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2015-09-20, Dortmund, 7. R. - Großer Preis von DSW21 - 131. Deutsches St. Leger

7 Großer Preis von DSW21 - 131. Deutsches St. Leger

Gruppe III, 55.000 € (32.000, 11.000, 5.500, 3.000, 2.000, 1.500).
Für 3-jährige und ältere Pferde.

Gew. 55,5 kg. f.3j., 60,0 kg. f.4j.u.ält.
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QuotenSiegwette 87:10. - Platzwette 17, 13, 11:10. - Zweierwette 778:10. - Dreierwette 1.363:10. - Platz-Zwilling-Wette 249, 59, 22:10.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Virginia Sun (GER) 2011
 / db. St. v. Doyen - Valdina (Lomitas)

Tr.: Jens Hirschberger / Jo.: Adrie de Vries
Formen:
9-9-7-9-2-3-1-1-1
58,5 kg 32.000 € 87,0
2
Techno Queen (IRE) 2011
 / b. St. v. Manduro - Tryphaena (Priolo)

Tr.: Toni Potters / Jo.: Norman Richter
Formen:
4-6-1-1-1-1-4-1-3-7
58,5 kg 11.000 € 43,0
3
Nordic Flight (GER) 2012
 / F. H. v. Adlerflug - Norwegian Pride (Diktat)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Andrasch Starke
Formen:
1-2-15-1-1-2-2-5-4
55,5 kg
Scheuklappen
5.500 € 23,0
4
Wasir (GER) 2012
 / b. H. v. Rail Link - Wellola (Lomitas)

Tr.: Andreas Wöhler / Jo.: Eduardo Pedroza
Formen:
2-1-2-6
55,5 kg 3.000 € 54,0
5
Shadow Sadness (GER) 2012
 /  b. W. v. Soldier Hollow - Shadow Queen (Lando)

Tr.: Christian Freiherr von der Recke / Jo.: Alexander Pietsch
Formen:
7-5-12-1-5-5-3
55,5 kg 2.000 € 130,0
6
Hot Beat (IRE) 2012
 / H. v. Dylan Thomas - Hungry Heart (Hawk Wing)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Filip Minarik
Formen:
6-2-17-7-3-1-6-6
55,5 kg 1.500 € 128,0
7
Girolamo (GER) 2009
 / F. H. v. Dai Jin - Golden Time (Surumu)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Martin Seidl
Formen:
8-10-2-13-4-10-3-4-7-3
60,0 kg 105,0
8
Finoras (GER) 2011
 / b. W. v. Samum - Finora (Dashing Blade)

Tr.: Markus Münch / Jo.: Stephen Hellyn
Formen:
1-1-6-3-4-12-3-2-8
60,0 kg 105,0

Kurzergebnis

VIRGINIA SUN (2011), St., v. Doyen - Valdina v. Lomitas, Zü. u. Bes.: Gestüt Auenquelle, Tr.: Jens Hirschberger, Jo.: Adrie de Vries, GAG: 94 kg, 2. Techno Queen (Manduro), 3. Nordic Flight (Adlerflug), 4. Wasir, 5. Shadow Sadness, 6. Hot Beat, 7. Girolamo, 8. Finoras

Richterspruch

Le. 2½-5-1-H-1-9-29

Zeit

3:13,85

Zusatzinformationen

Nichtstarter: Graasten. Auf Anordnung des Direktorium wurde von Virginia Sun eine Dopingprobe entnommen.

Rennanalyse

Dass Doyen (Sadler’s Wells) einmal in der Spitzengruppe der Statistik der erfolgreichen Deckhengste in Deutschland einen vorderen Platz einnehmen würde, das hätte vor geraumer Zeit wohl niemand vermutet. Zu übersichtlich fielen insbesondere die Jahrgänge zwei und drei des Darley-Hengstes aus, doch dafür hat er eine erstaunliche Bilanz vorzuweisen. Das Jahr 2015 war bislang hervorragend, Turfdonna und Wild Chief sind zu nennen, jetzt gab es mit Virginia Sun sogar noch eine zweite klassische Siegerin. Diese entstammt dem zweiten und vorletzten deutschen Jahrgangs von Doyen, der heute im Sunnyhill Stud in Irland vornehmlich in der National Hunt-Zucht eingesetzt wird. Die 2015 aufgerufene Decktaxe von 3.000 Euro stellt vor dem Hintergrund der Klasse vieler seiner Nachkommen in Deutschland eine echte Okkasion dar, aber es wird sich wohl kaum ein deutscher Züchter mit seinen Stuten demnächst dorthin aufmachen.

Virginia Sun ist das achte Fohlen der sehr fruchtbaren listenplatzierten Valdina (Lomitas), deren bislang bester Nachkomme der klassische Sieger Valdino (Black Sam Bellamy) ist, der durch seine Siege im St. Leger sowie zuvor auf Listenebene in Baden-Baden und Köln zum besten Hengst seines Jahrgangs über die ganz weiten Distanzen aufstieg. Vierjährig war die Luft dann etwas raus, bevor der über die Sprünge in Frankreich noch zum mehrfachen Sieger avancierte, er gewann sogar in Auteuil. Die Schwester Val de Rama (King's Best) lief in Deutschland ebenfalls listenplatziert und ist mehrfach über die Sprünge in Frankreich platziert. Der drei Jahre alte Virginia Boy (Doyen) steht bei Jens Hirschberger, ist aber noch nicht gelaufen, zweijährig ist Valparaiso (Soldier Hollow), im Jährlingsalter Valluga (Campanologist). In diesem Jahr war Valdina erneut bei Soldier Hollow.

 Die von Monsun stammende Schwester Valdinas, Vallera, war eine hervorragende Zweijährige und belegte im Preis der Winterkönigin Platz zwei, konnte dreijährig noch zwei Gruppe II-Rennen über 2200m für sich entscheiden. Ihr Weg führte sie dann zuerst in die USA, wo sie ohne größeren Erfolg noch zwei Starts absolvierte und dann in die Zucht wechselte, 2009 nach Japan ging - in beiden Ländern ist sie mit Siegern vertreten. Es ist eine Linie, die in längst nicht mehr existenten Gestüten wie Heidehof oder Rietberg große Erfolge hatte.

Für Virginia Sun könnte es noch im Italienischen St. Leger (Gr. III) weitergehen, sie hat aber auch noch eine Nennung für den Herbst-Stutenpreis (Gr. III) am 25. Oktober in Hannover. Am Ende der Saison wird sie vermutlich in das Gestüt Auenquelle zurückkehren. 

Kategorie:
  • St. Leger, Gr. II
  • Rennen - National

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Bilder

Dreimal sah Virginia Sun in diesem Jahr die Konkurrenz nur von hinten, jetzt gewann die Doyen-Tochter mit Adrie de Vries das St. Leger in Dortmund mit deutlichem Vorsprung. Foto: Dr. Jens Fuchs
Dreimal sah Virginia Sun in diesem Jahr die Konkurrenz nur von hinten, jetzt gewann die Doyen-Tochter mit Adrie de Vries das St. Leger in Dortmund mit deutlichem Vorsprung. Foto: Dr. Jens Fuchs
Dreimal sah Virginia Sun in diesem Jahr die Konkurrenz nur von hinten, jetzt gewann die Doyen-Tochter mit Adrie de Vries das St. Leger in Dortmund mit deutlichem Vorsprung. Foto: Dr. Jens Fuchs
Dreimal sah Virginia Sun in diesem Jahr die Konkurrenz nur von hinten, jetzt gewann die Doyen-Tochter mit Adrie de Vries das St. Leger in Dortmund mit deutlichem Vorsprung. Foto: Dr. Jens Fuchs
"Daumen hoch": Adrie de Vries und die St. Leger-Siegerin Virginia Sun. Foto: Dr. Jens Fuchs
"Daumen hoch": Adrie de Vries und die St. Leger-Siegerin Virginia Sun. Foto: Dr. Jens Fuchs
Virginia Sun weiß, wo die Kamera steht ... mit Trainer Jens Hirschberger und Jockey Adrie de Vries. Foto: Dr. Jens Fuchs
Das Gestüt Auenquelle in kompletter Besetzung bei der Siegerehrung zum St. Leger mit Trainer Jens Hirschberger und Jockey Adrie de Vries. Foto: Dr. Jens Fuchs

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