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Macaires siebter Streich

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 720 vom Freitag, 27.05.2022

Zum siebten Mal hat Frankreichs mehrfacher Hindernischampion Guillaume Macaire das bedeutendste Hindernisrennen des Landes gewonnen, die Grand Steeple-Chase de Paris. Doch diesmal musste er sich seinen Triumph teilen, denn geraumer Zeit hat er eine Trainiergemeinschaft mit Hector de Lageneste. Beide sind verantwortlich für den fünf Jahre alten Wallach Sel Jem (Masked Marvel), der bei seinem erst zehnten Start das mit 800.000 Euro dotierte 6000-Meter-Rennen gegen Gex (Khalkevi) und Franco de Port (Coastal Path) gewonnen, der Dritte war der beste der drei Starter, die Willie Mullins aus Irland nach Frankreich geschickt hatte. Al Boum Photo (Buck’s Boum), vor zwei Jahren Sieger im Cheltenham Gold Cup (Gr. I), wurde Zehnter. Sel Jem, der unter dem 42 Jahre alten Johnnie Charron als Favorit am Start war, hatte zuvor schon zwei Gr.-Rennen in Auteuil gewonnen.

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Das Grande Course de Haies d’Auteuil (Gr. I) über 5100 Meter am Samstag, in dem es 350.000 Euro zu gewinnen gab, ging an den fünf Jahre alte Wallach Hermès Baie (Crillon) aus dem Stall von Francois Nicolle. Er setzte sich gegen den Mullins-Schützling Klassical Dream (Dream Well) durch, der zuvor das Stayers Hurdle (Gr. I) im irischen Punchestown gewonnen hatte. Die favorisierte L’Autonomie (Blue Brésil), ebenfalls aus dem Nicolle-Quartier, wurde im achtköpfigen Feld Dritte. Die bislang 17fache Siegerin hatte das Rennen im vergangenen Jahr gewonnen. Hermès Baie gehört wie Sel Jem der Familie Papot.

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