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Keeneland startet später, aber erfolgreich

Winterauktion in Lexington. Foto: Keeneland

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 701 vom Freitag, 14.01.2022

Heftige Schneefälle in Kentucky und damit einhergehend logistische Probleme beim Transport von Zwei- und Vierbeinern führten dazu, dass die Keeneland January Horses of Racing Sale in Lexington um einen Tag verschoben werden musste und 24 Stunden später als geplant begann. Was aber nichts an einem durchaus regen Handel änderte. An den ersten beiden der vier Auktionstage waren die Zahlen deutlich besser als vor Jahresfrist.

Salestopperin der Eröffnungssession war die zwei Jahre alte Princess Lele (Quality Road), Tochter der Gr. I-Siegerin Carina Mia (Malibu Moon), für 750.000 Dollar ging sie an die Three Chimneys Farm. Dieses Unternehmen war alleine und mit Partnern noch mehrfach in höheren Preisregionen unterwegs. So erwarb es für 410.000 Dollar eine ebenfalls zwei Jahre alte Stute aus dem ersten Jahrgang von Justify und zusammen mit der Whisper Hill Farm für 470.000 Dollar die sieben Jahre alte Remedy (Creative Cause), die Gr. III-platziert war und aus der Familie des Championdeckhengstes Into Mischief stammt.

700.000 Dollar legten Carl und Yurie Pascarella am Mittwoch für den drei Jahre alten Belgrade (Hard Spun) an. Der Hengst war erst vor Kurzem am Start, legte beim Debüt am 18. Dezember in Fair Grounds seine Maidenschaft ab und ist natürlich für bessere Aufgaben vorgesehen. Pascarella, 79, war langjähriger CEO des Kreditkartenunternehmens Visa. Graham Motion wird sein neuer Trainer sein.

Zweimal fiel der Hammer bei 600.000 Dollar. Die zehn Jahre alte Susie’s Baby (Giant’s Causeway) ging tragend von Constitution an den Agenten Ryder Finney. Immerhin ist es eine Halbschwester des Gr. I-Siegers und Nachwuchsdeckhengstes Caravaggio (Scat Daddy) mit bislang erstklassigen Auktionsverkäufen ihrer Nachkommen. Ebenfalls 600.000 Dollar kostete Co Cola (Candy Ride), die an den Züchter Peter Blum ging. Die Elfjährige ist bereits Mutter der Acorn Stakes (Gr. I)-Siegerin Search Results (Flatter) und trägt erneut von Flatter.        

Im Ring waren auch Jährlinge, von denen ein Gun Runner-Sohn für 375.000 Dollar der bislang teuerste war. Er ging an den Agenten Emmanuel de Seroux, wurde für Rennzwecke erworben.

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