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Winx wird endgültig zur Legende

Winx gewinnt zum vierten Mal die Cox Plate, Benbatl wird Zweiter. Foto: Magic Millions

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 542 vom Freitag, 02.11.2018

Alle Zweifel waren in zwei Minuten verflogen: Winx (Street Cry), die australische Stute, die von einem anderen Planeten zu kommen scheint, gewann am Samstag in Moonee Valley zum vierten Mal die Cox Plate (Gr. I) und katapultierte sich damit endgültig in die Unsterblichkeit. Es war ein am Ende völlig unproblematischer Sieg gegen den Godolphin-Vertreter Benbatl (Dubawi), Riemer Gr. I-Sieger im Sommer. Dessen Team wäre wohl die Ausreise aus Australien verweigert worden, wenn der Hengst Winx geschlagen hätte. Ohnehin fehlte in der diesjährigen Ausgabe der Cox Plate der eine oder andere prominente einheimische Vertreter, wohl auch ganz bewusst, man wollte die Party nicht verderben.

38.000 Zuschauer hatten in Moonee Valley für ein ausverkauftes Haus gesorgt, konnten beim 29. Sieg von Winx, dem 22. Erfolg auf Gr. I-Ebene ganz entspannt sein. Trainer Chris Waller hatte nur wegen des relativ langsamen Tempos Bedenken, Jockey Hugh Bowman ritt wie gewohnt relativ aufwändig und ging kein Risiko ein, im Ziel waren es zwei Längen Vorsprung auf Benbatl. Humidor (Teofilo) kam auf Rang drei, der O’Brien-Vertreter Rostropovich (Frankel) wurde im achtköpfigen Feld Fünfter.

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Nach ersten Aussagen aus dem Winx-Lager soll die Stute auch im kommenden Jahr im Rennstall bleiben. Chris Waller sprach von einer Australien-Kampagne, von Europa ist derzeit nicht die Rede. Schließlich ist Winx auch bereits sieben Jahre alt, zumindest nach australischen Maßstäben.

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