Drucken Redaktion Startseite

War of Will holt sich die Preakness Stakes

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 569 vom Freitag, 24.05.2019

Zwei Wochen zuvor war War of Will (War Front) eines der Pferde, die im Kentucky Derby durch den später disqualifizierten Sieger Maximum Security (New Year‘s Day) gestört wurden, in den Preakness Stakes (Gr. I), der zweiten Etappe zur amerikanischen Triple Crown, konnte sich der drei Jahre Hengst rehabilitieren. Mit dem 24 Jahre alten Tyler Gaffalione im Sattel gewann er vor 131.256 Zuschauern in Pimlico die 144. Ausgabe gegen Ever Fast (Take Charge Indy) und Owendale (Into Mischief). Für Trainer Mark Casse war es der erste klassische Sieg.

Klick zum Video

War of Will, gezogen von der Niarchos-Familie, war als Jährling in Keneland nicht zugeschlagen worden, er ging dann freihändig in neuen Besitz über und wurde bei der Arqana Breeze Up-Auktion angeboten. Dort erzielte er 250.000 Dollar, kehrte wieder in die USA zurück, wo ihn sein Trainer ich zunächst auf Gras aufbot, immerhin wurde er in den Summer Stakes (Gr. I) in Woodbine Zweiter. Doch erst auf Sand kam er zu größeren Erfolgen, er gewann Anfang des Jahres in Fair Grounds die Lecomte Stakes (Gr. III) und die Risen Star Stakes (Gr. II). Im Kentucky Derby hatte er nach dem Malheur Platz sieben belegt.

Er ist der 21 Gr. I-Sieger für seinen Vater War Front, die Mutter Visions of Clarify stammt von Sadler’s Wells ab, sie ist Mutter auch von Pathfork (Distorted Humor), Gr. I-Sieger und Deckhengst in Südafrika. Visions of Clarify ist auch Schwester des Gr. I-Siegers und Deckhengstes Spinning World (Nureyev). Besitzer von War of Will ist Gary Barber, der ehemalige CEO von Metro-Goldwyn-Mayer. Der Filmproduzent konnte sich das Rennen nicht live anschauen, da er beim Filmfestival in Cannes war.

Verwandte Artikel: