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Ispolini holt sich das Deutsche St. Leger

Ispolini kommt sicher gegen Djukon zum Zuge. www.galoppfoto.de - Stephanie Gruttmann

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Pressemitteilung

Der Gast aus England ist seiner Favoritenrolle im RaceBets 135. Deutsches St. Leger in Dortmund gerecht geworden, musste aber mehr kämpfen als vielleicht erwartet: Der vierjährige Ispolini gewann als 1,7:1-Chance das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 2.800m knapp vor dem dreijährigen Djukon und dem bereits sechsjährigen Moonshiner. Rund 6.500 Besucher verfolgten die Rennen bei idealem Spätsommerwetter.

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„Das Rennen war sehr unruhig, und er ging anfangs etwas zu schnell, deshalb haben wir wohl nicht so überzeugend gewonnen“, meinte Siegreiter James Doyle, der wie Ispolini nur für dieses eine Rennen aus dem englischen Newmarket nach Dortmund eingeflogen wurde. Doch der Aufwand hat sich gelohnt, es war ein weiterer großer Sieg für den weltweit operierenden Stall Godolphin des Dubai-Herrschers Scheich Mohammed Al Maktoum. Siegtrainer Charles Appleby plant nun einen Start im berühmten Melbourne Cup in Australien mit Ispolini.

„Er hat einen Riesensprung bewältigt und am Ende konnten wir dem Favoriten sogar noch etwas auf den Zahn fühlen“, war Djukon-Trainer Andreas Suborics hoch zufrieden, schließlich hat der Dreijährige zuletzt lediglich einen Ausgleich II gewonnen. Zufrieden zeigte sich auch Jean-Pierre Carvalho, der Moonshiner betreut. „Ich bin froh, dass wir gelaufen sind, er ist einfach ein sehr treues Pferd.“ Vierter wurde Oriental Eagle, der lange geführt hat. 

Das erste sportliche Highlight des Tages war das BBAG Auktionsrennen über 1.400m für zweijährige Stuten. Nach einem packenden Finish siegte die große Außenseiterin Sound Machine (14:1) im Besitz von Trainer Mario Hofer vor Schwesterherz. Dritte wurde die Favoritin Alison. „Sie hat sich toll zurückgekämpft“, freute sich Siegreiter Andrasch Starke über den Erfolg in dem mit 52.000 Euro Preisgeld dotierten Rennen, 25.000 Euro gab es allein für die Siegerin. „Sie hat das gut gemacht“, war auch Henk Grewe als Trainer der Zweitplatzierten nicht unzufrieden. „Wir laufen nun in der Winterkönigin Mitte Oktober in Baden-Baden.“

Quelle: Dortmunder Rennverein

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