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PMU: Plus trotz weniger Rennen

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 603 vom Freitag, 31.01.2020

Weniger Rennen, doch mehr Umsatz: Die PMU hat dieser Tage ihre Umsätze für 2019 vorgelegt. 7,7 Milliarden Euro wurden umgesetzt, ein Minus von 0,5% gegenüber dem Jahr zuvor. An den Rennsport werden 760 Millionen Euro ausgeschüttet, womit man immerhin um 13 Millionen Euro über dem zunächst avisierten Ziel liegt. Interessant ist, dass in der zweiten Jahreshälfte 2019 der Wettumsatz minimal gestiegen ist, trotz des geringeren Angebotes. Die PMU hat die Zahl der landesweit zu wettenden Rennen zurückgefahren, um etwa 20% wurde das gesamte Wettangebot gekürzt. Der Umsatz pro Rennen ging aber um 28% nach oben, womit die Strategie der PMU bestätigt wurde.

Die Zahl der Annahmestellen in Frankreich liegt derzeit bei 13.200, dort wurde gegenüber 2018 ein kleines Minus verzeichnet. 2020 sollen rund 300 neue Annahmestellen eröffnet werden. Angestiegen sind hingegen die Internetwetten und, um immerhin 9,4%, die Wetten, die telefonisch durchgegeben werden.

In Deutschland werden 2020 53 Veranstaltungen mit PMU-Beteiligung durchgeführt, das ist etwa ein Drittel des gesamten Programms. 245 Rennen sind vorgesehen, womit man etwa auf Vorjahresniveau liegt. Es sind vor allem Sonntagstermine mit relativ frühen Startzeiten und elf Renntage an einem Montag, wie gerade in Dortmund. 

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