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Positiver Trend bei Ascot Yearling Sale

Die Salestopperin von Profitable. Foto: Tattersalls

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 635 vom Freitag, 11.09.2020

„Ascot Yearling Sale“ hieß die eintägige Auktion am Montag, durchgeführt wurde sie von Tattersalls Ireland, doch versteigert wurde aus bekannten Gründen in den Park Paddocks in Newmarket. Das dürfte der Auktion, die für Verkäufer und Käufer die Basis bedient, bestimmt nicht geschadet haben, da einfach die Gegebenheiten im Hauptquartier des englischen Rennsports deutlich besser sind. So konnte trotz des schwer einzuschätzenden Umfelds erstaunlicherweise ein besserer Umsatz erzielt werden als zwölf Monate zuvor in Ascot.

Mit 250 Lots waren auch deutlich mehr Jährlinge als 2019 im Ring, damals standen 160 im Angebot. 203 wurden diesmal für 2.341.350gns. verkauft, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 11.533gns. und damit um 13% über dem Vorjahreswert. Die Verkaufsrate von 81% zeigt, dass die Züchter gerade ihre nicht so hoch eingestuften Produkte doch eher verkaufen wollen, anstatt sie wieder mit nach Hause zu nehmen.

Den Höchstpreis von 58.000gns. erzielte eine Tochter des King’s Stand Stakes (Gr. I)-Siegers Profitable (Invincible Spirit) aus dessen erstem Jahrgang. Das Angebot aus dem Ringfort Stud, eine Schwester zu fünf Siegern aus einer King’s Best-Stute, ging an Kevin Ross. Beim Pedigree gab es ein Update, denn in der engeren Verwandtschaft taucht der aktuelle Gimcrack Stakes (Gr. II)-Sieger Minzaal (Mehmas) auf. Ebenfalls aus dem Ringfort Stud kommt eine Stute aus dem ersten Jahrgang von El Kabeir (Scat Daddy), eine Schwester der Lowther Stakes (Gr. II)-Siegerin Miss Amulet (Sir Prancealot). Sie brachte 45.000gns., ging an Nick Bell. Der teuerste Hengst stammt von dem Nachwuchsvererber Mondialiste (Galileo), er kostete 47.000gns., er wird künftig von Richard Fahey trainiert.

Renello Bloodstock, die Agentur von Stephan Vogt, bekam bei 4.000gns. den Zuschlag für einen Pearl Secret-Hengst

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