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Stonereath ersteigert Verrazano-Stute

Peter Berglar erwarb Chelsea Market. Foto: Fasig-Tipton

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 605 vom Freitag, 14.02.2020

Eine Reihe von hochkarätigen Nachträgen im Katalog sorgte dafür, dass die zweitägige Fasig-Tipton Winter Mixed Sale in Lexington/Kentucky zumindest im Gesamtumsatz ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr auswies, auch wenn der Schnitt pro Zuschlag deutlich zurückging. Von den 490 angebotenen Pferden wurden 368 für 9,77 Millionen Dollar verkauft, der Schnitt lag bei 26.568 Dollar und damit um zehn Prozent unter dem Vorjahreswert.

Den Höchstpreis von 570.000 Dollar erzielte die fünf Jahre alte Remedy (Creative Cause), eine Fünfjährige, die aus einer Schwester der Gr. I-Sieger Beholder (Henny Hughes), Into Mischief (Harlan’s Holiday)  und Mendelssohn (Scat Daddy) stammt. Die mehrfach Gr.-platziert gelaufene Stute ging an Twin Creeks Racing, das schon zuvor bei dem Pferd involviert war und jetzt den alleinigen Besitz übernahm. Sie geht in die Zucht und wird von dem neuen Star der jungen Hengste in den USA Constitution gedeckt. Flashly (Denman) war die einzige Stute bei dieser Auktion, die tragend von American Pharoah angeboten wurde und erzielte mit 310.000 Dollar einen dementsprechenden Preis, der Agent Hanzly Albina war der Käufer.

Ein Alleinstellungsmerkmal hatte auch die vier Jahre alte Chelsea Market (Verrazano), denn sie war die einzige von dem nicht mehr lebenden Pioneerof the Nile tragende Stute im Katalog. „Genau deshalb habe ich sie gekauft“, gab Peter Berglar vom Stonereath Stud zu Protokoll. 265.000 Dollar musste er für die nicht gelaufene Stute anlegen, in deren näherer Verwandtschaft der Gr. I-Sieger Collected (City Zip) zu finden ist, etwas weiter hinten im Papier taucht der Champion Blushing Groom (Red God) auf.

Der teuerste Jährling bei der Auktion war eine Tochter von Street Sense, die für 265.000 Dollar Martin Keogh zugeschlagen wurde. Sie soll später im Jahr erneut zur Auktion kommen. In diesem Segment tauchte Peter Berglar auch als Züchter aus, denn eine von ihm gezogene Runhappy-Stute brachte 125.000 Dollar. Allerdings hatte sie bereits im November in Keeneland als Fohlen erstmals den Besitzer gewechselt, damals wurde sie für 40.000 Dollar zugeschlagen.

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