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Inglis bleibt im positiven Trend

Der von Fastnet Rock stammende Salestopper. Foto: Inglis

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 513 vom Freitag, 13.04.2018

Die Inglis Easter Yearling Sale gehört zu den wichtigsten Auktionen in Australien und ist stets ein wichtiger Indikator für die Befindlichkeit der Branche. Die Erwartungen der Veranstalter waren nicht gering und am Ende sprang das zweitbeste Gesamtergebnis in der Historie der Auktion heraus – damit waren die Beteiligten mehr als zufrieden.

335 Jährlinge, 84 % der angebotenen Lots, fanden in „Book 1“ für 116.457.500 A-Dollar – 2008 hatte es letztmalig einen höheren Umsatz gegeben - einen neuen Besitzer, der Schnitt pro Zuschlag lag bei 347.634 A-Dollar (ca. €217.000), ein allerdings geringes Minus verglichen mit den 354.925 A-Dollar des Vorjahres.

Der herausragende von den Hengsten mit mehr als fünf Nachkommen im Ring war Fastnet Rock (Danehill), von dem dreißig Jährlinge zu einem Schnitt von 554.167 A-Dollar verkauft wurden. Er war auch für den Salestopper verantwortlich, der am dritten und letzten Tag von „Book 1“ in den Ring kam. Trainer Anthony Freedman bekam bei 2,3 Millionen A-Dollar (ca. 1,44 Mio.) den Zuschlag, als ein Sohn des ehemaligen Championdeckhengstes aus der Broken Shore (Hussonet) in den Ring kam. Freedman trainiert bereits dessen rechte Schwester Shoals, eine zweifache Gr. I-Siegerin, die noch Anfang März die Surround Stakes (Gr. I) für sich entscheiden konnte. Angeboten wurde der Bruder, der künftig die Farben eines Syndikats tragen wird, vom Arrowfield Stud, dem führenden Anbieter der Auktion.

Gefragt waren auch Nachkommen des Champions Snitzel (Redoute’s Choice) und von I Am Invincible (Invincible Spirit). Von den „freshman sires“ stach der Darley-Hengst Brazen Beau (I Am Invincible) heraus, dessen sechs Jährlinge zu einem Schnitt von rund 340.000 A-Dollar verkauft wurden.

Stärkster Käufer war Hamdan al Maktoums Unternehmen Shadwell,  das neun Jährlinge für etwas mehr als 6,1 Mio. A-Dollar erwarb. Darunter war auch ein Snitzel-Sohn für 1,4 Mio. A-Dollar, ihn bekommt David Hayes ins Training- Zwei der Jährlinge wurden explizit für Großbritannien gekauft.

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