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Münchens Star greift nach den Sternen

Die heimische Hoffnung im Dallmayr-Preis ist Quest the Moon. www.galoppfoto.de - WiebkeArt

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Pressemitteilung

Immer am letzen Sonntag im Juli (erster Start: 13:30 Uhr) ist es soweit und die Galopprennbahn in München-Riem wird herausgeputzt für die “Größte Kaffee-Party der Welt” um den Großen Dallmayr-Preis, dem wichtigsten Galopprennen der bayerischen Landeshauptstadt, das alljährlich Galopp-Europa auf die Rennbahn im Osten der Isar-Metropole blicken lässt. In den letzten drei Jahren war die Gruppe I-Prüfung um 155.000 EUR zweimal das bestbesetzte deutsche Galopprennen und jede Menge Stars machten in der Vergangenheit dem Münchner Publikum die Aufwartung. Hier geht es zum Renntag mit allen Rennen und Infos: Klick!

Großer Dallmayr-Preis - Bayerisches Zuchtrennen

Einen Münchner Sieger gab es dagegen in den Annalen des Rennens noch nicht, wenn man davon absieht, dass bayerischer Besitzer in diesem Rennen sehr wohl Siege feiern konnten, so zum Beispiel Helmut von Fincks Soldier Hollow oder Rupert Plerschs Linngari. In diesem Jahr könnte sich das ändern, denn Sarah Steinberg, Trainerin der Schützlinge des Stalles Salzburg, schickt nicht weniger als drei Kandidaten in dieses Rennen und einer davon sollte allererste Chancen haben. Quest the Moon war vor drei Wochen die bayerische Hoffnung im Deutschen Derby in Hamburg, hatte den Rennverlauf gegen sich und nach früher Führung zu Beginn des Einlaufs am Ende des Nachsehen, wenngleich der Hengst auf Rang vier nicht enttäuschte. Nun also der Versuch in der Heimat auf Gruppe I-Ebene beim ersten Start gegen ältere Pferde. Mit Oisin Murphy, der den Hengst von seinen Auftritten des vergangenen Jahres bereits kennt. Oisin Murphy konnte dieses Rennen bereits im Vorjahr für sich entscheiden, als er Godolphins Star Benbatl zum Sieg führte. Zweite Salzburg-Hoffnung ist Wai Key Star, der sich vor heimischem Publikum ebenfalls teuer verkaufen sollte. Der Sieger des Preis der Sparkassen Finanz-Gruppe 2018 in Baden-Baden hat in dieser Saison erst einen Start absolviert, sollte nun aber Betriebstemperatur erreicht haben und kommt für die Wetten in Frage. Dritter Salzburger im Bunde ist Runnymede, der nach einem Sieg in Lyon-Parilly und einem vierten Rang in Baden die schwerste Aufgabe seiner Karriere vor Augen hat und deshalb Außenseiter sein wird.

Die Gegnerschaft für das Münchner Trio ist beachtlich. Stormy Antarctic, vorbereitet von Ed Walker, war bereits in der Vorjahres-Edition am Ablauf, holte sich den Ehrenplatz hinter einem überragenden Sieger und will nach Siegen in Düsseldorf und Rom den dritten Jahrestreffer auf Gruppe-Ebene feiern. Ob dies gelingt, hängt in erster Linie auch von Danceteria ab, der beim letzten Auftritt in den Eclipse Stales in Sandown am Ablauf war und als Vierter hinter der Super-Stute Enable und weiteren starken Kandidaten als längster Außenseiter gut gefiel. Für den Auftritt in München wurde erneut Jamie Spencer engagiert. Der dritte Starter aus England ist Matterhorn. Der Ravens Pass-Sohn begann die Saison auf Handicap-Ebene, steigerte sich in den vergangenen Monaten stark und landete in Sandown und Chester auf Gruppe-Ebene jeweils auf dem Ehrenplatz. Erst vor 14 Tagen in der Summer-Mile in Ascot gelaufen, wo er als Fünfter hinter den Erwartungen blieb, kehrt er nun auf seine ideale Distanz zurück und wird in München zu beachten sein.

Weitere Kandidaten aus Deutschland sind Walsingham, der aber in diesem Jahr noch keine Akzente setzen konnte sowie Alounak und Sword Peinture, die gemeinsam mit Runnymede aber das Außenseiter-Schicksal teilen dürften.

Salzburg-Cracks auch im Rahmenprogramm engagiert

Nicht nur im Hauptrennen sind die Pferde des Stalles Salzburg vertreten, auch im Rahmenprogramm hat das Quartier einige interessante Kandidaten am Start. Im Dallmayr Ethiopia-Rennen ist Fearless King erstmals für die grün-weißen Farben im Einsatz und trifft allerdings mit Wonderful Moon und Nona gleich auf echte Prüfsteine.

Im Dallmayr Coupe Lukull ist es Angry Bird, der für Hans-Gerd Wernicke Ehre einlegen soll, wobei der Wallach über 1.600 m in einer passenden Aufgabe antritt und in erster Linie auf Seriensiegerin Action Pure achten muss.

Miss Salzburg und Soho heißen die Hoffnungen in der  Dallmayr Prodomo-Trophy, die sich mit Trainingsgefährtin Isaura und acht weiteren Gegnern auseinandersetzen müssen.

Quelle und weitere Infos: galoppmuenchen.de

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