Drucken Redaktion Startseite

Die Rennbahnprüfungskommission gibt grünes Licht für Hamburg

Autor: 

Frauke Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 625 vom Freitag, 03.07.2020

Die Rennbahnprüfungskommission gibt grünes Licht für das Derby in Hamburg: Mit dem Leiter der Prüfungskommission, Dirk Hartung, Arnold Aufderheide und Frank Becker von der Rennleitung, Starter Tom Maher, Susanne Putensen und Ilona Vollmers vom Hamburger Renn-Club, Vanessa Körner vom Gestüt IDEE als Tierschutzbeauftragte und Chef-Handicapper Harald Siemen. Fotos: www.dequia.deDie Rennbahnprüfungskommission gibt grünes Licht für das Derby in Hamburg: Mit dem Leiter der Prüfungskommission, Dirk Hartung, Arnold Aufderheide und Frank Becker von der Rennleitung, Starter Tom Maher, Susanne Putensen und Ilona Vollmers vom Hamburger Renn-Club, Vanessa Körner vom Gestüt IDEE als Tierschutzbeauftragte und Chef-Handicapper Harald Siemen. Fotos: www.dequia.de„Die Rennen und das Derby werden auch in diesem Jahr in Hamburg-Horn stattfinden“, verkündete gestern Dirk Hartung als Leiter der Rennbahnprüfungskommission, die das Geläuf, die Stallungen und die technischen Gerätschaften von der Startmaschine bis zur Waage in einer dreistündigen Prozedur gründlich in Augenschein genommen haben. „Es sind zwar noch einige Nachbesserungen am Geläuf, nötig“, so Hartung weiter, „aber das ist eigentlich immer so, es sind ja noch einige Tage Zeit bis zum Start des Meetings.“ Es sind vor allem die Probleme, die fast jeder Gärtner und jeder Rennbahnbetreiber kennt: Mäuse und Maulwürfe unterhöhlen den Boden, die Löcher müssen mit der Hand verfüllt und verfestigt werden - und das mehrfach. Für die freie Sicht der Kameras müssen auch noch einige Bäume beschnitten werden. Das Ausstecken des Zielbogens war ein Thema, das besonders heiß diskutiert wurde. 

Die Damen und Herren der rund zehnköpfigen Kommission erlebten ein geschäftiges Treiben auf der Bahn, auf der Hecken beschnitten, die Kamera-Turmgerüste aufgebaut und die Rails aufgebaut wurden: Mehr als 1.000 Pfeiler müssen dafür per Hand in den Boden geschlagen werden. 

Neu zum Einsatz kommt ein Bodenprüfsystem der Firma Turf Trax aus England, bei dem nicht nur wie bisher an einigen Stellen mit dem Penetrometer die Bodentiefe nachgemessen wird, sondern es kommt ein sogenannter GoingStick zum Einsatz, mit dessen Hilfe auf der Bahn in Hamburg an 62 Stellen gemessen wird. Dargestellt wird das mit Hilfe eines Diagramms, das eine detaillierte Übersicht darüber gibt, wie die Beschaffenheit des Geläufs ist.

Verwandte Artikel: