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Der letzte Auftritt von Mendelssohn

Patternrecognition holt sich die Cigar Mile. Foto: Aqueduct

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 547 vom Freitag, 07.12.2018

Jockey Ryan Moore hatte den Flug über den Atlantik umsonst angetreten, denn die einstige Kentucky Derby (Gr. I)-Hoffnung Mendelssohn (Scat Daddy) blieb auch bei seinem letzten Start vor dem Eintritt ins Gestüt in Nordamerika sieglos. Der von Aidan O’Brien trainierte Dreijährige kam in der Cigar Mile (Gr. I) in Aqueduct in einem achtköpfigen Feld als Favorit auf den vierten Platz, gewonnen wurde das Rennen von Patternrecognition (Adios Charlie), einem stark verbesserten Fünfjährigen aus dem Stall von Chad Brown, José Ortiz saß im Sattel, True Timber (Mineshaft) und Sunny Ridge (Holy Bull) belegten die nächsten Plätze.

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Mendelssohn, der jetzt zu einer Decktaxe von 30.000 Dollar eine Box im Ashford Stud von Coolmore in Kentucky beziehen wird, hate im vergangenen Jahr den Breeders‘ Cup Juvenile Turf (Gr. I) gewonnen, diesen März dann mit 18 ½ Längen Vorsprung das UAE Derby (Gr. II) in Meydan.  Er lief dann ausschließlich in den USA, wo er u.a. Zweiter in den Travers Stakes (Gr. I) und Dritter in den Jockey Club Stakes (Gr. I) war. Der Bruder der Champion-Stute Beholder (Henny Hughes) hatte als Jährling in Keeneland drei Millionen Dollar gekostet.

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