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Volles Haus bei Graffard

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 701 vom Freitag, 14.01.2022

Mit deutlich über zweihundert Pferden betreut Francis-Henri Graffard 2022 das größte Quartier im Großraum Paris. Das hängt natürlich mit dem Zugang der Pferde des Aga Khan zusammen, die nach dem Karriereende von Alain de Royer-Dupré zu ihm gegangen sind. 74 Pferde des Aga Khan stehen aktuell auf seiner Trainingsliste. Das vor einem Jahr noch ziemlich kopfstarke deutsche Aufgebot ist hingegen deutlich kleiner geworden. Fünf Schlenderhaner sind auf der Trainingsliste zu finden, angeführt von dem zweimaligen Sieger Martial Eagle (Adlerflug), dem Dritten aus dem Prix Greffulhe (Gr. II). Hinzu kommen die erst einmal gelaufene vier Jahre alte Wheelie (Australia) sowie die drei noch ungeprüften Dreijährigen Alerio (Adlerflug), Mappatassie (Australia) und Swoosh (Adlerflug). Für Philip von Ullmann trainiert Graffard die drei Jahre alte Eyrie (Adlerflug), für Bernd Dietel die gleichaltrige Emirates (Soldier Hollow) und für Heike Bischoff-Lafrentz den noch in zahlreichen Auktionsrennen und im Deutschen Derby (Gr. I) gemeldeten Wunderknabe (Sea the Moon).

Die Zahl der von Andre Fabre trainierten Pferde wird sich bei rund 185 einpendeln. Bei ihm stehen für Schlenderhan der seit seinem Sieg im Prix Ganay (Gr. I) nicht mehr gelaufene Mare Australis (Australia) und die drei Jahre alte Task (Mastercraftsman), die zweimal am Start war. Für die Besitzergemeinschaft Fährhof/Ammerland läuft Waldstar (Sea the Stars), der Ende November bei seinem zweiten Start über 1900 Meter in Deauville gewonnen hat. Hinzu kommt ein halbes Dutzend Ammerländer inklusive der vom Gestüt Görlsdorf gezogenen Sea the Sky (Sea the Stars), BBAG Co-Rekordjährling, beim einzigen Auftritt Siegerin über die Meile in Chantilly

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