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Vom Everest nach Hong Kong

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 641 vom Freitag, 23.10.2020

Das wertvollste Sprintrennen der Welt wurde am Samstag im australischen Randwick eine Beute des Favoriten: Der fünf Jahre alte Classique Legend (Not A Single Doubt) gewann den mit 15 Millionen A-Dollar (ca. €8,95 Mio.) mit Kerrin McEvoy im Sattel gegen den Godolphin-Vertreter Bivouac (Exceed and Excel) und Gytrash (Lope de Vega), zwölf Pferde waren in dem 1200-Meter-Rennen, für das Startplätze gekauft werden mussten, am Start.

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Im vergangenen hatte Classique Legend, den Les Bridge für den in Hong Kong ansässigen Bon Ho trainiert, in diesem Rennen Sechster geworden. In der laufenden Saison hatte er in Randwick eine Gruppe II-Prüfung über 1100 Meter für sich entschieden, kam jetzt sehr überzeugend zum Zuge. Jockey Kerrin McEvoy hatte mit Redzel (Snitzel) bereits die ersten beiden Ausgaben des „Everest“ gewonnen. Der bereits im Wallach-Status befindliche Classique Legend sollte eigentlich schon längst in Hong Kong trainiert werden, doch verhinderte die Corona-Situation bisher die Reise in die Heimat des Besitzers. Das ist aber inzwischen nachgeholt worden, er hat Australien verlassen, wird zukünftig in Hong Kong von Caspar Fownes trainiert.     

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