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Deckpläne

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Daniel Delius

Vier Siege gab es am Sonntag in Hannover für die Brümmerhofer Farben, hinzu kam noch ein Zuchterfolg mit Domstürmer, so dass nahezu die Hälfte der Rennen an diesem Tag an das Gestüt von Julia und Gregor Baum gingen. Dass damit die Spitzenposition in der aktuellen Rangliste der Züchter eingenommen wurde, ist natürlich ein momentan noch eher nebensächliches Detail. Zumindest lässt sich die Saison gut an, nachdem das vergangene Jahr aus vielerlei Hinsicht etwas enttäuschend war. weiterlesen »

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Daniel Delius

Das Gestüt Westerberg zählt seit vielen Jahren zu den größten Pensionsgestüten im Lande. Fast zwei Dutzend fremde Stuten stehen aktuell in Ingelheim, zusätzlich zu dem eigenen Bestand. Viele Züchter nutzen denn auch die BBAG-Auktionen als Absatzmarkt, weswegen teilweise prominente Anpaarungen vorgenommen werden. Westerberger Dreijährige sorgten insbesondere am vorletzten Wochenende für Schlagzeilen, als der selbst gezogene Lambo in München das Gruppe III-Rennen gewann und sich tags darauf Aff un zo in Köln für größere Aufgaben empfahl. 

 

Capricorn Stud

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Daniel Delius

Es könnte das Jahr des Gestüts Höny-Hof werden, denn selten zuvor war der vornehmlich bei Jean-Pierre Carvalho stationierte Rennstall so gut aufgestellt: Sun of Gold, Sea of Sands und Sassoon sind Dreijährige, die im Wettmarkt für das IDEE 152. Deutsche Derby eine prominente Rolle spielen, auch, wenn das vergangene Wochenende nicht ganz optimal lief. Doch es wäre alles andere als überraschend, wenn einer oder gar mehrere aus dem Trio am ersten Sonntag in Hamburg weit vorne landen würden.    weiterlesen »

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Daniel Delius

Schon in den Anfangszeiten des Gestüts Fährhof, in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, war die Hengstbox nicht unbesetzt geblieben. Der Zoppenbroicher Vererber Sudan, Sieger u.a. im Deutschen St. Leger, war 1964 gekauft worden, eigentlich eher für die Warmblutzucht. Doch war er der erste Deckhengst, der in Sottrum aufgestellt wurde. Es folgten viele andere, einige Legenden, bildlich dargestellt durch die Statue des großen Surumu. 2021 bedeutet eine Zäsur, denn es gibt erstmals seit den Gründungsjahren keinen Deckhengst mehr auf dem Fährhof. Das muss aber kein Dauerzustand sein, Bemühungen hat es in jüngerer Zeit genügend gegeben, aber es muss halt auch passen, zumal bei der momentanen Lage in Deutschland das Aufstellen eines Deckhengstes kein Selbstläufer ist. weiterlesen »

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Daniel Delius

Es ist einmal mehr ein vielseitiger und internationaler Deckplan, den Graf und Gräfin Stauffenbrerg für 2021 vorlegen, in einer herausfordernden Zeit für Züchter, die insbesondere den Markt im Auge haben. Es gilt da stets zu justieren und die richtige Balance zwischen Investitionen in Sprünge und möglichem Ertrag abzuwägen. Philipp von Stauffenberg hat sich in den letzten Jahren zudem einen Namen als Pinhooker gemacht. Zusammen mit mehreren Partnern werden Jahr für Jahr insbesondere auf dem englisch-irischen Markt Fohlen gekauft, die dann im Jährlingsalter wieder in den Ring kommen – mit teilweise sehr guten Erfolgen. Brexit und Corona haben derartige Deals allerdings etwas komplizierter gemacht. weiterlesen »

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Daniel Delius

Der Sieg von Donjah (Teofilo) im Preis von Europa (Gr. I) im September in Köln war aus züchterischer Sicht ganz sicher der wichtigste Treffer des Gestüts Karlshof in der vergangen Saison. Vom finanziellen Blickpunkt aus konnte diese auf Grund der gesunkenen Rennpreise nicht ganz an das hervorragende Jahr 2019 anknüpfen, doch da stand Karlshof natürlich nicht alleine. Neben Donjah sorgten No Limit Credit (Night of Thunder), die im Dezember für gutes Geld verkauft wurde, aber im Lande blieb, die in die eigene Zucht genommene La La Land (Outstrip), der „Galopper des Jahres“ Rubaiyat (Areion) und die Zweijährige Isfahani (Isfahan) für bedeutende Erfolge der Karlshofer Zucht. weiterlesen »

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Daniel Delius

Mit inzwischen 21 Stuten gehören die züchterischen Aktivitäten von Hans-Dieter Lindemeyer, die unter dem Namen Stall Parthenaue durchgeführt werden, längst zu den größten des Landes. Stationiert sind sie in der Regel im Gestüt Graditz und in Irland, wo denn auch Jahr für Jahr eine Reihe von Stuten von dortigen Spitzenhengsten gedeckt wird. Einher gegangen ist damit eine deutliche Steigerung der Qualität der Herde. Immer einmal wieder hat es Zukäufe gegeben, so auch im vergangenen Jahr. Und mit Best of Lips (The Gurkha) ist aktuell ein echter Crack im Rennstall von Andreas Suborics. Der vorjährige Sieger im Preis des Winterfavoriten (Gr. III) wird in diesen Tagen natürlich auf die Klassiker vorbereitet. Mit Rip van Lips, Lips Eagle und Lips Queen gab es 2020 weitere sehr gute Pferde aus der Zucht des Stalles Parthenaue auf der Rennbahn. weiterlesen »

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Daniel Delius

Ein Derby-Sieger mit dem 'Hamburger Pedigree': In Swoop mit Ronan Thomas (rechts), der Vater Adlerflug und die Mutter Iota. ©galoppfoto/dequiaEin Derby-Sieger mit dem 'Hamburger Pedigree': In Swoop mit Ronan Thomas (rechts), der Vater Adlerflug und die Mutter Iota. ©galoppfoto/dequiaEin bewegtes Jahr 2020 liegt hinter dem Gestüt Schlenderhan, kulminierend in dem Erfolg von In Swoop (Adlerflug) im IDEE 151. Deutschen Derby (Gr. I) im Juli in Hamburg. In der Geschichte von Deutschlands ältestem Privatgestüt, das so viele Stürme überstanden hat, war es erstmals ein Derbysieg eines Pferdes, das nicht in Deutschland trainiert wird. Das private Trainingsgelände nicht weit vom Gestüt gelegen wurde Ende 2019 geschlossen, es ist inzwischen an neue Nutzer verkauft worden.

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Daniel Delius

Es ist längst das größte Gestüt in Deutschland, das Gestüt Görlsdorf in der Uckermark. Rund fünfzig Mutterstuten stehen in der Herde, von Jahr zu Jahr konnte die Qualität weiter gesteigert werden. Ein Fixpunkt ist Jahr für Jahr die BBAG-Jährlingsauktion, in Iffezheim zählt man zu den wichtigsten Anbietern. Und man scheut sich auch nicht, dort erstklassige Pferde anzubieten wie etwa im vergangenen Jahr die rechte Schwester von Sea The Moon (Sea The Stars), die dann auch für 820.000 Euro an das Gestüt Ammerland verkauft wurde. Görlsdorf hätte sie fraglos auch in England oder Frankreich anbieten können, ganz bewusst hatte man sich für Iffezheim entschieden, ganz sicher ein Glücksfall für die Szene. weiterlesen »

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Daniel Delius

Es ist eine junge und noch einmal etwas reduzierte Herde, mit der Dr. Christoph Berglar in das Jahr 2021 geht, doch muss das kein Dauerzustand sein, denn in der Hinterhand gibt es noch reichlich weibliche Nachzucht. Und auch ein interessanter Zukauf, die jetzt zwei Jahre alte First Smiling (Almanzor), die als Fohlen bei Arqana erworben wurde, inzwischen eine Box bei Sarah Steinberg bezogen hat. Sie war damals nicht unbedingt preiswert, ist aber als Verwandte der Juddmonte-Cracks Siskin (First Defence) und Tacitus (Tapit) höchst interessant gezogen. weiterlesen »