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Sieg im 1. Grupperennen der Saison geht an den englischen Gast Stormy Antarctic

Musste kämpfen, tat das aber mit einem glücklichen Ende: Der englische Gast Stormy Antarctic (Gerald Mossé) gewann das erste Grupperennen der deutschen Turf-Saison 2019. Foto: Dr. Jens Fuchs

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Pressemitteilung

Erfolgreiche Zitterpartie für den haushohen Favoriten im ersten Grupperennen der deutschen Galopp-Saison 2019: Der auf 1,5:1 heruntergewettete Stormy Antarctic aus dem englischen Stall von Ed Walker gewann erwartungsgemäß unter dem französischen Spitzenjockey Gerald Mossé die Kalkmann Frühjahrs-Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) in Düsseldorf.

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Doch die vielen Anhänger des hochkarätigen sechsjährigen Wallachs, der 2018 die Badener Meile gewonnen hatte und Zweiter im Großen Dallmayr-Preis gewesen war, sowie Top-Vorstellungen in internationalen Events gezeigt hatte, mussten lange schwitzen, denn die Lokalmatadorin Madita (27,4:1-Außenseiterin) stellte ihn Mitte der Zielgeraden zum Kampf. Aber am Ende verteidigte Stormy Antarctic dank seiner hohen Klasse einen Vorsprung von einem Hals gegen die über sich hinauswachsende Stute, hinter der Eckhard Saurens Degas früh als Dritter feststand.

Bis weit in die Zielgerade bestimmte Zargun ein enormes Tempo und besaß einen klaren Vorteil auf Los Campanos und Wetrov, die im Einlauf schnell überlaufen waren. Stormy Antarctic hatte hinter Palace Prince an fünfter Position eine ideale Angriffslage und verkürzte den Abstand auf Zargun schnell.

Doch dann erwuchs ihm in Madita eine neue Kontrahentin, die toll aufdrehte. Aber Stormy Antarctic, der Höchstgewicht tragen musste, kämpfte zurück und hielt seinen Vorteil eisern fest. 32.000 Euro Siegbörse wanderten auf das Konto des Hong Kong-Chinesen Pak-Kwan Siu als Besitzer, damit beträgt die Gewinnsumme des Engländers nun 660.694 Euro. Man dürfte ihn in diesem Jahr noch mehrfach in Deutschland sehen.

Siegjockey Gerald Mossé in einem ersten Statement über Stormy Antarctic: „Mein Pferd war nach Papierform die Nummer eins im Feld, daher sind wir mit viel Optimismus nach Düsseldorf gefahren. Ihm kam auch das hohe Tempo entgegen.“

Madita mit bester Karriereleistung

Madita verpasste den Sensationssieg nur knapp, zeigte aber ihre bislang beste Vorstellung und scheint eine Bereicherung unter den deutschen Meilen-Assen zu sein. Ihr Betreuer Sascha Smrczek: „Mit solch einer starken Vorstellung hatte ich nicht gerechnet, sie hat alles gegeben.“

Degas machte von weiter hinten noch einigen Boden gut und knüpfte als Dritter an seine letztjährigen Vorstellungen an, während Palace Prince keine besseren Chancen als Rang vier besaß. Mehr als Platz fünf hatte man von Wonnemond erwartet, der von einem der letzten Ränge zuviel aufholen musste.

Quelle und weitere Infos: www.german-racing.com

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