Drucken Redaktion Startseite

Royal Youmzain in illustrer Gesellschaft

Testgalopps auf dem brandneuen Grasgeläuf in Riyadh - mit Frankie Dettori, James Doyle und William Buick. Foto: offiziell

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 604 vom Freitag, 07.02.2020

66 auswärtige Pferde aus acht Ländern wurden für den Renntag rund um den Saudi Cup am 29. Februar in Riyadh als Starter akzeptiert – die Geldpreise von annähernd dreißig Millionen Dollar haben ihre Anziehungskraft nicht verfehlt. Immerhin 21 dieser möglichen Starter waren bereits auf Gr. I-Ebene erfolgreich, wobei der mit 20 Millionen Dollar dotierte Saudi Cup ein starkes Kontingent aus den USA angezogen hat. Darunter sind Sandbahncracks wie Mucho Gusto (Mucho Macho Man), McKinzie (Street Sense), Maximum Security (New Year’s Day) und Midnight Bisou (Midnight Lute). Aidan O’Brien will die Globetrotterin Magic Wand (Galileo) satteln. Das europäische Engagement ist besonders im über 3000 Meter führenden Grasbahn-Handicap mit neun Nennungen stark.

Zur Wochenmitte wurde dann der zunächst nicht auf der Liste stehende Royal Youmzain (Youmzain) aus dem Stall von Andreas Wöhler etwas überraschend doch noch in den mit einer Million Dollar dotierten Neom Turf Cup über 2100 Meter der Grasbahn aufgenommen. Dort standen ohnehin nur acht nicht-einheimische Pferde in der vorläufigen Liste, wobei die Favoritenrolle wohl der Japanerin Deirdre (Harbinger) zufallen dürfte. Die europäische Konkurrenz ist angesichts der Dotierung mit u.a. mit Intellogent (Intello) aus Frankreich oder Mount Everest (Galileo) gar nicht einmal so aufregend ausgefallen. Mit Port Lions (Kodiac) ist auch ein Pferd dabei, auf dem Adrie de Vries letzten Freitag das Hauptereignis in Bahrain gewonnen hat (siehe gesonderte Meldung).

Verwandte Artikel: