr eine ausgezeichnete Besetzung gefunden, denn neben sieben deutschen Pferden, unter ihnen der von Peter Schiergen trainierte und noch ungeschlagene Winterfavorit Noble Moon (Sea the Moon), kommen auch zwei Gäste aus Großbritannien, sowie einer aus den Niederlanden an den Start, geben dem Rennen also eine internationale Note.

Hier geht es zum kompletten Renntag mit allen Rennen, Pferden, Formen, Jockeys, Trainern und Infos: Klick!

Und die Gäste von der Insel laufen nicht nur mit, sondern sind auch alles andere als chancenlos. Da wäre zum Beispiel der von Hugo Palmer (38), einem Aufsteiger der britischen Trainerszene, im englischen Turfsport-Mekka Newmarket trainierte Hot Team. Der Wallach war zweijährig mit sieben Starts bereits sehr fleißig, gewann im Oktober ein Listenrennen in Frankreich mit fast sechs Längen Vorsprung. Sein Trainer, der seine Trainerkarriere erst 2011 startete, ist mit seinen Deutschlandstartern in der Vergangenheit sehr erfolgreich gewesen, 2016 und 2017 stellte er mit Hawksmoor und Unforgetable Filly die Siegerinnen in den klassischen German 1.000 Guineas in Düsseldorf, einem der wichtigsten Stutenrennen des deutschen Turfs. Im Sattel von Hot Team sitzt Pat Cosgrave, ein 37jähriger, in Nordirland geborener Jockey, der weltweit schon viele große Rennen gewonnen hat, auch für das mächtige Godolphin-Imperium von Dubai-Scheich Mohammed Al Maktoum reitet.

Hot Team ist nach den bisherigen Formen vielleicht einen Tick höher einzuschätzen als der zweite Engländer Barys. Dieser, trainiert von Archie Watson, der mit seinen erst 30 Jahren ebenfalls die junge, britische Trainergeneration vertritt, ist in diesem Jahr bereits dreimal am Start gewesen, allerdings ausschließlich in Sandbahnrennen. Bei seinem Saisondebüt in Cagnes-sur-mer konnte er ein besseres Rennen souverän gewinnen, daran aber zweimal nicht anknüpfen. Auch sein Trainer hat in Deutschland schon mehrere große Rennen gewinnen können, noch vor zwei Wochen gewann sein Schützling Stormy Antarctic die Frühjahrs-Meile in Düsseldorf. Sein Jockey Jack Mitchell ist in Deutschland kein Unbekannter, er wurde in der Vergangenheit auch häufiger von deutschen Trainern und Besitzern verpflichtet. 

Noble Moon der große Favorit 

Auch wenn die beiden englischen Pferde nicht gering einzuschätzen sind, bleibt aber Noble Moon der große Favorit des Rennens. Der Sohn des Deutschen Derby-Siegers Sea The Moon hat im Preis des Winterfavoriten im Oktober in Köln drei Pferde, mit denen er es am Sonntag erneut zu tun hat, bereits klar hinter sich lassen können, und hat nach zwei Starts noch eine weiße Weste. Wer ihn schlägt, sollte am Sonntag ganz weit vorne landen. Und Trainer Peter Schiergen und Noble Moons Jockey Filip Minarik waren im vergangenen Jahr mit Kronprinz bereits die Sieger im Dr. Busch-Memorial. 

Champion-Trainer Markus Klug hat vor dem Dr. Busch-Memorial Schwerstarbeit zu verrichten, denn er muss nicht weniger als vier der zehn Starter des Grupperennens satteln. Man On The Moon, Dritter im Preis des Winterfavoriten, Moonlight Man, der Ritt von Klugs Stalljockey Adrie de Vries, Sibelius, der Zweite aus dem Herzog von Ratibor-Rennen, und Nubbael sind die vier Starter des im traditionsreichen Gestüt Röttgen vor den Toren Kölns arbeitenden Trainers. 

Ein ganz interessanter Starter ist der in den Niederlanden von Christian Wolters trainierte King, der bei seinem 11-Längen-Sieg Mitte März im Stadtwald soviel Eindruck machte, dass sogar Kaufangebote aus Australien für den Hengst abgegeben wurden. Nun steht der Lord of England-Sohn, der nach seinem Sieg für das Grupperennen nachgenannt wurde, allerdings vor seiner bislang schwersten Aufgabe. 

Komplettiert wird das Starterfeld durch Andreas Wöhlers Lacento, der seinem Trainer sogar selbst gehört, und den in Iffezheim von Carmen Bocskai vorbereitetenWinterfuchs, der mit der Schweizerin Sibylle Vogt die aktuell erfolgreichste, in Deutschland tätige Reiterin im Sattel hat. 

Das Dr. Busch-Memorial wird als letztes Rennen des Tages gelaufen, die Quoten in der Dreierwette werden höher sein als gewöhnlich, denn neben einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro gibt es in dieser Wettart in diesem Rennen auch noch einen Jackpot in Höhe von 3.754,86 Euro. 

Drei Stadtwald-Pferde am Start 

Im Rahmenprogramm kommen drei in Krefeld trainierte Pferde an den Start. Erika Mäder bietet im dritten Rennen, dem Rennen „Wir für Krefeld“, einem mit 4.000 Euro dotierten Ausgleich IV über 1400 Meter, die Stute Summer Princess auf, die ihr Saisondebüt gibt und gleichzeitig zum ersten Mal überhaupt für die Krefelder Trainerin startet. Kollege Mario Hofer hat im fünften Rennen (Rennen um die Energienetze der Zukunft, Ausgleich III, 2200 Meter) mit Damavand und Panoramica, die für den traditionsreichen Stall Samt und Seide an den Start kommt, gleich zwei Eisen im Feuer, wobei Erstgenannter frischer Sieger ist.

Ganz besonders interessant für die Wetter ist das vierte Rennen, denn im Rennen um den Attraktiven Arbeitgeber SWK gibt es in der Viererwette eine garantierte Auszahlung von 20.000 Euro, inklusive eines Jackpots in Höhe von 10.617,11 Euro. Das bedeutet: wer als einziger Wetter die ersten vier Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhersagt, bekommt mindestens 20.000 Euro. Der Mindesteinsatz bei dieser Wette beträgt 50 Cent. 

Wie immer gibt es auch am Sonntag im Stadtwald den SWK-Familienspaß. Bereits zum 24. Mal engagiert sich die SWK mit diesem Event. Unter dem Motto „Wir für Krefeld“ gibt es viel Spaß und Action für die Besucher. Mit Hüpfburg, Kinderschminken, Live-Musik, Fotobox und einem kurzweiligen Rahmenprogramm wird für viel Abwechslung gesorgt.  Hierbei geht es dieses Mal sehr sportlich zu: Bei der Kinderolympiade können die Kinder und Jugendliche an verschiedenen Stationen mit Schlägern, Bällen und anderen Sportgeräten ihr Talent zeigen. Für jede absolvierte Übung gibt es einen Stempel, am Ende erhält jeder Teilnehmer eine kleine Überraschung. Unterstützung erfährt die SWK hierbei durch Krefelder Vereine. Am Aktionsstand des Krefelder Rennclubs 1997 e.V. können Kinder und Jugendliche zudem den Ausbildungsberuf „Pferdewirt mit Schwerpunkt Rennreiten“ hautnah auf dem elektrischen Trainingspferd des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen erleben. Sein Name: „Mr. ED“. Während des Renntags besteht die Möglichkeit, den Simulator zu testen und sich im Sattel zu halten. Da heißt es, Balance halten, während nur die Knöchel in den kurz geschnallten Bügeln „Mr. ED“ umklammern. 

Am Aktionsstand des CHTC können die Kinder und Jugendlichen mit dem Hockeyball einen Parcours bezwingen und auf die Torwand schießen. Außerdem kann man ein Schnuppertraining auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage gewinnen; auf der Hockeyanlage wird auf dem Kunstrasenbelage, der auch bei den Olympischen Spielen 2020 liegt, gespielt.  Am Stand der Krefeld Pinguine können Groß und Klein erste Erfahrungen im Eishockey sammeln und auf eine Torschusswand zielen. Außerdem können die Kinder an einem Maltisch Eishockey-Bilder ausmalen. Maskottchen KEVin wird ebenso vor Ort sein und für Stimmung sorgen wie einige Profispieler. 

Bus-Pendelverkehr ab Hauptbahnhof

Zum „SWK-Familienspaß auf der Galopprennbahn“ wird es zudem einen kostenlosen Bus-Pendelverkehr zwischen den Haltestellen „Krefeld Hbf.“ und „Pferderennbahn“ geben. Die Busse fahren stündlich ab 13 Uhr ab Krefeld Hauptbahnhof - mit Zwischenstopps an der Rheinstraße und am Sprödentalplatz - bis zur Galopprennbahn sowie stündlich um 15.25 Uhr, 16.25 Uhr und 17.25 Uhr wieder zurück ab der Rennbahn.

Quelle und weitere Infos: www.krefelder-rennclub.de

 
 

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