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"Ka. H-H": Devil's Point siegt knapp vor Penalty und Ghorgan im ersten deutschen Klassiker in Köln

Die Perspektive täuscht etwas und das Ziel kam auch erst ein paar Galoppsprünge später: "Ka. H-H" lautete der Richterspruch. Spannender kann ein Einlauf in einem Galopprennen kaum sein. Am Ende gab es einen knappen englischen Sieg durch Devil's Point mit Silvestre De Sousa (innen) im Kölner Klassiker, aber Eckhhard Saurens Penalty (Thore Hammer-Hansen) und Darius Racings Ghorgan verpassten den Sieg in den Coolmore St Marks's Basilica German 2.000 Guineas, ©Dr. Jens Fuchs

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Pressemitteilung & Turf-Times Redaktion
Die Perspektive täuscht etwas und das Ziel kam auch erst ein paar Galoppsprünge später: "Ka. H-H" lautete der Richterspruch. Spannender kann ein Einlauf in einem Galopprennen kaum sein. Am Ende gab es einen knappen englischen Sieg durch Devil's Point mit Silvestre De Sousa (innen) im Kölner Klassiker, aber Eckhard Saurens Penalty (Thore Hammer-Hansen) und Darius Racings Ghorgan verpassten den Sieg in den Coolmore St Marks's Basilica German 2.000 Guineas (GR. II. Distanz 1.600 Meter, Dotierung 125.000 Euro) nur knapp.
 
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Der dreijährige Hengst  Devil's Point hat am Pfingstmontag auf der Kölner Galopprennbahn mit dem brasilianischen Weltklassejockey Silvestre De Sousa im Sattel die klassischen Coolmore St Marks´s Basilica German 2.000 Guineas über 1.600 Meter gewonnen. Der 4,3:1-Mitfavorit setzte sich in dem mit 125.000 Euro dotierten Gruppe II- Rennen nach Kampf mit einem Hals gegen den deutschen Hengst Penalty (Thore Hammer-Hansen) durch. Rang drei holte sich mit Ghorgan (Corentin Berge) ein weitere Hengst aus Deutschland. Fünfter wurde der bis dahin ungeschlagene deutsche Favorit Maigret.
 
Die mehr als 14.000 Besucher auf der Kölner Galopprennbahn sahen ein spannendes Finale zwischen dem englischen Start-Ziel-Sieger und den im Besitz von Eckhard Sauren stehenden Penalty. Der Sieger  Devil's Point steht im Besitz des Londoner Geschäftsmannes Clive Washborn, der sich nach der Kölner Siegerehrung auch als Chelsea-Mitglied und Fan outete. David Menuisier trainiert den Sieger in Pulborough im englischen West-Sussex.
 
David Menuisier (Trainer von  Devil's Point): „Wir hatten nach seinen Vorleistungen das beste Pferd im Feld. Startbox 10 war eigentlich nicht so ideal, aber der Jockey hat ihm von der Spitze aus alles bestens eingeteilt.“
Silvestre de Sousa (Reiter von  Devil's Point): „Wir hatten von der Spitze aus ein ungestörtes Rennen. Mein Pferd hat sehr gut gekämpft, der hatte die beste Klasse im Feld.“
Clive Washborn (Besitzer von  Devil's Point): „Die Rennbahn hier in Köln hat uns am besten gefallen. Es waren wunderbare Tage hier. Danke Köln, danke Deutschland.“
 
Dreijährige im Fokus: Sign of Stars empfiehlt sich für das Kölner Union-Rennen – Nakota sorgt für große Überraschung über die Meile
 
Eine imponierende Start-Ziel-Siegvorstellung bei den Dreijährigen gab der für Besitzer Eckhard Sauren angetretene Hengst Sign of Stars im zweiten Rennen des Tages. Unter Jockey Thore Hammer-Hansen wehrte er eindrucksvoll alle Angriffe seiner Altersgefährten ab und empfahl sich für das am 16. Juni in Weidenpesch stattfindende Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen. „Je weiter, desto besser für ihn“, kommentierte Siegtrainer Henk Grewe im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.
 
Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es eine große Überraschung. Dabei machte der dreijährige Hengst Nakota (12,4:1) unter Anna van den Troost für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder ebenfalls so richtig Eindruck.
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Viele Höhepunkte auf der Kölner Galopprennbahn beim längsten Renntag des Jahres

Die Rahmenbedingungen für diese große Kölner Familienparty mit Galopprennen am Pfingstmontag konnten nicht besser sein. Bei 20 Grad und Sonne pur läutete der Kölner Renn-Verein im Weidenpescher Park die klassische Galoppsaison ein. Neben den elf Galopprennen rundete ein großes Familienprogramm mit zahlreichen Attraktionen wie Ponyreiten, Kappen designen, Schminken, Zaubershow und Fußballdart im Kinderland den Renntag ab.
 
Positives Fazit

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein zog dann auch ein positives Fazit des längsten Kölner Renntages des Jahres: „Wir sind mehr als zufrieden mit über 14.000 Besuchern. Das Kölner Publikum hat die Veranstaltung erneut zu einem Festtag des Galopprennsports gemacht. Dafür sind wir sehr dankbar.“
 
AUSBLICK: Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am Sonntag, 16. Juni, ab 13.30 Uhr statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das Sparkasse KölnBonn 189. Union-Rennen, Gr. 2. Der „Kölner Union“ führt über 2.200 Meter, ist mit 70.000 Euro Preisgeld dotiert und gilt als wichtigster Qualifikationslauf auf dem Weg zum IDEE 155. Deutschen Derby.
 
©Dr. Jens Fuchs

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