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Gespräche mit der PMU

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 113 vom Donnerstag, 06.05.2010

Die 413.000 €, die am Samstag in den Annahmestellen der PMU auf die German 1000 Guineas gesetzt wurden, unterstreichen das Potenzial, dass in solchen Kooperationen liegt. Dabei war das Rennen aus französischer Sicht völlig uninteressant, es starteten keine französischen Pferde noch waren entsprechende Reiter im Einsatz.

Die PMU ist an weiterer Zusammenarbeit interessiert, weitet sie derzeit in anderen Ländern aus. Es geht in erster Linie um Veranstaltungen in "stillen" Zeiten, zu denen in Frankreich keine Rennen stattfinden. Das sind die späten Morgen- und die frühen Abendstunden. So ist damit begonnen worden, montags die ersten Rennen der englischen Abendkarte zu übertragen, Avenches (Schweiz) und Mons (Belgien) werden gleichfalls mit in das Wettsystem einbezogen. Die Umsätze für Avenches, wobei Trabrennen mit sportlich eher geringem Niveau offeriert werden, bewegen sich bei einem erstaunlichen Schnitt von 400.000 €. Dem Vernehmen nach will die PMU durchaus mehr deutsche Rennen in das Programm aufnehmen, doch nicht in der Kern-Übertragungszeit am Nachmittag. Die Partner-Rennvereine profitieren prozentual von dem Umsatz (3-4 %).

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