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Starker Start der Magic Millions Sale

Vorläufer Salestopper an der Gold Coast ist dieser I Am Invincible-Sohn. Foto: Magic Millions

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 701 vom Freitag, 14.01.2022

Es wäre schon überraschend gewesen, wenn es bei der weltweit ersten wichtigen Jährlingsauktion des Jahres, der Magic Millions Sale im australischen Gold Coast, keine guten Ergebnisse gegeben hätte. Denn auf dem fünften Kontinent erlebt der Galopprennsport, wie an dieser Stelle mehrfach zahlenmäßig belegt, gerade einen enormen Aufschwung. Und das in unverändert pandemischen Zeiten, in denen sich das Land stark abschottet und auch die Fluktuation von Bundesstaat zu Bundesstaat mühsam ist.

Trotzdem werden bei Magic Millions neue Rekordzahlen geschrieben. Nach drei von fünf Versteigerungstagen in „Book 1“, das bis zum Samstag geht, wurden 516 Jährlinge, immerhin 94% der angebotenen Lots, für etwas mehr als 154 Millionen A-Dollar verkauft, der Schnitt lag bei 298.668 A-Dollar, deutlich über dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das waren damals 257.471 A-Dollar gewesen.

Insbesondere der Donnerstag erwies sich als sehr starker Tag, gleich acht Jährlinge wurden zu einem siebenstelligen Preis zugeschlagen. Der bisherige Salestopper der Auktion ist ein Sohn des Spitzenhengstes I Am Invicible (Invincible Spirit), er ging für 1,9 Millionen A-Dollar an Tom Magnier von Coolmore. Für ihn wird ein Syndikat zusammengestellt, Chris Waller wird ihn trainieren. Seine Mutter Suspicieuse (Elusive City) kommt aus Frankreich, wo sie Listensiegerin war, sie ist Schwester der Prix de Royaumont (Gr. III)-Siegerin Sediciosa (Rail Link). Suspicieuse hat in Australien bereits den mehrfachen Gr.-Sieger Dubious (Not A Single Doubt) auf der Bahn. Eine I Am Invincible-Stute hatte am Dienstag 1,55 Millionen A-Dollar gebracht, getoppt nur von einem Sohn von Not A Single Doubt, der für 1,7 Millionen A-Dollar an Trainer Ciaron Maher ging. Seine Mutter Miss Admiration (Sebring) war Gr. III-Siegerin.

Aus europäischer Sicht waren die Verkaufserfolge von Zoustar (Northern Meteor) bemerkenswert, steht er doch in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge als Shuttle-Hengst im englischen Tweenhills Farm & Stud. Mehrere Nachkommen des Vaters von bisher 19 Gr.-Siegern erzielten Millionen-Preise, wobei der teuerste ein Hengst für 1,3 Millionen A-Dollar war. Zum Käufersyndikat zählte auch David Redvers mutmaßlich im Auftrag von Al Shaqab Racing. Er war auch bei weiteren Zoustar-Käufen beteiligt.

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