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Restriktionen für Cup-Kandidaten

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 666 vom Freitag, 30.04.2021

Ausländischen Kandidaten für den Melbourne Cup (Gr. I) wird die Teilnahme an diesem Spektakel künftig erschwert. Racing Victoria und der Victoria Racing Club haben mehrere neue Regelungen erlassen. So müssen die für dieses Rennen vorgesehenen Teilnehmer noch in der Heimat umfängliche tierärztliche Untersuchungen unterziehen, zudem sollen sie auch in Australien ständig und umfassend veterinärmedizinisch zu erheblichen Kosten überwacht werden. Die Kapazität der Quarantänestation für europäische Pferde im australischen Werribee wird von 42 auf 24 verkleinert, nur noch ein Start vor dem Melbourne Cup ist gestattet.

Hintergrund ist die tödliche Verletzung, die sich der einstige Epsom Derby (Gr. I)-Sieger Anthony Van Dyck (Galileo) letztes Jahr in deem Rennen zugezogen hatte. Ob die neuen Maßnahmen einen derartigen Unfall verhindert hätten, ist natürlich nicht sicher. Australische Besitzer und Trainer haben in der Vergangenheit mehrfach den starken Anteil der nicht-australischen Pferde im Melbourne Cup kritisiert.

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