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Rennbahn in Fukushima wird Zufluchtsort für Erdbebenopfer

Autor: 

Josef Soppa

Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans und die furchtbaren Schäden durch den Tsunami führten zu einer Absage der Rennveranstaltungen an diesem Wochenende. Ein lokaler Veranstalter bei Tokio brach das Programm ab, als die starken Beben einsetzten. Die führenden Gestüte Japans, die sich auf der Insel Hokkaido befinden, haben nur minimale Schäden zu beklagen.

Am stärksten betroffen ist die Rennbahn in Fukushima, der am nächsten zum Epizentrum des Bebens gelegene Veranstaltungsort der Japan Racing Association. Es gibt deutliche Schäden an der Tribüne, eine Decke kam in einem oberen Stockwerk herunter und Wasserrohre sind geborsten. Die Wiederherstellung wird sehr wahrscheinlich einige Zeit dauern. Die Rennbahn in Fukushima ist zu einem Zufluchtsort für nahe Anwohner geworden.

Auch in Nakayama, im Großraum Tokio gelegen, fiel im Tribünengebäude eine Decke herunter. Auf der Rennbahn Tokio gab es außer Glasbruch keine Auffälligkeiten. Im nahe des Epizentrums gelegenen Miho Training Center, eins der beiden Trainingszentralen der JRA, gab es Gebäuderisse und geborstene Wasserleitungen, Zugangsstraßen sind unterbrochen. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Das Ritto Training Center blieb unbeeinträchtigt. Vier der fünf japanischen Starter am World Cup-Tag, Buena Vista, Transcend, Victoire Pisa (alle Dubai World Cup) und Rulership (DubaiSheema Classic), waren am Tag vor dem Erdbeben wohlbehalten in Dubai angekommen.

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