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Großer Dallmayr-Preis: Barney Roy siegt für Godolphin, Quest the Moon mit Top-Leistung Zweiter

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Pressemitteilung & Turf-Times Redaktion

Englischer Sieg im Großen Dallmayr-Preis, Gr. I: Barney Roy gewinnt mit William Buick in den weltberühmten Godolphin-Farben, aber auch der Zweitplatzierte Quest the Moon wächst über sich heraus und landet mit Rene Piechulek im Sattel auf einem sehr guten 2. Platz. Die bisher beste Lebensleistung für den vierjährigen Se The Moon-Sohn aus dem Quartier von Trainerin Sarah Steinberg, im Besitz des Stalles Salzburg von Hans-Gerd Wernicke. Nun denkt man sogar über einen Start im Prix de d'Arc de Triomphe nach, aber vorher geht in den Großen Preis von Baden. www.galoppfoto.de - WiebkeArtEnglischer Sieg im Großen Dallmayr-Preis, Gr. I: Barney Roy gewinnt mit William Buick in den weltberühmten Godolphin-Farben, aber auch der Zweitplatzierte Quest the Moon wächst über sich heraus und landet mit Rene Piechulek im Sattel auf einem sehr guten 2. Platz. Die bisher beste Lebensleistung für den vierjährigen Se The Moon-Sohn aus dem Quartier von Trainerin Sarah Steinberg, im Besitz des Stalles Salzburg von Hans-Gerd Wernicke. Nun denkt man sogar über einen Start im Prix de d'Arc de Triomphe nach, aber vorher geht in den Großen Preis von Baden. www.galoppfoto.de - WiebkeArtDer Große Dallmayr-Preis (Gr. I, 2.000m, 77.500 Euro) auf der Galopprennbahn München-Riem entwickelte sich nicht nur zum bislang bestbesetzten Rennen des Jahres hierzulande, das Highlight war auch an Spannung nicht mehr zu überbieten. Der 2:1-Favorit Barney Roy erkämpfte sich nach einer bravourösen Schlussleistung den mit 50.000 Euro Prämie honorierten Erfolg für die weltberühmten Godolphin-Farben von Scheich Mohammed, dem Staatsoberhaupt des Wüstenstaates Dubai.

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Mit Weltklasse-Jockey William Buick ging der sechsjährige Wallach, der schon mehrere Gruppe I-Rennen für sich entschieden hatte, bevor eine erhoffte Deckhengst-Karriere ad acta gelegt werden musste, lange an vorletzter Stelle des siebenköpfigen Feldes. Die Außenseiterin Naida legte vor dem anderen Godolphin-Pferd Spotify eine sehr schnelle Fahrt vor. Mehrere Längen dahinter folgte die Stute Durance vor Quest the Moon und dem irischen Gast Patrick Sarsfield. Nur Wai Key Star war hinter Barney Roy zu sehen.

Auf der Zielgeraden hatte Naida vorne bald ausgespielt, dann fächerte das Feld breit auf, und es war lange nicht abzusehen, wer gewinnen würde. Durance und Quest the Moon packten groß an, Patrick Sarsfield hatte außen starke Momente, doch auf dem letzten Wegstück überspurtete Barney Roy trotz unpassenden Bodens die Gegner noch knapp, aber sicher. Der Triumph in München war perfekt.

Große Freude über Quest the Moons 2. Platz

Der Lokalmatador Quest the Moon zeigte seine wohl beste Lebensleistung auf der Rennbahn und erkämpfte sich mit Rene Piechulek in den Farben des Stalles Salzburg einen sehr guten 2. Platz. Die Trainerin Sarah Steinberg diktierte den Journalisten fröhlich die Zukunftspläne für den 4-jährigen Sea the Moon-Sohn in die Mikrofone und auf die Notizblöcke: "Vielleicht machen wir uns den Spaß und laufen im Prix de l'Arc de Triomphe, eine Nennung hat er ja. Vorher geht es aber auf jeden Fall in den Großen Preis von Baden." Zufrieden zeigte sie sich auch über die Leistung von Wai Key Star, der mit Sibylle Vogt auf dem 5. Platz landete. 


Australien-Pläne für Barney Roy

Siegtrainer Charlie Appleby erklärte: „Wir hatten schon Bedenken wegen des weichen Geläufs, doch seine große Klasse hat sich am Ende entscheidend bemerkbar gemacht. Die deutschen Pferde haben aber einen guten Standard gesetzt. Wir wollen mit ihm nun nach Australien in die Cox Plate gehen.“

Jockey William Buick ergänzte: „Seine besten Formen hatte er auf gutem Boden gezeigt, daher waren wir uns nicht sicher. Aber seine Klasse war maßgebend.“Quest the Moon schob sich bis auf einen Hals an Barney Roy heran und zeigte eine erstklassige Leistung. „Wir hatten auf Regen gehofft, und er hat bis zum Ziel gekämpft. Diese Leistung war stark. Der Große Preis von Baden könnte nun sein Ziel sein. Der Arc ist danach eine Möglichkeit“, verriet Trainerin Sarah Steinberg aus München, deren zweiter Starter Wai Key Star als Fünfter vom Ende des Feldes noch etwas Boden gutmachte.

Patrick Sarsfield wirkte außen lange sehr gefährlich und sich noch hauchdünn an Durance vorbei auf Rang drei, die ebenfalls prächtig lief. „Sie ist ungemein konstant und hat auch heute sehr zu gefallen gewusst“, versicherte Besitzer Paul von Schubert. Spotify und Naida mussten am Ende passen und fielen an das Ende zurück.

Quelle und weitere Infos: Münchner Rennverein

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