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Salomina-Tochter Salacia Zweite im Arima Kinen

Chromo Genesis 2019 in Kyoto. www.galoppfoto - Yasuo Ito

Autor: 

Josef Soppa

TurfTimes: 

Ausgabe 650 vom Freitag, 08.01.2021

Mit ihrer besten Karriereleistung hat Salacia (Deep Impact), eine Tochter der vom Gestüt Bona gezogenen Preis der Diana (Gr. I)-Siegerin Salomina (Lomitas), Ende Dezember als Zweite im Arima Kinen (Gr. I) in Nakayama/Japan ihre Rennlaufbahn beendet. Im Alter von fünf Jahren markierte Salacia bei ihren letzten drei Starts ihre Formhöhepunkte. Auf einen Gr. II-Sieg folgten zwei zweite Plätze in Gr. I-Rennen, beide Male als zum Schluss schnellstes Pferd um Halslänge geschlagen. Die Dreiviertel-Schwester des auf Top-Level erfolgreichen Salios (Heart's Cry) wechselt in die Stutenherde der Northern Farm. 

Gewonnen wurde das über 2.500 Meter führende Arima Kinen von der Toto- und Fan-Favoritin Chrono Genesis (Bago), zehn der maximal 16 Starter werden durch eine Publikumswahl bestimmt. Ebenfalls dichtauf belegte Fierement (Deep Impact) Rang drei. Katsumi Yoshida von der Northern Farm, Züchter der fünf Erstplatzierten des Rennens, erwähnte einen möglichen Start im „Arc“ von Chrono Genesis, sofern die Corona-Situation dies zulässt. 

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Das Arima Kinen gilt als Galopprennen mit dem höchsten Wettumsatz weltweit. In dieser Prüfung allein wurden diesmal am Totalisator rund 366,7 Millionen Euro umgesetzt, somit nur 1% weniger als im Jahr zuvor. Der Jahresumsatz auf den Bahnen der Japan Racing Association (JRA) betrug 2020 umgerechnet 23,6 Milliarden Euro, eine Steigerung von 3,5% gegenüber dem Vorjahreswert. Dies ist im neunten Jahr in Folge eine Verbesserung des Gesamtumsatzes. Trotz der Corona-Pandemie hat die JRA 2020 durchgehend mit unveränderten Rennpreisen veranstaltet. Auf allen Rennbahnen waren ab Ende Februar Zuschauer ausgeschlossen. Beginnend im Oktober wurde eine äußerst geringe Zahl an Besuchern zugelassen. 

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