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Tylicki vs. Gibbons

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 662 vom Freitag, 02.04.2021

Die „Racing Post“ berichtet in ihrer Ausgabe vom Donnerstag von einem aufsehenerregenden Rechtsstreit, den der ehemalige Jockey Freddie Tylicki, 34, angestrengt hat. Er verklagt seinen ehemaligen Kollegen Graham Gibbons als Schuldigen für den fatalen Zwischenfall in einem Rennen in Kempton 2016. Tylicki war damals schwer gestürzt, trug Lähmungen davon und ist seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen. Er arbeitet heute als Vollblutagent. Gibbons soll durch seine rücksichtslose Reitweise den Sturz verursacht haben. Mit seiner Karriere ging es anschließend abwärts. Er kassierte mehrere Sperren wegen Kokain- und Alkoholkonsums, hat seit Dezember2016 keine Rennen mehr bestritten und ist heute als Arbeitsreiter tätig. 

Das finanzielle Volumen des Prozesses wird auf sechs Millionen Pfund geschätzt. Die Stewards in Kempton hatten damals im Übrigen keine Strafe gegen Gibbons ausgesprochen.

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