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Maxim Pecheur landet in Dortmund einen lupenreinen Hattrick

Mit sieben Längen: Maxim Pecheur gewinnt mit Gestüt Röttgens Wellenreiter das Dreijährigen-Rennen in Dortmund, landete dort am Freitagsrenntag gar einen lupenreinen Hattrick. Foto: Stepanie Gruttmann

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Pressemitteilung

Maxim Pecheur, der in diesem Jahr zu den erfolgreichsten Jockeys in Deutschland zählt, hat am Freitag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel einen lupenreinen Hattrick erzielt: Der 28-Jährige gewann drei Rennen in Folge und war somit eindeutig der „Mann des Abends“. Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke zeigte sich sehr zufrieden mit dem Flutlicht-Renntag: „Wir hatten gute Stimmung auf der Bahn und beide Restaurants waren gut besucht.“ 

Hier geht es zum kompletten Renntag mit den kompletten Ergebnissen inkl. allen Rennvideos unter "Renndetails": Klick!

Pecheur eröffnete seine Dreierserie im Ausgleich III über 1.800m mit der von Karl Demme betreuten Stute Forever Adventure, die als 61:10-Chance Town Charter und die Favoritin Larea auf die Plätze verwies. Anschließend war er im Dreijährigen-Rennen über 1.800m auf dem 18:10-Favoriten Wellenreiter (Reliable Man) ungefährdet. Sir Benny wurde vor dem belgischen Gast L'Aviateur. Zweiter 

Wellenreiter wird von Championtrainer Markus Klug trainiert und steht im Besitz des Gestüts Röttgen. Für Klug und Röttgen hatte Pecheur 2017 mit Windstoß das IDEE 148. Deutsche Derby, das wichtigste Rennen in Deutschland, gewonnen. Der dritte Sieg in Wambel folgte für Pecheur im Ausgleich IV über 1.800m mit der fünfjährigen Stute Reine des Miracles (62:10) von Besitzertrainer Erwin Hinzmann. Auf den Plätzen landeten ZillaIgnaz und Camberwell. Die Quote der 12.000 Euro Gewinnausschüttung garantierten Viererwette betrug 17.989:10. 

Starke eröffnet den Reigen 

Der designierte Championjockey Andrasch Starke, der auf dem besten Wege ist, zum neunten Mal Deutscher Meister zu werden, eröffnete den Renntag mit einem Sieg auf Elfenkönig (36:10) im Ausgleich IV über 1.950m für Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Zum Abschluss gab es dann aber eine Riesensensation: Im Ausgleich III über 2.500m siegte der von Sibylle Vogt gerittene fünfjährige Wallach Neo, der in Tschechien von Grzegorz Wroblewski trainiert wird. Die Siegquote betrug ungewöhnliche 534:10. Auf die Plätze kamen mit Leonce und Panoramica zwei weitere Außenseiter. Die Dreierwette wurde nicht richtig getippt. „Ich dachte, ich mach mich mal auf und davon“, kommentierte Vogt den Sensationserfolg. 

 Grzegorz Witold Wroblewski 

Weltmeisterinnen geehrt 

Im Rahmen des Renntags wurde zwei frisch gebackene Weltmeisterinnen geehrt: Rebecca Danz und Esther Ruth Weißmeier holten Anfang November in Abu Dhabi die WM-Titel bei den Profis bzw. den Nachwuchsreiterinnen. Für diese herausragenden Leistungen erhielten sie die Goldene Ehrennadel des Galoppverbands.   

Weihnachten in Wambel

Die nächsten Renntage in Wambel sind kurz vor Weihnachten am 21. Dezember und am Zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember). „Das sind zwei gute Gelegenheiten sich etwas Weihnachtsgeld hinzuzuverdienen bzw. das durch Weihnachten entstandene Loch in der Kasse aufzufüllen“, sagt Präsident Tiedtke augenzwinkernd. Fest gezurrt wurden auch die Sandbahn-Termine für das neue Jahr. Im Januar, Februar und März veranstaltet Wambel jeweils sonntags, der erste Renntag 2019 ist für den 6. Januar angesetzt.

Quelle und weitere Infos: www.dortmunder-rennverein.de

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