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Lauro-Sohn toppt den zweiten Goffs-Tag

Dieser Lauro-Sohn brachte 43.000 Euro. Foto: Goffs

Autor: 

Daniel Delius

Mit erwartungsgemäß deutlich schlechteren Resultaten als vor einem Jahr ging vergangene Woche die Goffs Land Rover Sale, eine zweitägige Auktion für drei Jahre alte Nachwuchspferde für den Hindernissport in Irland zu Ende. Von den 422 vorgestellten Pferden wurden 307 für 9,81 Mio. Euro verkauft, der Schnitt pro Zuschlag ging um zwölf Prozent auf 31.976 Euro zurück.

Über den ersten Teil der Auktion mit einer Reihe von sechsstelligen Zuschlägen hatten wir bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet. Der zweite Tag mit mutmaßlich nicht so guten Angeboten war denn auch deutlich schwächer, die Verkaufsrate lag bei nur 58%, die Marktlage gibt zumindest auf diesem Sektor nicht unbedingt zu Hoffnungen Anlass. Allerdings ist ein Vergleich zum Vorjahr unzulässig, da diese erste Auktion in Irland nach sechs Monaten später durchgeführt wurde als vorgesehen und ausländische Bieter zumindest physisch auf Grund der restriktiven Einreisebeschränkungen in Irland nicht vor Ort waren.

Ein Sohn des inzwischen im irischen Hayes Stud stehenden Lauro (Monsun) war zu einem Zuschlag von 43.000 Euro am zweiten Tag das teuerste Pferd. Der in Frankreich gezogene Halbblüter ging an Michael Shefflin und Paul Holden. Der vom Gestüt Hof Ittlingen gezogene Lauro, dessen wichtigster Karrieretreffer der Sieg in den Sky Classic Stakes (Gr. II) im kanadischen Woodbine war, stand einige Jahre im Französischen Nationalgestüt, wo er eine Reihe von besseren Hindernispferden zeugte. Seit 2018 ist er in Irland aufgestellt.

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