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Die Superhandicaps im Harzburger Original

Seejagdrennen & Superhandicaps in Bad Harzburg. Foto: Udo Epping

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Pressemitteilung

Die Weichen für eine erfolgreiche 132. Bad Harzburger Galopprennwoche (16. bis 24. Juli) sind gestellt. Und wie in den vergangenen Jahren gibt es für Besitzer und Trainer beim Meeting auf der Rennbahn am Weißen Stein wieder richtig viel „Kohle“ zu verdienen. Allein in den vier Superhandicaps stehen für die Teilnehmer 80.000 Euro zur Abholung bereit, 20.000 Euro in jedem dieser Top-Rennen der Rennwoche. Entsprechend   groß ist das Interesse der Rennställe.  38 Trainer haben 93 Pferde für die Superhandicaps genannt. „Ein tolles Ergebnis“, wie Rennvereinspräsident Wilhelm Baumgarten feststellt.

„Die Superhandicaps sind sehr gut besetzt“, gab sich Wilhelm Baumgarten, Präsident des Harzburger Rennvereins (HRV), erleichtert. Trainer und Besitzer hatten sich zunächst etwas zögerlich gegeben. Das Ergebnis beim ersten Nennungstermin trieb dem HRV-Vorstand doch die eine oder andere Sorgenfalte auf die Stirn. So wurde das Zeitfenster für die Nennungen noch einmal bis Ende April geöffnet.

Der große Clou

Der Erfolg gab den Verantwortlichen recht. „93 Nennungen, das ist toll“, freute sich Baumgarten. Das Ergebnis zeige, „dass es richtig war, uns nicht von unserem Kurs abbringen zu lassen“. Vor dem Hintergrund, dass „unsere Superhandicaps bundesweit sehr viele Nachahmer gefunden haben“, sei den Verantwortlichen im Harzburger Rennverein, so sein Chef, „ein großer Stein vom Herzen gefallen.“ Mit der hervorragenden Besetzung der vier Top-Rennen ist eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Galoppmeeting am Weißen Stein erfüllt. „Superhandicaps sind die sportliche Grundlage unserer Galopprennwoche im Zusammenhang mit Viererwetten und hohen Garantieauszahlungen“, machte Baumgarten deutlich.

80.000 Euro an Preisgeldern werden vom Rennverein in den vier Superhandicaps ausgeschüttet, von denen je zwei an den Meetings-Samstagen (16. und 23. Juli) ausgetragen werden. Mit jeweils 20.000 Euro sind diese Prüfungen ungewöhnlich hoch dotiert. Der besondere Clou: „Wer jetzt genannt hat, kann auch ein Pferd laufen lassen, das vor Harzburg noch zweimal gewinnt“, wie der Rennvereinspräsident hervorhebt. Möglich wird dies durch die Ausschreibung de

„Wir bedienen mit einer Nennung gleich vier verschiedene Klassen“, so Baumgarten, „einen etwas schlechteren Ausgleich IV, einen guten Ausgleich IV, einen Ausgleich III und einen Ausgleich II. Top-Basissport mit vielen Startmöglichkeiten.“ Und da zwei Superhandicaps  am ersten und zweiten Samstag im Programm stehen, können alle genannten Pferde in Harzburg sogar zweimal ums ganz große Geld laufen.

„Ich bin froh, dass die Trainer unser Angebot so gut angenommen haben und ihre Pferde für das Original angemeldet haben“, stellt der HRV-Chef mit Blick auf die illustre Nennungsliste fest. 38 Trainer aus dem gesamten Bundesgebiet wollen bei den Superhandicaps im Harz antreten. Darunter mit Mario Hofer, Christian von der Recke, Andreas Wöhler, Peter Schiergen, Christian Sprengel und Uwe Stoltefuß gleich sechs Trainer aus den aktuellen Top-Ten der deutschen Statistik. Dass auch Harzburg-Spezialistin Elfi Schnakenberg mit ihren Pferden nach Bündheim reisen wird, versteht sich von selbst. Es sind aber nicht nur die „üblichen Verdächtigen“, die in den Harz kommen wollen, sondern auch viele „Neulinge“, was Wilhelm Baumgarten ganz besonders freut.

Neben den vier Superhandicaps stehen mit den beiden Seejagdrennen an den beiden Meetings-Sonntagen zwei weitere sportliche Highlights im Programm, in denen Ross und Reiter  unmittelbar vor den Tribünen durch einen See „schwimmen“ müssen. In beiden Prüfungen können die teilnehmenden Pferde Wertungspunkte sammeln. Wer am Ende die meisten hat, darf sich „Harzburger Seekönig“ nennen. Bei der Premiere im vergangenen Jahr  konnte mit der elfjährigen Stute Allegan aus dem Stall von Trainerin Elfi Schnakenberg eine „Seekönigin“ gefeiert werden.

Arbeiten im Soll

Doch nicht nur im sportlichen Bereich werden in diesen Tagen die Weichen für die Galopprennen im Juli gestellt. Auch baulich passiert auf dem Rennbahn-Areal einiges. Neue Daten- und Versorgungsleitungen sind bereits unter der Erde, und zurzeit  wird der Absattelring hinter der historischen Holztribüne vergrößert. Und schließlich ist auch das Geläuf gut über den Winter gekommen. Inzwischen wurde auf Jagdbahn bereits eine neue Drainage gelegt. „Die Bahn ist in einem sehr guten Zustand. Das Geläuf wird auch zur Rennwoche  2011 in Top-Zustand sein“, verspricht Wilhelm Baumgarten, der dem „Harzburger Rennfest für die ganze Familie“ mit großer Zuversicht entgegensieht.

Quelle: www.harzburger-rennverein.de

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