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Philipp von Stauffenberg zur Fohlenauktion

Philipp von Stauffenberg. Foto: Tattersalls

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 797 vom Freitag, 08.12.2023

“Natürlich bin ich etwas unglücklich, dass ich bisher nur zwei Fohlen kaufen konnte. Ich war halt mehrfach Unterbieter, werde jetzt auf privater Basis noch einmal schauen. Man muss natürlich sehr genau aufpassen, was man tut und wenn man in einen finanziell unsicheren Bereich kommt, muss man einfach raus. Man sollte ja am Ende eine positive Bilanz haben. Hinzu kam, dass es in Irland keinen guten Sommer gab. Die Fohlen waren oft klein und es fehlte ein wenig das Fundament.

Die Jährlingsauktionen, bei denen wir ja letztendlich verkaufen, waren sehr unterschiedlich. Deauville war gut, auch Goffs ging noch so, aber Tattersalls war gerade in Book One sehr schwierig. Es fehlten gerade im Bereich zwischen 200.000 und 400.000 Käufer. Hinzu kommt, dass Deckhengste immer schneller durch das Raster fallen. Wenn die Nachkommen nicht sofort einschlagen, wird sehr schnell der Daumen gesenkt. Und wenn man dann einen Jährling hat, dessen Vater plötzlich nicht mehr modern ist, wird es problematisch.”

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