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Kommt nach dem "Arc" Tokio?

Torquator Tasso unter Rene Piechulek, am Führzügel Katja Heckmann. www.galoppfoto.de

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 685 vom Freitag, 10.09.2021

Mit einem Durchschnittskurs von 50:1 bewegt sich der Iffezheimer „Grand Prix“-Sieger Torquator Tasso (Adlerflug) derzeit im Hinterfeld des internationalen Wettmarktes für den Prix de l’Arc de Triomphe (Gr. I). Auf Deutschlands fokussierte Internetbuchmacher sind logischerweise etwas vorsichtiger. Vor diesem Wochenende, an dem in Frankreich und Irland die ultimativen Trials anstehen, sind für das wichtigste Galopprennens Europas Tarnawa (Shamardal), Snowfall (Deep Impact) und Adayar (Frankel) am stärksten nachgefragt.

Für Torquator Tasso liegt derweil eine Anfrage bezüglich eines Starts im Japan Cup (Gr. I) vor. Aus finanzieller Sicht könnte das am 28. November in Tokio ausgetragene Rennen für den Auenqueller höchst interessant sein. Duch den Iffezheimer Sieg ist er für das Bonus-System qualifiziert. Neben den normalen Geldpreisen – der Sieger kassiert rund 2,4 Millionen Euro, der Zehnte noch 48.000 Euro – winken als Bonus drei Millionen Dollar für den Sieger. Ab Platz vier gibt es bis zum letzten Rang jeweils 200.000 Euro, eine Art Antrittsprämie. Bedingung: Das Rennen muss vom Start bis ins Ziel absolviert werden. Dieser Bonus wird an die 2021er Sieger von zwei Dutzend Rennen weltweit gezahlt. Das einzige deutsche Rennen ist der Große Preis von Baden. Am Dienstag nach dem „Arc“ ist der Nennungsschluss für den Japan Cup, das erste Engagement ist gratis, das Startgeld beträgt rund 2.300 Euro.

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