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Horst-Dieter Beyer verstorben

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 588 vom Freitag, 04.10.2019

Wie viele Pferde Horst-Dieter Beyer in seinem Leben alleine oder mit Partnern besessen, trainiert oder gezogen hat, wird sicher nicht mehr feststellbar sein. Peter Dick vom Direktorium erzählt immer gerne die Geschichte, wie Beyer vor Jahren einmal in seinem Büro auftauchte, in einer Zeit weit vor dem Internet. Beyer wollte so recht nicht mit der Sprache heraus, bat dann Dick aber doch, einmal nachzuschauen, ob ihm ein bestimmtes Pferd eigentlich noch gehören würde. Er hatte schlicht den Überblick verloren.

Horst-Dieter Beyer, der einen Reitsporthandel in einem ehemaligen Bunker in Köln unter dem Namen Hodibe betrieb, war Pferdemann mit Leib und Seele. Ein Bahn der Basis, die großen Rennen waren seine Sache eher nicht, die Zucht betrieb er rustikal, trainierte einige Jahre selbst in Schloss Arff, es waren Handicapper, die er an den Start brachte. Zuletzt ließen seine Aktivitäten etwas nach, auf der Rennbahn war er aber immer noch präsent, stets in Köln, das war seine Heimat und dass eines seiner letzten Pferde aus eigener Zucht Kölsche Jung hieß, war schon Programm. Am Dienstag ist Horst-Dieter Beyer im Alter von 87 Jahren verstorben. Die Beerdigung ist am 11. Oktober um 12 Uhr in der Sürthstraße in Rodenkirchen, eine Messe ist an diesem Tag um 18 Uhr in der St. Quirinius-Kirche in der Bergstraße geplant. 

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