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Keeneland endet mit positivem Resultat

Carillo brachte 825.000 Dollar. Foto: Keeneland

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 652 vom Freitag, 22.01.2021

Zwei Bestandsauflösungen waren in erster Linie dafür verantwortlich, dass die Keeneland January Horses of All Ages Sale, die vergangene Woche in Kentucky nach vier Tagen zu Ende ging, mit einem vergleichsweise sehr guten Ergebnis abschloss. 963 Pferde wurden für 45,5 Millionen Dollar verkauft, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 47.721 Dollar, deutlich über dem Vorjahreswert von 38.527 Dollar. Damals erstreckte sich die Auktion allerdings über fünf Tage.

Insbesondere die Verkäufe der Pferde des verstorbenen Paul Pompa jr und des Sam-Son Studs waren für den starken Markt verantwortlich. Das galt für den Stutenbereich, über den wir bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet hatten, aber auch für die Sektion der Rennpferde. So gab es noch am letzten Versteigerungstag einige hohe Zuschläge. Für 875.000 Dollar wechselte aus dem Pompa-Bestand der drei Jahre alte Carillo (Union Rags) den Besitzer. Erst vor einer Woche hatte er für Trainer Chad Brown in Aqueduct in gutem Stil beim Debüt gewonnen, die Agentin Lauren Carlisle bekam für einen nicht genannten Agenten den Zuschlag, Tom Amoss wird den Hengst zukünftig trainieren. Nur unwesentlich günstiger war mit 725.000 Dollar der ein Jahr ältere Turned Aside (American Pharoah), der in dem Pompa-Farben vergangenes Jahr die Quick Call Stakes (Gr. III) gewinnen konnte. Er wechselte für eine Besitzergemeinschaft in den Stall von Trainer Mark Casse.

In Corona-Zeiten kam dem Online-Bieten eine größere Bedeutung zu. Am Ende wurden 109 Pferde für etwas mehr als drei Millionen Dollar online verkauft.

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