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Großer Preis von St. Moritz & Showdown beim Skikjöring

Autor: 

Frauke Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 505 vom Freitag, 16.02.2018

Gleichstand nach zwei Rennen, die Entscheidung im Skikjöring fällt im 3. Rennen: Usbekia mit Skifahrerin Valeria Holinger glaubt sich auf Siegeskurs, doch Perfect Swing mit Fahrer Franco Moro (hinten) holt auf und geht als erster ins Ziel. www.swiss-image.ch - Andy MettlerGleichstand nach zwei Rennen, die Entscheidung im Skikjöring fällt im 3. Rennen: Usbekia mit Skifahrerin Valeria Holinger glaubt sich auf Siegeskurs, doch Perfect Swing mit Fahrer Franco Moro (hinten) holt auf und geht als erster ins Ziel. www.swiss-image.ch - Andy MettlerFür die tollkühnen Skifahrer, die sich hinter die Vollblüter hängen und um den Titel "KönigIn des Engadins" fighten, geht es "nur" um die Ehre und nicht ums Geld. Trotzdem gehören die Skikjöring-Rennen zu den Highlights des White Turf-Meetings auf dem zugefrorenen St. Moritzersee. Als Favoritin ging die Vorjahressiegerin Usbekia mit Valeria Hollinger, die im letzten Jahr als erste Frau überhaupt in der seit 1906 währenden Geschichte dieser schweizerischen Traditionsveranstaltung, die Krone tragen durfte, an den Start, gewann auch den 1. Lauf überzeugend.

Sieben Längen lagen zwischen der von Peter Schiergen trainierten Stute und dem Zweitplatzierten Perfect Swing aus dem Quartier von Trainer Christian von der Recke, der jedoch bei seinem 1. Start auf Schnee viel gelernt hat. Mit dem Routinier Franco Moro an den Leinen kam der Wallach vom Stall Winterhude beim 2. Lauf immer besser auf Touren und konnte die führende Usbekia noch im Zieleinlauf stellen. Hier zum Video des 2. Rennens mit toller Frontkamera: Klick!

Jetzt muss der 3. Lauf am kommenden Sonntag die Entscheidung um den Gesamtsieg bringen, wobei die Prognosen völlig offen scheinen. Die anderen Teilnehmer haben allenfalls nur noch theoretische Chancen. Ein Hitchcock-Finale, wie es sich der Veranstalter nicht besser wünschen kann. 

Das sportlich hochkarätigste Rennen, zugleich das 111.111 Franken höchstdotierte im Schweizer Galopprennsport, ist der 79. Große Preis von St. Moritz über 2000 Meter auf Gr. II-Parkett. Unter den 13 Startern sind mit  Amun, LagoasMolly Le Clou und Porsenna vier aus deutschen Trainingsquartieren. Sieben Rennen gibt es insgesamt, davon zwei Trab-, ein Araber, das Skikjöring sowie drei Flachrennen mit weiteren deutschen Akzenten. 

Hier geht es zu den Starterlisten: Klick!

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