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Nuntius (Dalakhani) Dreijährigen-Sieger in Hoppegarten

Hatte in Hoppegarten nur eine vergleichsweise einfache Aufgabe zu lösen: Nuntius mit Jozef Bojko zum Sieg. www.galoppfoto.de - Sabine Brose

Autor: 

Daniel Delius

Ein leichtes Luxusproblem wird in den kommenden Wochen auf Trainer Andreas Wöhler zu kommen: Bei der Vielzahl von guten drei Jahre alten Hengsten im Stall wird es nicht einfach sein, diese auseinanderzudividieren. Nuntius gehört in jedem Fall in diese Kategorie, auch wenn sein Sieg in Hoppegarten in einer vergleichsweise einfachen Aufgabe nicht atemberaubend ausfiel, aber sein Jockey tat schließlich nur das Nötigste. Wo er demnächst läuft, ist unklar, genannt ist er in jedem Fall für München, dort könnte aus seinem Stall auch Chopin laufen. In jedem Fall ist er ein Steher, interessanterweise ist er im Moment der einzige Dreijährige, den Wöhler im Moment für den Großen Preis von Berlin (Gr. I) am 21. Juli über 2400m eingeschrieben hat.

Sein Vater Dalakhani (Darshaan) hat bisher 17 Gr.-Sieger gestellt, fünf haben auf höchster Ebene gewonnen, etwa der vorjährige französische Derbysieger Reliable Man. Es war das zweite Mal, dass Nuntius' Mutter Night Lagoon (Lagunas) zur Bedeckung im Ausland war, ihr Erstling war der enttäuschende Navajo Dancer (Montjeu), es folgten drei Monsun-Söhne, von denen der Gr. I-Sieger und Derby-Zweite Novellist klar der Beste ist. Den lang erwarteten weiblichen Nachwuchs gab es vorletztes Jahr, als Night Lagoon mit Ninfea eine Stute von Selkirk brachte, sie steht ebenfalls bei Andreas Wöhler. Die Siegerin im Preis der Winterkönigin (Gr. III) ist auch Schwester des Derby-Zweiten und Deckhengstes Night Tango (Acatenango). Inzwischen ist das Stonereath Stud der Familie Berglar in Kentucky ihre Heimat, dieses Jahr wurde sie von Bernardini (A.P. Indy) gedeckt, was eine besonders prominente Buchung ist. Vor einigen Wochen ist in Kentucky ein Stutfohlen von Manduro aus der Night Lagoon zur Welt gekommen.

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