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Mehr Zuschauer?

Das braucht niemand: Leere auf der Iffezheimer Rennbahn. www.galoppfoto.de

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 636 vom Freitag, 18.09.2020

Der Optimismus lebt: Die Entscheidung der Länder, zu den Spielen der Fußball-Bundesliga in begrenzter, aber immerhin vierstelliger Zahl Zuschauer zuzulassen, hat auch Bewegung in die Überlegungen der Rennvereine gebracht. So hat Köln auf seiner Website den Vorverkauf für den Renntag am 27. September vergrößert und auch andere Veranstalter hoffen auf mehr Wohlwollen der örtlichen Behörden. Wie schnell das aber wieder gestoppt werden kann, zeigt das Beispiel München, wo das Saison-Eröffnungsspiel zwischen den Bayern und Schalke 04 auf Grund der gestiegenen Fallzahlen jetzt doch vor leerem Haus stattfindet.

Verbands-Präsident Michael Vesper zeigte sich zur Wochenmitte allerdings durchaus zuversichtlich: „Unser Zuschauer-Konzept ist schlüssig“, sagte er, „und im Gegensatz zum Fußball haben wir ja auch kein Problem mit Gästefans.“ Ob der Galopprennsport von einem aufgelegten Förderprogramm der Bundesregierung für nicht-olympische Sportarten in Höhe von 200 Millionen Euro profitieren kann, ist jedoch noch unklar.

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