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Ein Quartett für Markus Klug im Henkel-Preis der Diana?

Kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus - Trainer Markus Klug mit Papagena Star und Andreas Helfenbein nach dem Großen Preis von Lotto Hamburg. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

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Pressemitteilung

Der Kölner Trainer Markus Klug ist derzeit der „Mann der Stunde“ im deutschen Galopprennsport. Am vergangenen Sonntag stellte er mit Sea The Moon den Sieger im IDEE 145. Deutschen Derby in Hamburg-Horn. Auch für das „Stuten-Derby“, den 156. Henkel-Preis der Diana am 3. August in Düsseldorf, fühlt er sich bestens gerüstet: „Nach aktuellem Stand werde ich vermutlich mit vier Stuten dort antreten. Und alle haben sehr gute Chancen.“

Die letzte Stute, die auf den Diana-Zug aufgesprungen ist, ist die drei Jahre alte Papagena Star, die am Dienstag, den 8. Juli, in Hamburg den mit €55.000 Euro dotierten Hamburger Stuten-Preis gewinnen konnte. Andreas Helfenbein saß im Sattel der Siegerin, die der Kölnerin Dr. Alexandra Margarete Renz gehört. Papagena Star war zuvor Vierte im Diana-Trial in Berlin-Hoppegarten. „Natürlich läuft sie jetzt in Düsseldorf“, sagte Klug nach dem Rennen. „Aber da müssen wir einen anderen Jockey verpflichten.“ Denn Andreas Helfenbein wird in seiner Position als Stalljockey des in der Uckermark liegenden Gestüts Görlsdorf aller Voraussicht die Stute Wunder reiten. Diese ist bei drei Starts noch ungeschlagen und hat vergangene Woche in Frankreich ein größeres Rennen gewonnen. „Ich gehe davon aus, dass ich auf Wunder sitze“, so Helfenbein. „Mein Vertrag als Jockey bei Görlsdorf ist unverändert gültig.“ Am Sonntag hatte auf dem Derbysieger Sea The Moon, der ebenfalls dem Gestüt Görlsdorf gehört, allerdings der französische Spitzenjockey Christophe Soumillon gesessen.

Das dritte Klug-Pferd im Henkel-Preis der Diana wird Gestüt Röttgens Weltmacht sein. Sie startete im Deutschen Derby gegen die Hengste, landete im 18köpfigen Feld auf Rang elf. „Wenn sie alles gut überstanden hat, wird sie in Düsseldorf antreten“, erklärte der 38-jährige Klug, der mit World’s Dream Dritte im BMW Preis Düsseldorf geworden ist und möglicherweise noch eine vierte Kandidatin für den Stuten-Klassiker hat. „Eigentlich ist es ungewöhnlich, Pferde aus dem eigenen Stall gegeneinander antreten zu lassen“, sagt der Trainer. „Aber der Henkel-Preis der Diana ist ein besonderes Rennen, da geht es um eine halbe Million Euro Preisgeld. Da wollen natürlich alle laufen.“

Quelle und weitere Infos: www.henkel.com | www.duesseldorf-galopp.de

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