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WhiteTurf: Sechsmal über 800 Meter

Valeria Hollinger darf am Sonntag wieder ran, Lukas Delozier hat Taron schon einmal gut vorbereitet. Foto: swiss-image/Andy Mettler

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 604 vom Freitag, 07.02.2020

800-Meter-Rennen sind im Programm des White Turf in St. Moritz eigentlich nicht vorgesehen, doch am Eröffnungstag des Meetings 2020 waren sie eine Notwendigkeit: Ausgerechnet im Zielbogen gab es eine kritische Stelle, die unpassierbar war. So gingen alle sechs Rennen über die verlängerte Zielgeraden über die Bühne, das Skikjöring wurde als normales Flachrennen über die Sprintstrecke gelaufen. Natürlich nicht mit den eigentlich vorgesehenen Fahrern und Fahrerinnen, es schwangen sich am Platz befindliche Reiter in den Sattel, das zu tragende Gewicht lag bei einheitlich 60 Kilo. Und so kam Lukas Delozier in seiner Rolle als Stalljockey von Peter Schiergen zu seinem ersten Sieg auf Schnee, als er mit Eckhard Saurens Taron (Pour Moi) als 3,4:1-Favorit das mit immerhin 15.000 Franken dotierte Ersatz-Skikjöring gewann. Valeria Hollinger, die diesmal nur in der Zuschauerrolle war, soll aber an diesem Sonntag, wenn die Witterung mitspielt, die Fahrleine in die Hand nehmen, denn Taron zählt zu den elf vorgesehenen Startern im Skikjöring.

Das wichtigste Flachrennen des Tages, eine Vorbereitungsprüfung für den „Grand Prix“, ging an den aus Ammerländer Zucht stammenden Samurai (Monsun) aus dem Stall von Trainer Miro Weiss, Cheryl Schoch saß im Sattel, sie ersetzte den kurzfristig ausgefallenen Antoine Coutier. 8.000 Zuschauer wurden auf dem St. Moritz-See gezählt, der Wettumsatz betrug etwas mehr als 50.000 Franken.

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