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Weniger Unfälle in den USA

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 662 vom Freitag, 02.04.2021

Der Jockey Club der USA verkündete für 2020 die niedrigste Rate von tödlichen Rennunfällen seit dem Beginn dieser Aufzeichnungen 2009. 1,41 derartige Unfälle wurden auf 1.000 Starter gezählt, ein Rückgang von acht Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. 2009 hatte die Quote noch bei zwei gelegen. Besonders im Fokus war die Rennbahn von Santa Anita, wo es 2019 zwanzig Todesfälle gegeben hatte, was Tierschutzorganisationen im ganzen Land auf den Plan gerufen hatte. 2020 waren es aber auch noch immerhin sechs. Als Bahnen mit den niedrigsten Raten erwiesen sich Del Mar und Keeneland. In Del Mar musste bei 3.417 Startern ein Pferd eingeschläfert werden. Der Jockey Club will in den kommenden Wochen die Zahlen detaillierter auswerten.

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