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Nachnennungen wahrscheinlich

Der erstaunliche Kellahen unter Andre Best. www.galoppfoto.de

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 625 vom Freitag, 03.07.2020

Der in Hannover am letzten Sonntag imponierend auf Listenebene erfolgreiche Kellahen (Wiesenpfad) wird am kommenden Montag mit ziemlicher Sicherheit für das IDEE 151. Deutsche Derby nachgenannt. „Wir werden es wohl riskieren“, meinte Co-Eigner Frank Brieskorn zur Wochenmitte über den in diesem Jahr noch ungeschlagenen Hengst aus dem Stall von Sarka Schütz. Bei dem Unternehmer aus Münchehofe steht allerdings derzeit das Telefon nicht still, denn „jeder will Kellahen kaufen.“ Ausgeschlossen ist das im Vorfeld des Derbys nicht, doch muss dann natürlich eine erhebliche Summe auf den Tisch gelegt werden, so Brieskorn. Angebote gibt es aus dem In- und Ausland.

Weitere Nachnennungen – sie kosten jeweils 65.000 Euro – sind durchaus möglich. Andreas Wöhler wird bezüglich Soul Train (Manduro) erst kurzfristig entscheiden, aus dem Ausland zeigt Coolmore ernsthaftes Interesse. In Betracht kommt dem Vernehmen nach einer der Platzierten aus dem Irish Derby (Gr. I), der Zweite Tiger Moth (Galileo) oder der Dritte Dawn Patrol (Galileo), der sogar noch sieglos ist. Da die Einreisebedingungen gelockert werden dürften, könnte Coolmore auch eigene Jockeys engagieren. Aidan O’Brien sattelt am Samstag im Epsom Derby (Gr. I) sieben Hengste, tags darauf im Prix du Jockey Club (Gr. I) zwei, die beiden Genannten sind nicht dabei.

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