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Regal Power holt sich Millionen-Spektakel

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 610 vom Freitag, 20.03.2020

Mit gewaltigen fünf Millionen A-Dollar (ca. €2,78 Mio.) war am Samstag im australischen Caulfield die All-Star Mile über 1600 Meter dotiert, ein Rennen ohne Black Type-Status, in dem noch der Besitzer des letztplatzierten der 15 Pferde 50.000 A-Dollar bekam. Die Teilnehmer des Rennens, das zum zweiten Mal durchgeführt wurde, werden über soziale Medien per Publikums-Voting bestimmt. Es wurde diesmal zu einem Triumph für das Trainergespann Grant und Alana Williams, die mit dem von William Pike gerittenen Regal Power (Pierro) und Superstorm (Sebring) die beiden Erstplatzierten stellten, Dritte wurde Melody Bells (Commands).

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Das eigentlich mit großen Publikumsaktionen verbundene Rennen wurde ohne Zuschauer ausgetragen. Nicht einmal die Besitzer der Pferde durften auf die Bahn, da in Australien in der Regel vielköpfige Syndikate Eigentümer sind. Einzelpersonen auszuwählen wäre dabei sehr schwierig gewesen. Selbst Bob Peters, Besitzer und Züchter der beiden Erstplatzierten, war nicht vor Ort, er besuchte stattdessen eine andere, noch nicht von eine Sperre betroffene Rennveranstaltung in Ascot. 

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