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Gelungene (Neu)-Premiere

Chelmsford City: Die Haupttribüne liegt im Innenraum. Foto offiziell

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 350 vom Donnerstag, 15.01.2015

Als gelungen wurde von Aktiven und Besuchern am vergangenen Sonntag die Wiedereröffnung der Rennbahn Chelmsford City in England bezeichnet. 2008 unter dem Namen Great Leighs gestartet, gerieten die Betreiber der unweit des Flughafens London-Stansted gelegenen Allwetterbahn alsbald in schwieriges finanzielles Fahrwasser, schon im Januar 2009 wurde die Bahn wieder geschlossen. Diverse Versuche, den Rennbetrieb wieder aufzunehmen, scheiterten, erst ein Konsortium unter Federführung des Buchmachers Fred Done („Betfred“) gelang es, der Bahn wieder Leben einzuhauchen. Allein für das laufende Jahr sind 58 Rennveranstaltungen geplant, das Preisgeld soll durchweg über dem der anderen britischen Allwetterbahnen liegen, auf Dauer sollen auch Gruppe-Rennen durchgeführt werden. Ein Plus ist die räumliche Nähe zu Newmarket, die dort stationierten Trainer wollen ihre Pferde dort auch vermehrt starten lassen.

Der Sonntag galt noch als „Preview“-Tag, die Zahl der Besucher war aus technischen Gründen beschränkt, richtig los geht es erst am 1. Februar, zuvor soll es noch zwei Vorbereitungsrenntage geben. Rund 14 Millionen Pfund haben die neuen Betreiber eigenen Angaben zufolge in die Anlage gesteckt, 2015 sollen 2,2 Millionen Pfund an Preisgelder ausgeschüttet werden.

Gleich drei Rennen gingen am Sonntag an Godolphin. Tempus Temporis (Dynaformer), der Sieger in einem Altersgewichtsrennen, war dabei der erste Sieger, den Trainer John Gosden offiziell für das Unternehmen von Scheich Mohammed sattelte. Alle bisher von Gosden für Prinzessin Haya von Jordanien trainierten Pferde wurden am 1. Januar auf Godolphin umgeschrieben.  

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